Freitag, 14. Juli 2017

Sommer-Gin-Tonic mit Kirsche

Ihr Lieben,

die große Einmachzeit hat wieder begonnen. Ich bin schon fleißig am Konfitüre einkochen und auch den ersten Sirup habe ich bereits gemacht.
Ein paar leckere Rezepte habe ich euch hier ja schon gezeigt -  Rhabarber-Konfitüre, Blaubeerkonfitüre oder auch Erdbeersirup.
Gerade Sirup hat es mir sehr angetan. Egal ob man sein Wasser damit pimpt, Eis verfeinert oder Drinks das gewisse Etwas verleiht - Sirup geht irgendwie immer.
Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. (Fast) Jedes Obst lässt sich zu Sirup verarbeiten. Die Grundregel, die ich dabei anwende: Auf 1 Liter Flüssigkeit kommt mindestens 500 g Zucker. Das ist nun mal so: Sirup braucht Zucker. Aber da man ja in der Regel immer nur sehr wenig Sirup für Getränke oder Speisen verwendet, ist das schon ok.

Ich habe dieses Jahr Kirsch-Johannisbeer-Marmelade eingekocht - das Rezept folgt sicher noch später. Da ich noch ein paar Früchte übrig hatte, habe ich daraus etwas Kirsch-Johannisbeer-Sirup gekocht. Leider war es nicht genug, um es in Flaschen abzufüllen und für euch zu fotografieren. Aber ich habe euch stattdessen eine leckere Sommer-Drink-Idee mitgebracht: einen sommerlichen Gin Tonic mit Kirsch-Johannisbeer-Sirup und gefrorenen Kirschen.

Sommer-Gin-Tonic

Was ihr dazu braucht (pro Glas):
  • 2 TL Sirup nach Geschmack, am besten aber eben einen auf Kirsch-Basis
  • 2 - 4 cl Gin -  je nachdem, wie stark ihr es mögt
  • 1 kleine Flasche Tonic Water
  • Eiswürfel
  • 3 bis 5 gefrorene Kirschen
Gebt Sirup, Gin und Tonic Water in ein Glas, rührt gut um und gebt dann die Eiswürfel und die gefrorenen Kirschen hinzu. Verziert, wenn ihr mögt, das Glas noch mit Kirschen. Ich habe übrigens an den gefrorenen Kirschen die Stiele dran gelassen, so kann man sie sich nach und nach aus dem Glas klauen.

Sommer-Gin-Tonic

Und ich habe einen ganz tollen neuen Gin entdeckt - und das ist übrigens keine bezahlte Werbung, sondern einfach Verzückung: Madame Geneva Gin Blanc. Nicht nur die Flasche sieht super schick aus - der Gin schmeckt köstlich! Auch wenn es nicht so klingt - er kommt aus Deutschland und konzentriert sich auf das Wesentliche in Gin: Auf Wacholder. Ausbalanciert wird er durch Koriander und Ingwer. Klingt verrückt, schmeckt aber lecker.

Sommer-Gin-Tonic

Habt ihr einen Lieblingsdrink? Oder sogar einen Lieblings-Gin?
Liebste Grüße von Martina

Sommer-Gin-Tonic

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Montag, 3. Juli 2017

[Buchrezension] Eiszeit - Über 50 Rezepte für Eiscreme und Co. - und ein Rezept für cremiges Erdbeereis

Ihr Lieben,

was gibt es an einem heißen Sommertag besseres, als ein leckeres, cremiges Eis?
Doof ist dann nur, wenn man wie ich laktoseintollerant ist. Da wird die Auswahl dann schon ganz schön dünn. Man kann dann Fruchteis auswählen und hoffe, dass wirklich keine Milch oder Sahne beigemischt ist. Oder man hat Glück und es gibt eine Eisdiele mit veganem Eis in der Nähe. Oder man nimmt eben seine Laktrase-Tabletten. Sind wir mal ehrlich: Alles eher suboptimal.
Am besten ist es doch wieder, man macht sein Eis selbst!
Und so schwierig ist das tatsächlich auch gar nicht - zumindest nicht, wenn man eine Eismaschine zu Hause hat. Und wenn man dann auch noch ein Buch mit tollen Rezepten sein Eigen nennen kann, kann so gut wie nichts mehr schief gehen.
Ich stelle euch heute ein Buch mit leckeren Eisrezepten vor: Eiszeit von Shelly Kaldunski.

Eiszeit von Shelly Kaldunski

Vielen Dank an dieser Stelle an den südwest Verlag und die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Überblick über verschiedene Eissorten (Cremeeis, Softeis, Sorbet, etc.), dann folgt ein Eis-ABC zu Zutaten. Hierzu möchte ich noch ein paar Worte verlieren. wenn ihr euch schon die Mühe macht, selbst Eis herzustellen, dann achtet auf gute Zutaten - das schmeckt man einfach! Nehmt Obst, das gerade Saison hat, verwendet richtig frische Eier, am besten direkt vom Bauernhof und spart nicht bei Gewürzen oder Schokolade.
Ich habe mich bislang immer gescheut, Eisrezepte mit Ei auszuprobieren. Doch wenn die Eier frisch sind, müsst ihr euch keine Sorgen machen - und das Eis schmeckt wirklich herrlich cremig.

Im Buch folgt dann ein Kapitel zum richtigen Zubehör, bevor es zu Tipps und Tricks und schließlich zu den tollen Rezepten geht.
Man hat hier wirklich die Qual der Wahl, was man zuerst ausprobieren möchte: Das frische Minzeis mit Schokosplittern? Oder doch das Mango-Ingwer-Sorbet? Oder vielleicht doch lieber einen Eis-Shake?
Im Buch kommen auch Waffel- und Topping-Rezepte nicht zu kurz.
Hier geht's zur Leseprobe.

Was man vor dem Erwerb des Buches wissen sollte: Bei den meisten Rezepten kommt die Eismaschine zum Einsatz. Sicherlich kann man die Rezepte auch ohne Eismaschine herstellen, aber natürlich mit mehr Aufwand. 
Ich muss aber sagen: Wenn man hin und wieder ein Eis zubereitet, dann lohnt sich die Anschaffung einer Eismaschine schon. Man muss ja nicht gleich mit dem Profigerät starten. Und selbstgemachtes Eis kommt eben doch immer gut an.

Da jetzt gerade Erdbeeren Saison haben, habe ich mich entschieden, das Rezept für Erdbeereis auszuprobieren. Ich bin jetzt eigentlich nicht der große Erdbeereis-Fan. Ich würde mir nie eine Kugel Erdbeereis in der Eisdiele bestellen.
Aber selbstgemacht, mit frischen, aromatischen Erdbeeren, ist dieses Eis wirklich ein Traum!

Erdbeereis

Für etwa 1,5 Liter Erdbeereis braucht ihr:
  • 375 g geputzte und halbierte Erdbeeren
  • 155 g Zucker plus 2 EL Zucker (da ich es nicht so super süß mag, habe ich etwas weniger Zucker verwendet
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 250 g Sahne (für mich natürlich laktosefreie)
  • 250 ml aus halb Sahne, halb Milch (auch hier für mich: laktosefrei)
  • 3 Eigelb von sehr frischen Eiern (Größe L)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanillestange (nicht im Original-Rezept)
  • Ich habe noch ein paar Blätter Basilikum gehackt

Erdbeereis

Vermischt die Erdbeeren in einer Schüssel mit dem Basilikum, 2 EL Zucker und dem Zitronensaft. Zerdrückt die Erdbeeren mit einer Gabel oder dem Kartoffelstampfer und lasst die Mischung etwa eine Stunde abgedeckt ziehen.
Erhitzt die Sahne und die Sahne-Milch-Mischung in einem Topf bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten, bis die Mischung zu köcheln beginnt. Gebt von Anfang an die Vanilleschote hinzu, die ihr der Länge nach aufgeritzt habt. Währenddessen schlagt ihr in einer hitzebeständigen Schüssel die Eigelbe, den restlichen Zucker und das Salz mit einem Schneebesen etwa 2 Minuten kräftig auf, bis die Masse hellgelb und dickcremig wird.
Hebt dann vorsichtig etwa 250 g der Sahnemischung unter die Eimasse und rührt die Mischung glatt. Gebt sie dann zurück in den Kochtopf und erhitzt sie unter ständigem Rühren (am besten mit einem Holzkochlöffel) 1-2 Minuten, bis die Masse eindickt und am Kochlöffel haften bleibt. Die Masse dabei nicht aufkochen.
Bereitet währenddessen ein Eisbad in einer Schüssel vor. Setzt eine kleinere, hitzebeständige Schüssel hinein und gießt in diese dann die Sahne-Ei-Mischung durch ein feines Sieb. Lasst die Masse abkühlen, rührt hin und wieder um, nehmt die Schüssel dann aus dem Eisbad und gebt die Mischung zu den Erdbeeren. Hebt alles gut unter, deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellt sie mindestens für 4 Stunden - besser noch länger - in den Kühlschrank.

Buchrezension Eiszeit - und Erdbeereis

Dann gebt ihr die Masse in die Eismaschine und rührt sie nach Bedienungsanleitung cremig. Wenn euch die Konsistenz gefällt, könnt ihr das Eis direkt servieren und/oder vernaschen. Oder ihr gebt es in einen gefriergeeigneten Behälter und stellt das Eis gut abgedeckt mindestens 2 Stunden oder bis zu 3 Tagen in den Gefrierschrank.
Vor dem Servieren spült ihr den Eisportionierter mit heißem Wasser ab und lasst das Eis evtl. etwas antauen - so tut ihr euch leichter.

Buchrezension Eiszeit - und Erdbeereis

Mmmmh.... so lecker! Schön cremig ist das Eis, und die Erdbeerstückchen darin sind super lecker.
Habt ihr schon mal Eis selbst gemacht?
Ich kann euch das Buch Eiszeit auf jeden Fall empfehlen: Tolle Rezepte, Fotos, die Lust auf Eis machen, und gute Schritt-für-Schritt-Erklärungen, mit denen euch jedes Eis sicher gelingt. Und zu vielen Rezepten gibt es noch einen Extra-Tipp, mit dem man sein Eis noch mehr pimpen kann. 
Also dann mal ran an die Eismaschine!

Liebste Grüße von Martina

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

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Dienstag, 27. Juni 2017

Nudelsalat mit Tomatencreme

Ihr Lieben,

Sommerzeit - Grillzeit - Picknickzeit. Und was passt zu allen drei dieser Gelegenheiten wirklich IMMER? Richtig: Nudelsalat!
Es gibt so viele leckere Varianten von Nudelsalat, ob klassisch mit Majo oder mediterran mit getrockneten Tomaten, Parmesan und Co (hier findet ihr übrigens ein leckeres Rezept).
Wenn man ein Fest macht und die Leute etwas mitbringen sollen, ist die erste Antwort meist "Ich bringe einen Nudelsalat mit!" Und zum Glück gibt's so viele Variationen, dass man dann selten 3 gleich Salate auf dem Tisch stehen hat.
Heute habe ich ein Rezept für euch, das ihr so sicherlich noch nicht kennt. Ich habe nämlich eine Tomatencreme als Dressing bereitet - und die Grundlage hierfür war eine Dip-Mischung von Dipster. Dips aus Dip-Mischungen machen, das kann ja jeder - aber eine Soße für den Nudelsalat, das ist doch mal spannend! Gesagt - getan - geklappt!

Nudelsalat mit Dipster

Aber nun mal von Anfang an:
Kennt ihr Dipster? Das ist ein Startup-Unternehmen aus Nürnberg - und Startups aus Mittelfranken liegen mir natürlich besonders am Herzen! Was die machen? Ganz einfach: Dip-Mischungen mit tollen Zutaten, hübschen Verpackungen und lustigen Namen. UND: Sie unterstützen mit jeder verkauften Dip-Mischung soziale Einrichtungen, indem 1 € gespendet wird, wie z.B. an Hängematte e.V. in Nürnberg, die Bremer Engel oder Clinic-Clowns Hannover. Ihr tut also mit jeder Dose, die ihr kauft, gleich noch etwas Gutes!
Ich sage so leicht dahin - ganz einfach. Einfach macht es sich das Team nicht, denn es gilt ein hoher Qualitätsanspruch. So sind alle Dips laktosefrei (für mich natürlich super wichtig), glutenfrei, frei von Geschmacksverstärkern und vieles mehr.
Klingt schon mal gut und interessant?
Und was, wenn ich euch jetzt auch noch sage, dass die Dips lecker sind?
Also, wenn ihr die Dips probieren möchtet, schaut euch mal im Dipster-Onlineshop um. Und die Mittelfranken unter uns bekommen die Dips auch im Shop meiner Freundin Julia Hufnagel.
Ich durfte mir bei Dipster drei verschiedene Dips zum Testen aussuchen und habe mich entschieden für: "Seniore Promodore" für die italienische Küche, "Hey Chimi" für eine Gaumenreise nach Südamerika und "Hakuna Matata" für eine kulinarische Afrika-Erfahrung.

Auswahl Dipster-Dips

Meinen Nudelsalat mit Tomatencreme habe ich mit dem Dip "Seniore Promodore" kreiert,  der mit duftenden Kräutern, herzhaften Zwiebeln, aromatischer Tomate und noch einigem mehr aufwartet.

Für eine große Schüssel Nudelsalat braucht ihr:
  • 500 g Nudeln - in Salzwasser gekocht
  • 2 Handvoll schwarzer Oliven, in Ringe geschnitten
  • 1 Glas getrocknete Tomaten - in Stücke geschnitten
  • 5 in Öl eingelegte Artischocken - und Stücke geschnitten
  • 1 Zucchini - roh und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Dose Tunfisch im eigenen Saft
  • 1 Handvoll Pinienkerne - geröstet oder Natur

Für das Dressing:
  • 2 EL der Dip-Mischung "Seniore Promodore"
  • 4 EL Schmand
  • 3 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Wasser

Nudelsalat mit Tomatencreme

Und so geht's:
Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und vermengt sie.
Für das Dressing verrührt ihr die Dipmischung entweder mit etwas Öl  - oder besser noch mit Wasser - lasst die Mischung etwas ziehen.
Gebt dann Schwand, Sauerrahm, Salz und Pfeffer hinzu und vermischt alles gut. Gebt die Mischung dann über die Nudeln und vermengt alles gründlich.
Wenn ihr den Dip wirklich als Dip zubereitet, braucht ihr kein Salz mehr - aber bei einer großen Schüssel Nudelsalat darf es noch etwas mehr sein.

Nudelsalat mit Tomatencreme

Wenn ihr merkt, dass es zu trocken wird, einfach etwas Wasser hinzufügen.
Schon habt ihr einen leckeren Nudelsalat, den so nicht jeder kennt! Mama und ich mussten aufpassen, dass wir vorher nicht so viel naschen, dass wir dann nichts mehr auf den Tisch stellen können.

Wie esst ihr Nudelsalat am liebsten?
Liebste Grüße von Martina

Anmerkung: Die Dip-Mischungen wurden mir von Dipster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle. Dennoch spiegelt dieser Blogbeitrag meine ehrliche, unbeeinflusste Meinung wieder. Am Verkauf der Produkte bin ich nicht beteiligt. 

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Dienstag, 20. Juni 2017

(Nicht ganz klassisches) Taboulé

Ihr Lieben,

wer hier öfter mal mit liest, weiß, dass ich Picknick liebe. Und bei diesem herrlichen Wetter kann man wieder anfangen, Picknickrezepte vorzubereiten. Heute habe ich ein Rezept für eine leicht abgewandelte Taboulé für euch. Dieser Salat stammt aus der arabischen Küche und eignet sich super für ein Picknick, als Vorspeise, als Beilage z.B. beim Grillen, aber auch als leichte Mittagsmahlzeit fürs Büro. Ach, eigentlich ist Taboulé immer richtig - und immer richtig lecker!

Taboulé


Für 2 Portionen meiner nicht ganz klassischen Taboulé braucht ihr:

  • 100 g Bulgur - ich habe Dinkel-Bulgur verwendet
  • 3 bis 4 Tomaten
  • Mindestens 1 Bund Petersilie - ich habe glatte Petersilie verwendet
  • 1 gute Hand voll frischer Minze
  • 1 gute Hand voll Rucola
  • Saft einer Zitrone
  • 4 bis 5 EL gutes Olivenöl
  • Salz - ich habe Flor de Sel mit schwarzen Oliven verwendet, ein Mitbringsel vom Mallorca-Urlaub
  • Pfeffer
In die klassischen Taboulé kommt kein Rucola und normales Salz, dafür aber Knoblauch und Zwiebeln. Da ich Zwiebeln nicht so gut vertrage und nicht nach Knoblauch riechen mochte, habe ich beides einfach weggelassen. Das Olivensalz und der Rucola geben dem Salat eine andere, besondere Note.

Taboulé


Und so geht's:
Gart den Dinkel nach Packungsangabe, aber unbedingt bissfest, denn er quillt durch Zitronensaft und Co. noch nach.
Schneidet die Tomaten in Würfel oder Stücke und vermengt sie mit dem Bulgur.
Hackt die Petersilie, die Minze und den Rucola und gebt als zum Bulgur. Dann kommen Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft hinzu. Vermengt alles gut und stellt das Taboulé bis zum Verzehr kalt.

Taboulé

Das Rezept ist super einfach und der Salat schmeckt herrlich frisch - genau das richtige Sommeressen, wie ich finde.
Was packt ihr gerne in den Picknickkorb?

Lasst es euch gut schmecken!
Liebste Grüße von Martina

Taboulé

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Dienstag, 13. Juni 2017

Holunderblüten-Prosecco-Gelee - wie ein Cocktail auf dem Brötchen

Ihr Lieben,

ihr habt es sicher schon bemerkt: Der Holunder blüht! Also nichts wie los und die duftenden Blütendolden pflücken und was Leckeres draus machen!
Es gibt da so viele Ideen. Der Klassiker ist natürlich der Holunderblütensirup. Ihr könnt die Blüten aber auch einfach trocknen, dann habt ihr im Winter einen tollen Erkältungstee.
Ich habe diesmal ein Gelee aus den Blüten gemacht - und da Gelee immer Flüssigkeit braucht, und es wohl kaum eine leckerere Kombination als Holunder und Prosecco gibt, durfte das Blubberwasser gleich mit von der Partie sein. Und was soll ich sagen: Super lecker!! Es schmeckt, als würde man sich gleich zum Frühstück einen Drink gönnen.

Holunderblüten-Prosecco-Gelee

Aber auch um Joghurt das gewisse Etwas zu geben, eignet sich das Gelee hervorragend. Ach, ich bin ganz verliebt!

Aus meinem Rezept habe ich 6 Gläschen Gelee gemacht.
Ihr braucht dafür:

  • Ein Weckglas oder anderes Glas, in das 2 Liter Flüssigkeit passen
  • So viele Holunderblütendolden, dass etwa die Hälfte des Glases gefüllt ist
  • 2 Zitronen
  • Wasser
  • 1 Päckchen Zitronensäure
  • 1/2 Liter Prosecco
  • 1 Päckchen Gelierzucker 1:2
  • 1 Vanilleschote
Holunderblüten-Prosecco-Gelee

Schüttelt die Dolden vorsichtig ab, so dass Käferlein, die sich vielleicht darin verstecken, heraus fallen. Aber nicht zu dolle schütteln, sonst ist der ganze tolle Blütenstaub weg.
Zupft dann die größeren Zweige ab und gebt die Blüten in das Glas. Schneidet die Zitronen in Scheiben und gebt sie zu den Blüten. Füllt dann das Glas so mit Wasser auf, dass alles bedeckt ist - das wird etwas mehr als ein halber Liter sein. Verschließt dann das Glas und lasst alles 2 Tage ziehen. Stürzt das Glas immer mal wieder, so dass alles etwas durchgemischt wird.

Holunderblüten

Nach zwei Tagen seiht ihr die Blüten und Zitronen ab - drückt dabei beides gut aus, wäre schade um die leckere Flüssigkeit. Gebt die Flüssigkeit in einen Topf und füllt auf einen Liter mit Prosecco auf. Wenn ihr mehr Holunder-Flüssigkeit habt, macht einfach mehr Gelee mit entsprechend mehr Zucker. Schneidet die Vanilleschote auf und gebt sie in den Topf. Gebt den Gelierzucker dazu und verrührt alles gut. Bringt die Flüssigkeit dann zum Kochen und lasst sie mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen. Nicht wundern, dabei entwickelt sich viel Schaum, insbesondere durch den Prosecco. Dieser setzt sich aber mit der Zeit. Was übrige bleibt, könnt ihr abschöpfen. Macht die Gelierprobe - geliert es noch nicht, müsst ihr die Flüssigkeit noch etwas länger köcheln lassen.

Holunderblüten-Prosecco-Gelee

Gebt die Flüssigkeit dann in sterile Gläser, verschließt diese am besten mit Alkohol (wie das geht, lest ihr hier) und stellt sie für 5 Minuten auf den Kopf. Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, habt ihr leckeres Gelee. 

Was habt ihr schon Leckeres aus Holunder gemacht?
Liebste Grüße von Martina

Holunderblüten-Prosecco-Gelee

Montag, 5. Juni 2017

Mallorca: Palma und Port de Sóller - Übernachtungs, Restaurant- und Wandertipps

Ihr Lieben,

sicherlich waren viele von euch schon das eine oder andere Mal auf Mallorca. Die Insel ist wohl eines der beliebtesten Reiseziele von uns Deutschen.
Bei mir war das bislang nicht so.
Ich war das erste Mal mit 17 auf Mallorca - das war der letzte "Zwangsurlaub" mit meinen Eltern. Und es war fruchtbar - im übrigen auch für meine Eltern: Wir waren mit anstrengenden Bekannten unterwegs, das Wetter war schlecht, die winzige Badebucht voller Algen usw. Kurzum: Uns hat es nicht wirklich nach Mallorca zurück gezogen.
Aber das hat sich nun geändert: Wir haben der Insel noch mal eine Chance gegeben und sind ein paar Jährchen später (naja, ok, ein paar mehr Jährchen später) wieder nach Mallorca gereist.
Und - es war toll!
Es war eine schöne Mischung aus Stadtbesichtigung, Strand, Wandern und Genuss. Und die Reisezeit - Ende Mai/Anfang Juni - war perfekt. Es war schon schön warm, aber nicht zu heiß, hat nur einmal geregnet und es war noch nicht überlaufen.
Weil ich nun wirklich begeistert bin, habe ich ein paar Tipps für euch mitgebracht.

Fangen wir mal mit Palma de Mallorca an.

Übernachtungstipp:
Wir haben hier in einem ganz einfachen Hostal übernachtet: Hostal Apuntadores.
Das Hostal ist zweckmäßig, nicht zu teuer und hat ein paar Highlights: 
1. Es ist super zentral, man tritt aus der Tür und ist mitten im Geschehen
2. Es hat eine Dachterrasse mit einem fantastischen Blick auf die Kathedrale von Palma
3. Auch wenn die Zimmer wirklich nicht schick sind: Die Matratzen sind super!
Wenn ihr also eine zentrale Unterkunft sucht, die nicht zu teuer ist und die ihr wirklich rein zur Übernachtung braucht, kann ich auch das Hostal Apuntadores absolut empfehlen!

Kathedrale Palma de Mallorca
Der Blick von der Dachterrasse des Hostal Apuntadores direkt auf die Kathedrale von Palma de Mallorca

Restauranttipp:
Leider kann ich euch keinen direkten Tipp geben, wir sind in Palma etwas reingefallen. Einen guten Rat habe ich aber für euch: Wenn euch ein Restaurant gefällt, dann reserviert sofort nen Tisch. Sonst ist es wirklich schwer, einen Platz in einem schönen Restaurant zu ergattern.

Unternehmungstipp:
In Palma gibt es, wie in vielen Städten, einen HopOn/HopOff-Bus - so eine Tour empfehle ich wirklich für jede Stadt. So wahnsinnig viel gibt es zwar in Palma nicht zu sehen, aber mit dem Bus verschafft man sich einen guten überblick. Bucht euer Ticket am besten schon zu Hause, dann geht alles etwas schneller.

Palma de Mallorca
Die Handschrift ist erkennbar - hier war ein Schüler von Antoni Gaudí am Werk

Fazit:
Palma ist ganz schön, es hat wie viele Städte, seinen Charme. Aber für mich ist und bleibt DIE Traumstadt Spaniens doch weiterhin Barcelona.

Kathedrale Palma de Mallorca


Nach Palma ging es für uns direkt in das schöne Hafenstädtchen Port de Sóller im Westen der Insel.

Übernachtungstipps:
Wir haben im Port de Sóller im Hotel Marina übernachtet, einem 3-Sterne-Hotel direkt an der Strandpromenade. Das Hotel ist schick, das Hotelteam sehr nett, es gibt einen Spa-Bereich, einen Pool und ein gutes Restaurant, in dem morgens leckeres Frühstück bereitet wird. Direkt vor dem Hotel findet man den, wie ich finde, schönsten Strandabschnitt des Ortes. Das einzige Manko: Die Strandliegen und Schirme sind nicht inklusive.

Strand Port de Sóller
Strand von Port de Sóller
Wir waren nicht im Haupthaus untergebracht, sondern in einem Nebengebäude im Erdgeschoss, mit einer tollen offenen Terrasse, die jeweils nur mit einem Sichtschutz unterteilt ist. Wir hatten die Zimmer 106 und 107 - und genau diese würde ich wieder buchen.
Was man wissen muss: In diesen Zimmern gibt es Kuschelbetten mit 1,40m und 1,60m Breite.
Und am Strand bekommt omanregelmäßig Besuch von Enten - ja, ihr lest richtig! Im Meer schwimmende Enten, zu lustig.

Strand-Enten Port de Sóller

Am letzten Abend sind wir durch ein nettes Paar, das wir kennengelernt hatten, auch ein weiteres, wahnsinnig schönes Hotel gestoßen, das wir bei nächsten Mal unbedingt buchen möchten:
Das Hotel Es Port. Hier die Beschreibung des Hotels: "Das Hotel Es Port de Sóller befindet sich in einem herrschaftlichem Herrenhaus aus dem XVII. Jahrhundert und liegt im Herzen der Stadt Sóller, am Fuße der Sierra de Tramuntana. (...) Das gemütliche 4-Sterne-Hotel verfügt über 148 Zimmer, die auf mehrere Gebäude aufgeteilt sind. Es ist von einer traumhaften Naturlandschaft umgeben, die sich über 40.000 Quadratmeter erstreckt. In den Gartenanlagen finden Sie Orangen- und Zitronenplantagen sowie jahrhundertealte Olivenbäume. Das Hotel kultiviert einen eigenen Gemüsegarten, in dem ökologischer Anbau betrieben wird. Die bezaubernde Umgebung mitten im Tal von Sóller und nur wenige Meter von Meer entfernt lädt zur absoluten Entspannung ein."
Man tritt das Areal und befindet sich sofort in einer anderen Welt. Die Bekannte meinte: "Für mich ist das die Vorstufe zum Paradies" - und damit könnte sie wirklich recht haben.

Restauranttipps:
Auch für Port de Sóller gilt: Reserviert unbedingt einen Tisch am Abend, sonst könnt ihr auch hier Pech haben. Es gibt einige nett aussehende Restaurants. Wir hatten nicht die Gelegenheit, alle zu testen. Aber in zwei haben wir uns etwas verliebt. Beide liegen direkt an der Promenade, mit einem herrlichen Blick auf's Meer.

Es gibt hier leckere Fischgerichte, das Lamm schmeckt fantastisch und unser Highlight war die Paella mit Fisch und Meeresfrüchten - wahnsinnig lecker!
Nicht zu verachten ist auch der Kräuterlikör.

Paella
Leckere Paella mit Fisch und Meeresfrüchten


Dieses Restaurant war mein persönliches Highlight. Super schöne Einrichtung, perfekter Service, tolles Ambiente, leckeres Essen, toller Wein. Das Komplettprogramm eben. Witzger Weise wird das Restaurant von einem Deutschen betrieben, die Küche ist jedoch mediterran. Es gibt Speisen mit einem gewissen Etwas, natürlich viel Fisch, der täglich frisch von den Fischern bezogen wird. Und auch den Gin Tonic kann man empfehlen!

Wolfsbarsch
Fangfrischer Fisch des Tages - Wolfsbarsch a la Plancha

Wandertipps:
Natürlich ist Port de Sóller perfekt geeignet für einen Badeurlaub. Aber es gibt viele schöne Wanderstrecken, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zwei haben wir getestet - und haben uns total verliebt! Die beiden Wege, die ich euch nun vorstelle, sind jedoch schon anspruchsvoll: Es geht immer wieder bergauf und bergab, zum Teil recht steil und vor allem steinig. Man sollte schon trittsicher sein, genau auf den Weg achten und mindestens gutes Schuhwerk, im besten Fall noch Wanderstöcke dabei haben. Und nehmt euch auch eine Kopfbedeckung mit, denn man läuft nicht immer im Schatten. Ein Hinweis noch: Oft findet man auf den Wegweisern Zeitangaben neben den km-Angaben. Die Zeitangaben sind sehr sportlich, rechnet lieber mal mindestens 30 Minuten dazu.

1. Von Port de Sóller nach Deià, ca. 14 km
Dieser Weg ist ein Teil des Mallorca-Wanderweges GR221 und führt vorbei an Olivenhainen und Fincas. Man hat immer wieder einen tollen Blick aufs Meer und die Küste, 3 Mal muss man ein kurzes Stück auf einer befahrenen Straße laufen. Es gibt verschiedene Einstiegswege - wir haben den Weg über das Refugi Muleta am Cap Gros gewählt. Wenn man vom Hotel aus aufs Meer blickt, geht man nach links zunächst am Strand entlang und folgt dann der Straße, die sich hinauf schlängelt. Nach etwa 3,5 km erreicht man dann den Einstieg in den Wanderweg auf dem Cap Gros. 

Wanderweg GR 221
Viele Wege führen den GR 221 entlang

Von hier aus läuft man dann etwa 10,5 km nach Deià. Der Weg ist prima ausgeschildert. Man kann sich fast nicht verlaufen. Nur das letzte Stück nach Deiá hinein, ist nicht nur steil und beschwerlich, sondern etwas irritierend, da man an einemIndustriegebiet vorbei läuft. Man läuft dann aber geradewegs auf die Bushaltestelle für den Bus zu, der einen zurück nach Port de Sóller bringt. Aber Vorsicht: Der Bus fährt nicht sehr oft, erkundigt euch zuvor und plant Puffer mit ein. UND: Stellt euch ganz vorne hin, denn sonst kann es euch passieren, dass der Bus voll ist und ihr nicht mehr mitgenommen werdet.

Wanderweg nach Deià
Ein steiniger Weg nach oben, der sich lohnt


2. Von Sóller nach Port de Sóller, ca. 11 km
Von Port de Sóller fährt eine lustige Tram direkt nach Sóller, die Fahrt führt durch Orangen- und Zitronenplantagen direkt ins Herz des Städtchens. Es lohnt sich, einmal durch zu schlendern und auch die Kathedrale zu besuchen, denn die ist wahnsinnig schön.

Tram Sóller
Straßenbahn in Sóller


Sóller
Sóller - ein idyllisches Bergdörfchen


Der Einstieg in den Wanderweg, der wieder ein Teil des GR221 ist, ist uns etwas schwer gefallen, wir haben uns gleich mal verlaufen. Ihr müsst auf jeden Fall die Straße nach Palme überqueren, dann stoßt ihr nach einer Weile auf einen Wegweiser. Ist man erstmal drauf, ist der Weg wieder prima ausgeschildert. Der Weg führt zunächst vorbei an Orangen- und Zitronenplantagen und Fincas, bevor man recht steil aufsteigen muss. 

Orangenplantage
Orangen so weit das Auge reicht

Wir hatten bei diesem Aufstieg Glück, denn kurz bevor wir oben ankamen, sind wir auf einen Orangensaftverkäufer gestoßen - das war eine willkommene und leckere Pause. 
Man stößt bei diesem Weg gegen Ende dann auf eine bekannte Abzweigung - geht man geradeaus, gelangt man dann nach Deià, nach rechts geht es zum Refugi de Muleta und schließlich nach Port de Sóller. Sicher gibt es auch hier noch andere Abzweigungen, aber da kannten wir uns eben aus.

Wanderweg GR 221
Mit diesem Ausblick über Olivenbäume in Richtung Meer wird man belohnt


Wanderweg GR 221
Blick auf die Bucht von Port de Sóller

Fazit:
Port de Sóller ist ein bezauberndes Örtchen und perfekt geeignet, um mal runter zu kommen und einen kombinierten Bade-Wander-Urlaub zu machen. Wer jedoch auf der Suche nach Trubel und Abwechslung ist, dem wird hier vielleicht schnell langweilig. Der Ort ist klein und man hat im Nu alle Restaurants, Bars und Lädchen durch. Dennoch kann ich Port de Sóller absolut empfehlen, denn die Restaurants und Lädchen, die es gibt, sind toll, das Meer ist klar, der Strand klasse und die Umgebung ist wunderschön.

Ich hoffe, bei meinen Tipps war etwas für euch dabei.
Uns haben vor allem die beiden Wandertage wahnsinnig Freude bereitet. Wir haben die Wege sehr genossen, auch wenn es anstrengend, zum Teil krachselig war und man wirklich seine Schritte mit bedacht setzen muss.

Wie steht ihr zu Mallorca? Habt ihr auch persönliche Highlights?
Liebste Grüße von Martina

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Dienstag, 23. Mai 2017

Spargel-Blätterteig-Quiche - so unkompliziert, so lecker!

Ihr Lieben,

ich weiß nicht mehr genau, wann ich entdeckt habe, dass ich gerne koche. Dass ich gerne esse, war mir jedenfalls sehr viel früher klar.
Die Freude am Kochen hat sich irgendwann zwischen der Diagnose "Laktose-Intolleranz" und meiner Zeit in Schweinfurt eingestellt. Wenn man nicht mehr alles essen kann, dann wird man automatisch kreativer. In Schweinfurt hatte ich dann abends einfach Zeit, Dinge auszuprobieren. Und irgendwann hat sich mehr und mehr gezeigt, dass mir Kochen große Freude bereitet. Das ist nach wie vor der Fall - sie entwickelt sich eigentlich immer mehr. Am meisten freut es mich natürlich, wenn ich für liebe Menschen kochen kann. Aber ich koche auch für mich alleine - das macht mir gar nichts, im Gegenteil. Kochen, mit Lebensmitteln arbeiten, Gemüse schnippeln - das hat für mich etwas meditatives. Etwas, was so im völligen Gegensatz zu meinem hektischen Alltag steht. Beim Kochen lasse ich mir gerne Zeit. Dennoch sind die meisten Gerichte, die ich euch hier vorstelle, nicht aufwendig. Klar, da gibt es mal ein Boeuf Bourguignon oder auch mal ein Risotto. Aber meistens sind die Speisen schnell gemacht. Ich bin der Meinung, dass ein ausgewogenes, gutes und gesundes Essen nicht immer total aufwendig sein muss. Tolle Sachen kann man auch in kurzer Zeit zubereiten. So wie die Spargel-Blätterteig-Quiche, die ich euch heute vorstelle. Zubereitet ist sie in nicht mal 10 Minuten - während der Backzeit kann man dann andere Dinge erledigen. Also ist diese Quiche das perfekte Feierabendessen oder 'Es-kommen-spontan-Gäste'-Essen. Denn auch nach der Spargelzeit könnt ihr die Quiche machen, dann eben mit anderem tollen Saisongemüse.

Spargel-Blätterteig-Quiche

So, jetzt habe ich aber genug "geschwätzt" - jetzt folgt endlich das Rezept.
Für eine Quiche braucht ihr:

  • 1 Packung Blätterteig - ich habe eine Rolle aus der Kühltheke genommen
  • 1 Becher Schmand
  • 3 EL Sahne
  • 3 Eier
  • 50 g Schafskäse
  • 6 Stangen Spargel
  • Ein paar Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Einige Blätter Basilikum
  • Etwas Butter für die Form
Grüner Spargel

Heizt den Ofen auf 220°C vor.
Putzt und wascht den Spargel, trocken ihn ab und schneidet ihn in Stücke. Da gibt es keine Regel - macht die Stücke einfach, wie es euch gefällt. Die Tomaten viertelt ihr. 
Vermengt in einer Schüssel den Schmand, die Sahne und die Eier. Salzt und pfeffert die Masse, zerbröckelt den Schafskäse hinein und vermischt alles noch mal gut.
Fettet die Form mit etwas Butter ein. Gebt dann den Teig in die Form. Achtet darauf, dass auch der Rand mit Teig bedeckt ist - zur Not müsst ihr den Teig etwas zurecht schneiden.
Gebt nun die Schmand-Masse in die Form und verteilt das Gemüse darauf. Salzt und Pfeffert noch mal etwas und streut dann gehackte Basilikumblätter darauf. 

Spargel-Blätterteig-Quiche

Ab damit in den Ofen, für etwa 25 bis 30 Minuten. Und fertig ist ein tolles Essen. Macht wenn ihr mögt noch einen Salat dazu, gönnt euch ein Glas Weißwein dazu - und seid einfach glücklich!

Spargel-Blätterteig-Quiche


Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auch mal erwähnen, dass alle meine Rezepte laktosefrei sind - denn inzwischen gibt es wirklich sehr viel als laktosefreie Variante, was unglaublich toll ist! OK, ich gebe zu, mit manchen Dingen habe ich keine Probleme, z.B. mit Butter (daher der Blätterteig) oder Ziegenkäse. Aber wo es geht, wird komplett laktosefrei gekocht.


Spargel-Blätterteig-Quiche

Lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina