Sonntag, 18. Februar 2018

[Buchrezension] Goodbye Zucker - Für immer

Ihr Lieben,

ich habe ein Vorhaben für das neue Jahr tatsächlich schon ganz gut umgesetzt: Ich esse wieder bewusster und gesünder. Mein Waschbärbäuchlein zieht sich auch schon ein wenig zurück und ich fühle mich insgesamt besser und fitter.
Aber ich habe ein großes Laster. Wenn ich Stress habe oder nervös bin, dann esse ich. Und was liegt dann, gerade im Büro, meistens griffbereit zur Seite? Schokozeugs und andere Süßigkeiten. Und das stopfe ich dann gerne mal gedankenlos in mich hinein. Hinterher tut es mir dann leid - und wenn ich ehrlich bin, merke ich auch, dass mir das nicht wirklich gut tut. Also wird es mal Zeit, sich mit dieser Zuckersucht zu beschäftigen. Da kam mir das Buch "Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson gerade recht. Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann-Verlag und die Verlagsgruppe Random House für das Rezension-Exemplar!
148 zuckerfreie Rezepte und ein 4-Wochen-Wellness-Programm - das hat mich neugierig gemacht. Ich kenne das erste Buch von Sarah Wilson "Goodbye Zucker - Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen" leider nicht. Aber man kann auch mit ihrem zweiten Buch super in das Thema einsteigen. Und gerade jetzt, da die Fastenzeit beginnt, beschäftigt man sich ja eh mit dem Thema "Verzicht".

"Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson


"Goodbye Zucker - Für immer" von Sarah Wilson


Das Buch beginnt mit einer Einladung an die Leserinnen, sich auf das Experiment vom zuckerfreien Leben einzulassen. Das finde ich wirklich sehr nett und persönlich. Die Autorin macht hier auch noch mal klar, dass es ihr nicht darum geht, auf jegliche Süße zu verzichten - es geht um industriell verarbeitete Lebensmittel. Wie sie selbst sagt: es geht darum "keinen Mist mehr" zu essen. Sprich, dieser Lebensstil schließt fast alle fertig verpackten Gerichte aus. Es geht also darum, vollwertige und unverfälschte Lebensmittel zu sich zu nehmen. 
Wenn man sich mal überlegt, dass wir in Deutschland im Durchschnitt 35 kg Zucker im Jahr zu uns nehmen... das ist doch Wahnsinn! Und natürlich sind das nicht nur die Löffel Zucker im Kaffee oder die Schokolade. Es sind vor allem auch die versteckten Zucker in sogenannten Convenience-Produkten. Also, da wird man schon nachdenklich, oder?

Nach dieser schockierenden Einsicht geht es weiter mit einer Einführung und dann mit einem Kodex. Hier wird erklärt, wie viel Zucker wir eigentlich brauchen, welche Zuckerarten es gibt, welche Ersatz-Süßungsmittel wir stattdessen verwenden können, was es mit Fett auf sich hat und mit Diäten. Es folgt eine kurze Einführung in ayurvedische Ernährung, bevor es weitergeht mit den Themen nährstoffreiche Ernährung, Morgenroutine, Sport, Snacks, Einkaufen und schließlich Kochen. 
Alle Themen sind leicht verständlich geschrieben, es macht Spaß, sie zu lesen. 
Das Herzstück des Buches sind die 148 abwechslungsreichen Rezepte. Es geht dabei nicht nur um süße Sachen. Da wir ja gelernt haben, wie viel Zucker in industriell verarbeiteten Lebensmitteln steckt, geht es vor allem darum, selbst zu kochen, Lebensmittel mit Bedacht auszuwählen und sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Hier bin ich im Prinzip schon recht gut aufgestellt, bedingt durch meine Laktoseintoleranz. Aber es sind wirklich tolle Rezepte, die Lust auf Nachkochen machen.
Das Buch endet dann mit einem Vier-Wochen-Wellness-Programm und drei Menüplänen.
Am meisten haben mich natürlich die Rezepte interessiert - und zwei davon habe ich für euch ausprobiert - ein Brot und eine Süßigkeit.


Gehaltvolles Paleo-Brot


Gehaltvolles Paleo-Brot


Der Clou an diesem Brot ist: Man braucht keinen Belag mehr, denn alles ist schon im Brot enthalten!

Zutaten für eine Kastenform:

  • 150 g Mandelmehl
  • 100 g Pfeilwurzelmehl (da ich dieses Mehl nicht bekommen habe, habe ich Buchweizenmehl verwendet)
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/2 TL Natron
  • 5 Eier
  • 1 1/2 TL Apfelessig
  • 1 El fein gehackte Petersilie
  • 50 g entsteinte Oliven, halbiert
  • 125 g geraspelte Zucchini
  • 50 g fein geschnittener Schinken (da das hier nun Raum zur Interpretation ließ, habe ich gekochten Schinken genommen - auch wenn das nicht ganz Paleo ist. Schmeckt aber sicher auch mit rohem Schinken)
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 2 EL Kürbiskerne

Gehaltvolles Paleo-Brot

So geht's:

Heizt den Backofen auf 160°C auf. Legt eine Kastenform mit Backpapier aus. Vermengt in einer großen Schüssel die Mehle, Salz und Natron. In einer anderen Schüssel verquirlt ihr die Eier mit dem Apfelessig. Fügt Petersilie, Oliven, Zucchini, Schinken und Parmesan hinzu und verrührt alles gut. Gebt dann die Mischung zur Mehlmischung, vermengt alles gut und füllt die Masse dann in die Backform. Bestreut das Brot mit den Kürbiskernen. 
Nun gebt ihr das Brot für etwa 35 Minuten in den Backofen. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Das Brot eignet sich übrigens auch gut zum Einfrieren.
Es schmeckt lecker und macht richtig satt. Also auch eine super Sache, wenn ihr auf Reisen seid, da ihr ja in einer Scheibe Brot alles drin habt, was man so braucht.

Gehaltvolles Paleo-Brot


Wenn man nun überlegt, auf Zucker zu verzichten, denkt man ja vor allem an die süßen Sachen, auf die man dann so verzichten muss. Dass man das aber gar nicht muss, zeigt das nächste Rezept.


Rote-Bete-Cupcakes


Rote-Bete-Cupcakes


Zutaten für 12 Stück

  • 2 große Rote Bete, gesäubert und geraspelt (ich habe vorgekochte verwendet und das hat auch super geklappt)
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Vanillepulver (ich habe eine Vanilleschote verwendet)
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mandelmehl
  • 40 g rohes Kakaopulver
  • 4 EL Kokos- oder Olivenöl
  • 4 EL Reissirup
  • 1 TL Backpulver

Rote-Bete-Cupcakes


Und so geht's:

Heizt den Backofen auf 160°C vor. 
Verrührt alle Zutaten mit dem Mixer oder Stabiler zu einem weichen Teig. Füllt diesen in Cupcake/Muffinförmchen und backt die kleinen Küchlein etwa 40 Minuten.
Die Cupcakes sind super saftig und auch wirklich süß genug. Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich noch ein Topping machen, zum Beispiel aus Frischkäse, Butter, Zitrone und Reissirup. Aber die Kalorien habe ich mir gespart. Ich habe die kleinen Küchlein dafür mit Kokosflocken verziert. 


Rote-Bete-Cupcakes


Mein Fazit zum Buch


Das Buch hat mir gut gefallen. Es macht Spaß, es zu lesen, schon alleine durch seine farbenfrohe Aufmachung. Ich habe einige Anregungen erhalten und tolle Rezepte. Und vielleicht wage ich mich auch mal an das Vier-Wochen-Wellness-Programm. Aber nie wieder Zucker? Also wirklich zuckerfrei - und das für immer? Das möchte ich mir nicht auferlegen. Reduzieren, ja, da bin ich absolut dabei! Aber wenn ich im Sommer an einer Eisdiele vorbei komme, wird mir der Zucker wirklich einfach egal sein.
Trotzdem ist es wirklich nicht verkehrt, über seinen Zuckerkonsum nachzudenken und dabei unterstützt einen das Buch. Und ich werde es ganz sicher noch öfter in die Hand nehmen und weitere Rezepte daraus probieren.
Für meine Attacken im Büro habe ich noch keine wirkliche Lösung. Aber ich werde es versuchen, dann eher mal Nüsse zu knabbern - oder auch Gemüse-Sticks. Aber ab und zu wird es sicher auch Schokolade sein - aber dann eben dunkle Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil.

Wie ist das bei euch mit dem Zucker? Lebt ihr schon zuckerfrei oder habt ihr es vor?

Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit #sonntagsglück

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

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Samstag, 10. Februar 2018

Gerolltes Fingerfood - Leckere Pizza-Schnecken

Ihr Lieben,

wenn man mit einem Essen nie etwas falsch machen kann, dann ist es wohl Pizza. Ich kenne tatsächlich niemanden, dem Pizza nicht schmeckt. Natürlich mag nicht jeder den gleichen Belag. Aber Pizza an sich mag doch wirklich jeder. Also wäre Pizza eigentlich auch das perfekte Party-Essen. Eigentlich. Denn kaum einer von uns hat wohl einen riesigen Holzofen zu Hause. Und so muss man in Etappen essen, wenn man Pizza zur Party backt. Und zu einer Feier mitbringen lässt sich Pizza auch so schlecht. Was sich aber super mitbringen lässt, sind Pizzaschnecken. Die sehen gut aus, lassen sich nach Belieben belegen und schmecken warm und kalt lecker.
Wenn es besonders schnell gehen muss, dann mache ich meine Pizzaschnecken mit Blätterteig. Aber wenn ich Zeit habe, mache ich sie gerne mit Hefeteig. Und das Rezept zeige ich euch heute.

Rezept für Pizza-Schnecken


Pizza-Schnecken

Zutaten für 12 Schnecken


  • 350 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 80 ml Sahne
  • 20 ml Milch
  • 1 Ei


Bei der Füllung sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich entschieden für:

  • 100 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • Entsteinte, schwarze Oliven
  • 100 g gekochten Schinken
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 8 Scheiben Käse - ich habe Gauda genommen
  • 50 g Parmesan
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Pizza-Gewürzmischung - ihr könnt aber auch frische Kräuter nehmen: Thymian, Rosmarin, Majoran - was euch gut schmeckt.


Pizza-Schnecken


Und so geht's:

Vermischt das Mehl, das Salz, den Zucker und die Trockenhefe in einer Schüssel. Verquirlt 150 ml lauwarmes Wasser mit Sahne, Milch und Ei. Gebt die Mischung zur Mehlmischung und verknetet alles zu einem glatten Teig. Wie immer gilt: Hefeteig mag es, kräftig geknetet zu werden.
Gebt dann etwas Olivenöl in die Schüssel und lasst den Teig 1 bis 2 Stunden an einem warmen Ort gehen.
Gebt dann etwas Öl der getrockneten Tomaten in ein Schälchen und vermischt das Öl mit dem Tomatenmark und dem Pizzagewürz.
Knetet den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durch und rollt ihn dann zu einem Rechteck aus (ca. 40 x 30 cm).
Bestreicht den Teig mit der Ölmischung und verteilt die anderen Zutaten gleichmäßig darauf. Lasst dabei etwa 1/4 des Teiges frei, dann rollt es sich leichter.
Rollt den Teig dann von der Längsseite her fest auf. Dann schneidet ihr die Rolle in 12 Teile. Die Schnecken legt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und bestreicht sie mit etwas Öl. Dann kommen sie in den auf 180°C vorgeheizten Backofen, für etwa 30 Minuten.
Die Schnecken kommen sicher auf jeder Party gut an! Wenn ihr sie am Vortag zubereitet, dann backt sie einfach am Tag der Feier nochmal kurz im Ofen auf.

Pizza-Schnecken


Viel Spaß beim Rollen und lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Samstagsplausch und #sonntagsglück

Sonntag, 4. Februar 2018

Ein guter Start in den Tag - mit Zimtbrötchen

Ihr Lieben,

wenn es ums Frühstück geht, bin ich ja eigentlich nicht so die Süße. Ich frühstücke wirklich sehr gerne herzhaft - egal ob mit Ei, Käse, Schinken. Auch eine Butterbreze zum Frühstück finde ich traumhaft. Wenn es mal nicht herzhaft ist, dann frühstücke ich gerne Joghurt mit selbstgemachtem Granola. Aber was ich ganz selten zum Frühstück esse, ist das klassische Brötchen mit Marmelade. Da wundert ihr euch jetzt vielleicht etwas, weil ich doch so gerne Marmelade koche. Aber tatsächlich koche ich die meistens nicht für mich, ich verschenke sie lieber.
Aber manchmal, vielleicht so 4 Mal im Jahr, da überkommt es mich, da möchte ich gerne richtig süß frühstücken. Und wenn ich dann auch noch ein süßes Brötchen dazu habe, dann ist mein süßes Glück perfekt.
Deswegen habe ich heute ein Rezept für euch, zu dem mich die Zeitschrift essen&trinken inspiriert hat. Aber wie so oft habe ich mein eigenes Rezept daraus entwickelt.

Rezept für süße Zimtbrötchen


Zimtbrötchen

Für etwa 8 kleine Brötchen braucht ihr:

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Etwas Tonkabohnenabrieb
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 200 ml Milch
  • 1 1/2 EL Schmand
  • 1 1/2 EL Rapsöl
  • Zum Bestreuen noch 1 TL Kokosblätenzucker und 1/3 TL Zimt

Zimtbrötchen


So geht's:

Vermischt das Mehl mit mit dem Salz, dem Zucker, der Trockenhefe, dem Tonkabohnenabrieb und dem Zimt in einer Schüssel. Gebt dann Rapsöl, Milch und Schwand dazu und verarbeitet alles zu einem geschmeidigen Teig.
Diesen lasst ihr nun in der mit Frischhaltefolie zugedeckten Schüssel am besten über Nacht im Kühlschrank gehen.
Am nächsten Morgen knetet ihr den Teig noch einmal kurz durch und gebt dann, am besten mit zwei Löffeln, Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Bestreut die Teigstücke mit der Zimt-Zucker-Mischung. Heizt den Ofen auf 220°C vor und lasst die Brötchen darin in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zimtbrötchen

Die Brötchen sind außen schön kross und Ihnen herrlich fluffig.
Reicht die Brötchen mit Quark oder Schmand und selbstgemachter Marmelade und ihr seid der Held/die Heldin am Frühstückstisch!

Zimtbrötchen mit Schmand und Marmelade


Was frühstückt ihr am liebsten?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Mittwoch, 24. Januar 2018

Mini-Mohn-Küchlein

Ihr Lieben,

ich hatte mal wieder große Lust auf was Leckeres mit Mohn. Aber eine Mohnschnecke vom Bäcker wollte ich mir nicht holen. Die sind mir meistens viel zu süß. Und außerdem hätte ich da aus dem Haus gemusst, und das Wetter war ja so eklig. Einen Mohnzopf zu backen, das war mir im Moment aber auch zu aufwendig. Und ein großer Kuchen war mir sowieso auch zu viel.
Ganz schön kompliziert, was? Da bleibt einem natürlich nichts anderes, als selbst etwas zu backen. Vielleicht war es ja auch nur ein Vorwand, um den Ofen mal wieder anzuwerfen. Ich bin immer noch total erstaunt, denn früher mochte ich Backen ja so überhaupt nicht. Aber inzwischen macht mir das total Spaß! Fast so viel wie Kochen. Ich finde es immer wieder spannend, dass man ein paar Zutaten zusammenrührt, einen klebrigen Teig produziert und daraus dann so was Leckeres wie Brot oder Kuchen wird. Faszinierend.
Aber zurück zum Thema - ihr seid ja sicherlich neugierig auf mein Rezept.
Da ich ja keinen großen Kuchen backen wollte, mussten es kleine Küchlein sein. Und Mohn musste auch drin sein. Also habe ich kurzerhand was Neues kreiert und ausprobiert - und weil es gar so lecker war, stelle ich euch das natürlich vor:

Rezept für Mini-Mohn-Küchlein


Mini-Mohn-Küchlein

Zutaten für 7 kleine Küchlein

  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g gemahlener Mohn
  • 80 g Mehl
  • 80 ml Mandelmilch
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Natron
  • Etwas Vanille-Essenz
  • 1/2 TL Zimt
Zum Verzieren:
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 50 g weiße Schokolade



Mini-Mohn-Küchlein

So geht's

Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Schlagt die Butter mit dem Zucker, den Eiern, der Vanille-Essenz und dem Zimtpulver schaumig. Gebt dann die gemahlenen Mandeln und den gemahlenen Mohn hinzu. Vermischt in einer anderen Schüssen das Mehl mit dem Salz und dem Natron. Gebt das Mehl abwechselnd mit der Mandelmilch zur Buttermasse und vermengt alles zu einem glatten Teig. Dieser sollte nicht zu fest sein, so dass ihr ihn gut auf die Förmchen aufteilen könnt.
Ihr könnt natürlich alle kleinen Kuchenförmchen verwenden: Muffinförmchen, Guglförmchen etc. Ich habe für meine Küchlein kleine Kastenförmchen verwendet. Fettet diese ein und gebt dann den Teig hinein. Da die Küchlein im Ofen aufgehen, solltet ihr die Förmchen nur zu 2/3 befallen.
Nun kommen die kleinen Kuchen für etwa 25 Minuten in den Ofen.
Lasst die Küchlein etwas abkühlen.


Mini-Mohn-Küchlein


In der Zwischenzeit schmelzt ihr die dunkle und die weiße Schokolade jeweils in einem Wasserbad. Gebt dann zunächst die dunkle Schokolade auf die Kuchen. Dann gebt ihr jeweils einen Löffel weiße Schokolade mittig auf die Küchlein. Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann Muster in die Schokolade ziehen.
Abkühlen lassen und servieren.


Mini-Mohn-Küchlein


Ich habe gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn zum einen war mein Mohnkuchenhunger gestillt. Und zum anderen hatte ich gleich was Leckeres für meinen Besuch zu Hause.
Was sagt ihr: Würden euch die Mohnküchlein auch schmecken?

Liebste Grüße von Martina

Mini-Mohn-Küchlein

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Freitag, 19. Januar 2018

Wie schmeckt mir Rosenkohl am besten? Na in einer Rosenkohl-Lachs-Quiche!

Ihr Lieben,

als ich klein war, gab es bei uns zu Hause nie Rosenkohl. Ganz einfach, weil meine Mutter ihn nicht mochte. Also habe auch ich mich erst viele Jahre später an diese Kohlart herangetraut. Und ich muss sagen: Ich finde ihn toll! Aber ich glaube, dass es hier, wie so oft, sehr auf die Zubereitung ankommt. Wenn der Rosenkohl zerkocht und bitter ist, ist er ganz bestimmt nicht lecker. Und ich denke, genauso hat ihn meine Mama in Erinnerung. Aber wenn man ihn zum Beispiel ein paar Minuten blanchiert und dann in der Pfanne mit etwas Honig karamellisiert - mmmmh... so lecker!
Heute packe ich den Rosenkohl für euch in eine leckere Quiche.
Das Rezept reicht für eine normale Quiche. Neulich hatte eine liebe Kollegin ein Quiche in einer kleinen Auflaufform dabei. Sie teilt ein Rezept für eine normale Quiche immer auf 4 Förmchen (je nach Größe der Förmchen) auf. Und ich dachte mir: Mensch, Martina, da hättest du aber auch mal drauf kommen können! Das ist so ja auch ganz praktisch! Denn entweder ihr friert dann ein paar Förmchen ein und habt ein tolles Mittagessen fürs Büro - oder, wenn ihr Besuch habt, hat jeder sein eigenes Förmchen, was ja auch total nett ist.
Ich fand die Idee so toll, dass ich diesmal auch 4 kleine Quiche gemacht habe - und so kamen auch gleich meine neuen Lieblingsförmchen wieder zum Einsatz.

Rezept für Rosenkohl-Lachs-Quiche


Rosenkohl-Lachs-Quiches

Zutaten für eine große Form oder 4 kleine Förmchen


Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz


Rosenkohl-Lachs-Quiches


Für die Füllung

  • ca. 350 g Rosenkohl
  • 150 g geräucherter Lachs
  • 200 g Sauerrahm
  • 100 g Schmand
  • 4 Eier
  • 100 g geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatpulver


Rosenkohl-Lachs-Quiches

So geht's 

Aus Mehl, Butter, ei und Salz knetet ihr einen Teig, formt ihn zur Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und gebt ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit putzt ihr den Rosenkohl, in dem ihr den kleinen Strunk etwas abschneidet und die äußeren Blätter entfernt. Halbiert die Röschen und blanchiert sie in Salzwasser etwa 3 Minuten. Schreckt sie dann mit kaltem Wasser gut ab, so behält der Rosenkohl seine schöne grüne Farbe, und lasst ihn gut abtropfen.
Schneidet den Lachs in Stücke, es 3cm x 3cm.
Verquirlt das Ei mit dem Schwand, der sauren Sahne, dem Parmesan und den Gewürzen. Gebt dann den Rosenkohl und den Lachs hinzu und rührt alles gut unter.
Teilt den Teig in 4 Portionen. Ihr könnt ihn nun ausrollen - ich forme ihn jedoch immer mit den Händen und passe ihn in die eingefetteten Förmchen so ein, dass ein Rand von etwa 3 cm entsteht.
Dann füllt ihr die Eier-Rosenkohl-Masse hinein und gebt die Förmchen für etwa 35 bis 40 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.

Rosenkohl-Lachs-Quiches


Wie steht ihr zu Rosenkohl? Also ich freue mich jetzt schon auf meine Mittagspausen-Rosenkohl-Quiche!
Und mit diesem leckeren Rezept mache ich mit beim tollen Blogevent von Jessis Schlemmerkitchen, die damit ihren 3. Bloggeburtstag feiert. Happy Birthday, und mach weiter so!


Blogevent Jessis Schlemmerkitchen



Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Freutag und #sonntagsglück
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Mittwoch, 10. Januar 2018

[Buchrezension] Das gesunde Darmkochbuch

Ihr Lieben,

viele von euch haben zu Beginn des neuen Jahres sicher gute Vorsätze gefasst. Sehr oft geht es dabei um das Thema Gesundheit und Wohlbefinden. Man möchte wieder mehr Sport machen, sich etwas Gutes tun, ein paar Kilos abnehmen usw.
Ich bin da auch nicht anders. Wie jedes Jahr nehme ich mir vor, wieder etwas mehr darauf zu achten, was und wie viel ich esse. Zwar esse ich grundsätzlich generell ausgewogen und gesund, ich verzichte auch komplett auf Fertiggerichte, schon alleine wegen meiner Laktoseintoleranz. Aber ich esse einfach unfassbar gerne. Und manchmal, und gerade in der Winter- und Weihnachtszeit, fällt es mir so schwer, Maß zu halten. Da gehe ich oft Essen, ich nasche viel, trinke doch auch mal ein Glas Wein zu viel. Und irgendwann merke ich dann, dass es mir damit eigentlich gar nicht so gut geht. Da sind die zusätzlichen Kilos das eine. Aber da ist auch so ein unerklärliches Unwohlsein und Angeschlagensein. Zeit also, sich wieder etwas mehr Gedanken zu machen, was ich meinem Körper so zuführe.
Da kommt mir ein Buch wirklich gerade recht, dass mir der EMF-Verlag zur Verfügung gestellt hat (vielen Dank an dieser Stelle!):

Das gesunde Darmkochbuch von Christina Wiedemann.


Das gesunde Darmkochbuch


Das Buch erinnert von der Aufmachung sofort an den Bestseller "Darm mit Charme", der dafür gesorgt hat, dass das Thema Verdauung zum Glück kein Tabuthema mehr ist. Zunächst hatte das Buch auch einen anderen Titel - der wurde nun aber geändert.
Im Buch von Christine Weidemann liegt der Fokus auf der Ernährung. Zunächst wird erklärt, was eine gesunde Darmflora ausmacht, wie Darm und Gehirn zusammenhängen, bevor sie schon konkret darauf eingeht, welche Nahrung für einen gesunden Darm gut ist. Da geht es um gute und schlechte Kohlenhydrate, um Fette und Eiweiß, um Kauen und Co. Ein Kapitel handelt auch von Erste-Hilfe-Maßnahmen, wenn der Bauch doch mal gereizt ist. Auch die Themen Allergien, Intoleranzen und Unverträglichkeiten werden besprochen. Eine Sache, die mir besonders gefällt, ist, dass es auch eine Empfehlung für eine Woche Schonkost gibt, um den Verdauungstrakt zu beruhigen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
All diese Themen werden in dem Buch kurz angerissen, es handelt sich hier nicht um ein Darm-Fachbuch, der Fokus liegt ganz klar auf den 60 Rezepten. Diese sind unterteilt nach Frühstück&Drinks, Mittagessen, Abendessen, Snacks&Süßes.
Leider gibt es nicht zu allen Rezepten ein Foto, aber zu den meisten. Und die sind wirklich sehr schön und machen Appetit.
Jedes Rezept enthält eine Zutatenliste, eine gut verständliche Anleitung, Zeit- und Portionsangaben sowie einer weiterführenden Information zum Rezept. Meist handelt es sich bei dieser Info um Hintergrundwissen zu bestimmten Zutaten des Rezeptes und warum sie gut für die Verdauung sind. Leider jedoch nicht immer. Das hätte ich jedoch bei so einem Buch durchaus erwartet, denn eigentlich möchte man ja gerade wissen, warum ein bestimmtes Rezept gut ist für den Bauch.
Die Rezepte sind lecker, abwechslungsreich und nicht zu kompliziert, damit gut in den Alltag zu integrieren.
Ich habe drei Rezepte aus dem Kochbuch nachgekocht. Einen Eintopf, eine Lasagne und ein Fleischgericht. Fangen wir mal mit dem Eintopf an.

Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen


Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen


Zutaten für 4 Portionen


  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 Staude Mangold
  • 2 Stangen Staudensellerie - ich gebe zu, den habe ich durch Knollensellerie ersetzt, denn ich mag Staudensellerie so überhaupt gar nicht
  • 2 Stiele Thymian
  • 1 Stiel Rosmarin
  • 1 Dose weiße Bohnen, Abtropfgewicht 250 g
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Parmesan, fein gerieben

Ribollita - Gemüseeintopf mit Bohnen

Und so geht's

Schält die Zwiebel und hackt sie fein. Die Möhren schält und würfelt ihr. Den Mangold putzt und wascht ihr, dann schneidet ihr die Stiele am Blattansatz ab und würfelt sie klein. Die Blätter schneidet ihr in Streifen. Den Sellerie putzt, wascht und würfelt ihr. Das Selleriegrün hackt ihr klein und stellt es beiseite. Thymian und Rosmarin hackt ihr fein. Die Bohnen gießt ihr in ein Sieb ab und wascht die Flüssigkeit ab.
Erhitzt das Olivenöl in einem hohen Topf und schwitzt Zwiebel und Mangold darin an. Gebt die Möhren, den Sellerie und das Tomatenmark hinzu und bratet alles kurz an. Dann löscht ihr mit der Gemüsebrühe ab. Nun kommen Bohnen, Mangoldblätter, Thymian und Rosmarin hinzu. Würzt mit Salz und Pfeffer und lasst den Eintopf bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten köcheln, rührt gelegentlich um.
Zum Servieren könnt ihr die Ribollita mit Parmesan bestreuen - wenn ihr mögt, reicht geröstetes Weißbrot dazu.
Ich habe einen EL Tomatenmark mehr und noch etwas Paprikapulver hinzugegeben, denn sonst wäre die Farbe des Eintopfs nicht so schön gewesen, wie im Buch abgebildet. Der Eintopf schmeckt etwas "erdig" und macht gut satt.



Das zweite Rezept, das ich euch zeige, ist eine

Kürbis-Lasagne mit Bergkäse und Mozzarella


Kürbis-Lasagne

Zutaten für 4 Portionen


  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 3 große Tomaten
  • 250 g Sahne
  • 250 ml Milch
  • 250 g Bergkäse
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 12 bis 13 Lasagneblätter
  • 1 Kugel Mozarella (125g)


Kürbis-Lasagne

So geht's:

Putzt, wascht und entkernt den Kürbis und schneidet ihn dann in dünne Spalten. Wascht die Tomaten, halbiert sie und befreit sie vom Stilansatz. Das Fruchtfleisch würfelt ihr dann klein.
Verquirlt die Sahne mit der Milch, reibt den Bergkäse und den Parmesan und rührt beides unter und schmeckt dann mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.
Heizt den Backofen auf 200°C Umluft vor - bei Ober- und Unterhitze stellt ihr ihn auf 220°C. Fettet eine Auflaufform mit Butter ein. Gebt eine Schicht Nudelblätter in die Form, verteilt ein Drittel der Kürbisspalten und Tomaten darauf und gießt etwas Käsemasse darüber. Das wiederholt ihr zweimal und schließt mit Nudelblättern und Käsemasse ab. Lasst den Mozzarella abtropfen, zupft ihn klein und verteilt ihn auf der Lasagne.
Nun kommt das schöne Stück für etwa 45 Minuten auf die mittlere Schiene des Ofens. Sollte die Lasagne gegen Ende zu dunkel werden, könnt ihr sie mit Alufolie abdecken.
Nehmt die Lasagne dann aus dem Ofen und lasst sie vor dem Servieren etwas abkühlen, sonst zerläuft sie.

Ich habe mich erst etwas gewundert, in wo einem Buch ein Lasagnerezept zu finden. Aber diese Lasagne kommt ganz ohne Mehl (das man sonst für die Béchamel-Soße braucht) und fettige Fleischsoße aus - also super lecker und dennoch gut für den Bauch.

So, nun kommen wir auch schon zur letzten Rezeptvorstellung aus dem Buch "Das gesunde Darmkochbuch":

Hähnchenfilet mit Kürbiskernkruste


Hähnchenbrustfilet mit Kürbiskernkruste

Zutaten für 4 Portionen


  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eier
  • 160 g Kürbiskerne
  • 3 EL Dinkelmehl
  • Rapsöl zum Anbraten

Hähnchenbrustfilet mit Kürbiskernkruste

So geht's:

Wascht die Hähnchenbrustfilets, tupft sie trocken und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Verquirlt die Eier in einem tiefen Teller. Hackt die Kürbiskerne und verteilt sie auf einem anderen Teller. Auf einen dritten Teller kommt das Mehl. Nun wendet ihr die Hähnchenfilets zunächst im Mehl, dann zieht ihr sie durch die verquirlten Eier  und paniert sie zuletzt mit den Kürbiskernen.
Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Filets etwa 10 bis 12 Minuten von jeder Seite darin an.
Im Buch wird Apfel-Sellerie-Püree dazu empfohlen.

Mein Fazit zum Buch "Das gesunde Darmkochbuch"


Wenn man sich etwas mit dem Thema Darm beschäftigen möchte und dafür nur eine kurze Einführung möchte, vor allem aber konkrete Rezepte, dann kann ich das Buch durchaus empfehlen. Es hilft einem definitiv dabei, mehr darauf zu achten, was man isst - und man merkt sofort, dass das durchaus sehr lecker sein kann. Das Buch ist schön aufgemacht hat eine schöne Haptik, so dass man es gerne in die Hand nimmt.
Was ich demnächst auf jeden Fall angehen möchte, ist die Schonkostwoche. Ich bin gespannt, wie ich sie durchhalten werde.

Na, was sagt ihr? Ist das Buch etwas für euch?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Freutag und #sonntagsglück

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.
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Montag, 1. Januar 2018

Ein Licht für das neue Jahr - Glücks-Lichter selbst gestalten

Ihr Lieben,

ich wünsche euch für das neue Jahr 2018 alles Gute, viel Glück, viel Freude, Gesundheit, Abenteuer, wertvolle Begegnungen, herzergreifende Momente, leckere Genüsse, ach und noch so vieles mehr! Möge es ein gutes Jahr für euch sein - und möge auch in dunkleren Zeiten ein Lichtlein leuchten.

Damit meinen lieben immer ein Lichtlein leuchtet, habe ich als Neujahrsgruß Glückslichter gestaltet. Und das geht wirklich einfach!

Glücks-Lichter selbst gestalten


Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr braucht dazu:


  • Wachsperlen, gibt's zum Beispiel bei Rayher
  • Kerzendocht mit Metall-Schablone, auch bei Rayher
  • ätherische Öle, wenn ihr Duftkerzen machen wollt
  • Gläser
  • Einen wasserfesten Stift, der für Glas geeignet ist

Neujahrsgruß Glückslicht

So geht's:

Schmelzt die Wachsperlen im Wasserbad - bei etwa 60°C werden sie flüssig.
In der Zwischenzeit zündet ihr ein Teelicht an, lasst etwas Wachs in die Mitte eines Glases tropfen und befestigt damit die Schablone des Dochts. Fixiert den Docht mittig, zum Beispiel mit zwei Eisstielen. 

Glückslicht - Docht-fixieren


Wenn das Wachs flüssig ist, gebt ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Lecker riechen zum Beispiel Bergamotte, Orange oder Zitrone. Füllt das heiße Wachs dann vorsichtig in das Glas ein. Lasst das Wachs fest werden, das dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Dann könnt ihr den Docht kürzen und die Gläser beschriften.

Neujahrsgruß Glückslicht


Ihr seht, das ist kein großer Aufwand und vielleicht doch mal eine nette Idee, statt der klassischen Marzipan-Glücks-Schweinchen. Was meint ihr? 

Happy New Year, ihr Lieben!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit CreadienstagDienstagsdinge, Samstagsplausch, #sonntagsglück
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