Sonntag, 19. März 2017

Rogan Josh - Indisches Curry mit Huhn

Ihr Lieben,

ich bin nun nicht der größte Indien-Fan der Welt.
Indien hat mich eigentlich schon immer gereizt: Die Gewürze, die Farben, Yoga...
Doch dann bin ich nach Indien gereist, nach Kerala, um dort eine traditionelle Ayurveda-Kur zu machen. Nun werdet ihr wahrscheinlich denken: Toll, das hat sicher gut getan. Nun: Hat es nicht.
Es gab schöne Momente wie die zwei Yogastunden am Tag. Auch die Ölmassagen fand ich anfangs toll. Aber nach ein paar Tagen wollte ich nicht mehr auf einer unbequemen Holz-Pritsche sitzen und von mindestens 4 Händen gleichzeitig durchgeknetet werden. Ich wollte auch keine ekligen ayurvedisch-medizinischen Breis mehr trinken. Ich musste auch feststellen, dass man an einem indischen, muslimisch-geprägten "unberührten Traumstrand" nicht unbedingt ins Träumen kommt. Und wenn man dann zurück kommt und einem die Haare büschelweise ausfallen, ist man endgültig bedient.
Ok, ich darf meine Erfahrung natürlich nicht auf ein ganzes Land übertragen. Und eine Sache mag ich nach wie vor sehr gerne: die indische Küche.
Und deswegen stelle ich euch heute ein sehr leckeres Gericht vor:
Ein indisches Curry, Rogan Josh genannt.
Normalerweise wird dieses Curry mit Lammfleisch zubereitet. Da ich Lamm nicht so sehr mag, habe ich es mit Hähnchenbrust gekocht.

Rogan Josh - indisches Curry

Für 4 Portionen braucht ihr:
  • 1 kg Hähnchenbrust
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • ein etwa 3 cm großes Stück Ingwer
  • 2 EL Ghee (geklärte Butter)
  • 2 TL Kreuzkümmel (ihr könnt gemahlenen oder ganzen nehmen)
  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala (diese indische Gewürzmischung gibt es fertig zu kaufen)
  • schwarzen Pfeffer
  • 150 g Tomatenpüree
  • 400 g Naturjoghurt
  • 4 EL Naturjoghurt zum Dekorieren
  • ein paar Stängel Petersilie
Wascht das Fleisch, trocknet es mit Küchenpapier ab und schneidet es in etwa 3 cm große Würfel. Reibt die Stücke mit Salz und Zitronensaft ein und lasst es etwas 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen.
Schneidet die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer fein, erhitzt das Ghee in einem Bräter und bratet die Zwiebel-Mischung darin ein paar Minuten an. Gebt nun das Fleisch und den Kreuzkümmel hinzu und bratet das Hähnchen etwas 15 Minuten an.
Gebt dann großzügig Pfeffer, das Paprikapulver und das Tomatenpüree hinzu. Lasst alles bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten an. Dann kommt der Joghurt dazu, lasst alles weitere 5 Minuten köcheln.

Rogan Josh - indisches Curry

Zum Rogan Josh schmeckt Reis. Aber ihr könnt ihn etwas pimpen und Champignonreis daraus machen.
Putzt dazu Champigons (300 g) und schneidet sie in Scheiben. Bratet sie in einem hohen Topf in Ghee an, salzt sie großzügig, würzt sie mit einem Teelöffel Garam Masala und gebt dann 400 g Reis dazu. Mit etwa 800 ml kochend-heißem Wasser auffüllen und etwa 20 Minuten bissfest garen.

Gebt den Reis und das Curry auf einen Teller, gebt auf das Curry noch einen Esslöffel Joghurt und bestreut es mit etwas Petersilie.
Wenn ihr mögt, könnt ihr das Gericht natürlich auch richtig scharf machen, indem ihr Chiliflocken untermengt. Aber auch der Ingwer sorgt schon für eine angenehme Schärfe.
Macht euch noch einen bunten Salat dazu und ihr habt eine super leckere und abwechslungsreiche Malzeit.

Rogan Josh - indisches Curry

Habt ihr ein Lieblingsgericht aus Indien?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Dienstag, 7. März 2017

Zweierlei Brot: Walnuss-Tomaten-Brot und Walnuss-Trüffel-Brot

Ihr Lieben,

ich bin laktose-intolerant. Das ist nicht weiter schlimm, zumindest nicht mehr. Denn inzwischen gibt es so viele leckere Alternativen aus laktosefreier Mich oder auf Soya-Basis. Als das bei mir 2005 festgestellt wurde, war das noch etwas anders. Aber inzwischen ist das echt nicht mehr weiter schlimm. Viel viel schlimmer wäre für mich, wenn ich auf Gluten verzichten müsste. Das stelle ich mir so schwer vor. Auch da gibt es zwar schon viele Alternativen. Aber klassische Pasta oder leckeres Brot sind einfach Tabu.
Ich liebe Brot! Ob Schwarzbrot, Vollkornbrot, Baguette oder Brezen - ich esse das so gern. Frisch gebackenes Brot und Butter - oft brauche ich nicht mehr. Und wenn es dann noch so leckere Brotsorten sind, wie ich sie euch heute vorstelle, bin ich quasi willenlos.
Wenn ich Zeit und Muße habe, backe ich selbst. Da weiß man einfach, was drin ist und man kann die erste Scheibe noch warm genießen.

Walnuss-Tomaten-Brot

Heute zeige ich euch ein Brotrezept in zwei Variationen:
Walnuss-Tomaten- und Walnuss-Trüffel-Brot.
Das Basisrezept habe ich aus der Zeitschrift Sweet Dreams - aber ich habe es mal wieder angepasst.
Für den Basisteig braucht ihr:
  • 300 g Mehl - Ihr könnt Weizenmehl nehmen, oder auch Dinkel- oder Roggenmehl, gerne auch Vollkornmehl, evtl. braucht ihr dann nur etwas mehr Flüssigkeit. Oder ihr mischt die Mehlsorten einfach. 
  • 1 gute Prise Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Zucker
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 gute Hand voll Walnüssen

Für das Walnuss-Tomaten-Brot braucht ihr zusätzlich:
  • 1 EL Olivenöl
  • Etwa 7 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 Rosmarinzweig
Walnuss-Tomaten-Brot

Für das Wallnuss-Trüffel-Brot braucht ihr
  • 1 EL Trüffelöl
  • Wenn Saison ist, könnt ihr auch ein Stückchen frischen Trüffel klein hacken und in den Teig geben. Oder ihr nehmt 1/2 TL Trüffelcreme.
Walnuss-Trüffel-Brot

Gebt das Mehl in ein Schüssel, dann gebt ihr Salz, Zucker und eines der Öle hinzu. Verrührt die Masse zunächst nicht, sondern bröckelt die Hefe darauf und vermengt sie etwas mit dem Zucker und der Flüssigkeit.
Inzwischen könnt ihr die anderen Zutaten in Stücke schneiden und hacken. Vermengt dann das Mehl mit der Flüssigkeit und gebt die übrigen Zutaten hinzu. Knetet alles, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Und ihr wisst ja: Hefeteig wird gerne etwas länger geknetet. 
Formt dann eine Kugel aus dem Teig und lasst ihn zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen. 
Dann knetet ihr den Teig noch mal kurz durch, formt dann einen oder auch zwei kleinere Laiber daraus und gebt ihn dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bestäubt die Laibe etwas mit Mehl und gebt das Blech dann in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen. In etwa 20 Minuten ist euer duftendes, leckeres Brot fertig.

Walnuss-Tomaten-Brot

Das ist wirklich total einfach und schnell gemacht - und schmeckt toll! Der Teig ist richtig fluffig und das Brot schmeckt auch am nächsten Tag noch prima. 

Lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Creadienstag und Dienstagsdinge

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Freitag, 3. März 2017

[Buchrezension] Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele

Ihr Lieben,

ihr liebt Smoothies? Egal ob grün, rot, gelb oder in welcher Farbe auch immer? Manchmal hättet ihr aber lieber etwas Warmes im Magen? Ihr liebt Suppen? Dann wären warme Soupies doch genau das Richtige für euch! Soupies, das sind im Prinzip warme Smoothies.
Sylvie Hinderberger hat dem leckeren Soulfood aus dem Mixer ein ganzes Büchlein gewidmet und das darf ich euch heute vorstellen:
Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele.

Buch-Cover: Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele

Vielen Dank an den Verlag Goldmann und die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

Das Format des Buches ist für ein Kochbuch etwas ungewöhnlich, denn es kommt als DIN A5-Buch daher. Das Cover finde ich sehr ansprechend, da sofort klar wird, worum es geht und da ich Fotos auf dunklem Untergrund sehr mag, trifft es voll meinen Geschmack. Auch die Haptik ist toll, denn für das Cover wurde ungestrichenes Papier verwendet.

Das Buch startet mit einer ausführlichen Einleitung: Warum ist es wichtig, viel Gemüse zu essen, Rohkost vs. Gekochtes, Trends und Soupies, was steckt in den einzelnen Gemüsesorten und Kräuter usw. Dann geht es weiter mit den Rezepten. Hier ist der Titel etwas irreführend, denn es werden nicht nur grüne Soupies vorgestellt, sondern durchaus auch rote. Aber das ist ja ein Pluspunkt.
Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert, jedoch gibt es leider nicht zu jedem Rezept ein Foto, was ich persönlich sehr schade finde. Die vorhandenen Fotos sind allerdings toll und machen direkt Hunger. Die Ideen sind abwechslungsreich und klingen eigentlich alle lecker. Es ist für jede Jahreszeit etwas dabei, also wird auch das Thema Saisonalität gut bedient.
Den Abschluss machen Ideen für Basics und Dopings. Hier werden verschiedene Öle vorgestellt, aber auch Pestos und Gemüsechips.

Habt ihr Lust auf eine Leseprobe? Dann klickt einfach hier.

Ich habe zwei Rezepte aus dem Buch ausprobiert, die ich euch hier nun gerne vorstelle.

Rosenkohl mit Mandel
  • Für zwei kleine Portionen oder eine große Portion braucht ihr:
  • 500 g Rosenkohl
  • 600 ml Gemüsebrühe (ich verwende nur noch selbst gemachte - das Rezept muss ich auch auch mal vorstellen)
  • 3 EL weißes Mandelmus
  • 1 EL Agavendicksaft 
Rosenkohl-Soupie mit MandelRosenkohl mit Mandel

Wascht und putzt die Rosenkohlröschen und halbiert oder viertelt sie, je nach Größe.
Bringt die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen und die Rosenkohlröschen hinzufügen. Gart sie bei reduzierter Hitze etwa 8 Minuten weich.
Gebt dann alles in de Mixer oder püriert das Süppchen mit dem Pürierstab. Gebt dann das Mandelmus und den Agavendicksaft hinzu und mixt alles noch mal durch.

Rosenkohl-Soupie mit MandelRosenkohl mit Mandel

Das Mandelmus nimmt dem Rosenkohl das Bittere. 
Da ich eine ungesalzene Gemüsebrühe verwendet habe, habe ich noch etwas Meersalz hinzugefügt.

Rote Bete mit Meerrettich
  • 450 g rote Bete
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kernöl, z.B.
  • 1-2 TL frisch geriebenen Meerrettich
Rote Bete mit Meerrettich Soupie


Schält die Rote Bete und schneidet sie in kleine Würfel. Tragt dazu am besten Einweghandschuhe. Wenn ihr Rote Bete mit Grün bekommt, wascht dieses auch und legt es beiseite.
Bringt die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen. Gebt die Koriandersamen und die Rote Bete hinzu und gart sie etwa 5 Minuten bei geschlossenem Deckel.
Gebt alles in den Mixer und püriert es zum Soupie. Das Rote Bete Grün könnt ihr nun auch dazu geben und durch mixen. Verteilt das Soupie dann auf Schälchen, träufelt das Kernöl darauf und streut dann noch den frischen Meerrettich darüber. Wenn ihr es nicht so scharf mögt, seid lieber etwas zurückhaltender.

Rote Bete mit Meerrettich Soupie

Na, Lust bekommen? Dann holt euch das Büchlein. Mit 12,99 € hält sich die Investition absolut in Grenzen und ihr bekommt sicher die eine oder andere tolle Inspiration für eine gesunde und leckere Malzeit.

Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit Freutag

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.
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Sonntag, 26. Februar 2017

Schneeschuhwandern, Winterwandern und Höhensonne im Stubaital

Ihr Lieben,

ich habe mir ja für dieses Jahr wieder so einiges vorgenommen. Keine wirklichen ToDos, aber Dinge, die ich gerne angehen oder machen möchte. Und bei einem Punkt auf meiner Bucket List kann ich zumindest schon ein ganz kleines Häkchen machen: Ich habe ein wunderbares Winterwochenende mit meinen Eltern im zauberhaften Stubaital verbracht.
Ans Stubaital habe ich nur gute Erinnerungen. Hier habe ich die allererste richtige Kurve auf meinem Snowboard geschafft, hier hatte ich immer eine gute Zeit!
Als es also nun darum ging, Mamas Geburtstagsgeschenk endlich einzulösen, habe ich direkt ans Stubaital gedacht: Schön ist es da, schneesicher auch -  also top!
Und was soll ich sagen? Es war einfach toll!
Wir hatten solches Glück: als wir ankamen, hat es noch mal ein bisschen geschneit - Samstag und Sonntag war dann herrlichstes Wetter mit Sonnenschein pur und toller Fernsicht. Genauso hatten wir uns das gewünscht! Also ein absolutes #sonntagsglück!
Aber seht selbst...

Stubaier Gletscher

Stubaier Gletscher

Meine Eltern sind keine Skifahrer, aber sie wandern gerne. Und Winterwanderwege gibt es im Stubtaital so einige, sowohl im Tal als auch in den Bergen.
Wir haben uns an den Winterwanderweg auf dem Stubaier Gletscher gewagt, jedoch nur bergab. Wir sind mit der Gondel bis zur Aussichtsplattform "Top of Tyrol" hochgefahren, haben die Aussicht genossen und sind dann zur Bergstation Gamsgarten hinab gewandert. Der Weg ist jedoch nicht ohne, es geht zum Teil recht steil bergab - Wanderstöcke sind sehr zu empfehlen! Aber der Ausblick ist einfach traumhaft. Und danach kann man sich wunderbar in den Sonnenstühlen auf der Bergstation erholen.

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Wenn man es lieber etwas gemütlicher mag, dann sind die Winterwanderwege im Familienskigebiet Serles zu empfehlen.

Unser absolutes Highlight aber war eine Schneeschuhwanderung im Oberbergtal bei Milders.

Oberbergtal - Stubaital

Wir haben sie über das Bergführerbüro Stubai Alpin gebucht. Das war total unkompliziert und auch nicht teuer! Im Betrag von 40 € pro Person (für eine private Gruppe von nur drei Personen!) ist die Ausrüstung inbegriffen. Die Wanderung hat so viel Spaß gemacht! Es ist zwar schon etwas anstrengend - wenn man bergauf durch den Tiefschnee stapft, fühlt es sich etwas an wie Treppensteigen - aber es ist ein ganz toller Sport! Man genießt die Natur, setzt seine Schritte ganz gemächlich und mit Bedacht, und wenn man mal über die Schneeschuhe stolpert, fällt man ja nur in den weichen Schnee - und das ist dann eine riesen Gaudi!
Ich kann euch wirklich nur empfehlen, das mal auszuprobieren. Bei mir war das sicher nicht die letzte Schneeschuhtour.

Schneeschuhwanderung

Oberbergtal - Stubaital

Ach, sind die Berge im Winter nicht ganz besonders schön?
Wie ist das bei euch? Mögt ihr den Winter in den Bergen? Habt ihr schon mal Schneeschuhe angeschnallt?

Liebste Grüße von Martina

Mittwoch, 15. Februar 2017

Lauwarmer Wintersalat mit Rote Beete und Kürbis

Ihr Lieben,

je länger der Winter dauert, desto größer wird mein Hunger auf leichteres Essen. Klar, ich mag deftiges, seelenwärmendes Winteressen, keine Frage. Aber so langsam freue ich mich auch wieder auf knackige Salate, Frühlings- und Sommergemüse.
Wenn man zum Ziel hat, seine Lebensmittel möglichst saisonal und regional zu erwerben, muss man im Winter auf andere Salate ausweichen. Aber auch hier gibt es leckere Alternativen!
Deshalb gibt es bei mir heute einen lauwarmen Wintersalat.

Wintersalat mit rote Beete und Kürbis


Für zwei Portionen braucht ihr:

  • 100 g Feldsalat
  • 2 kleine rote Beete
  • 1 kleinen Kürbis - ich habe einen Muskatkürbis verwendet
  • Kerne eines halben Granatapfels
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne
  • Ziegenkäse - Frischkäse oder Ziegenkäserolle
  • 2 EL Kürbiskernöl
  • 1 EL Himbeerbalsamessig
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
Gart zunächst die rote Beete in einem hohen Top voll Wasser. Das dauert je nach Größe der Beete etwa 30 Minuten. In der Zwischenzeit schält ihr den Kürbis (einige Kürbissorten, wie z.B. Hokkaido, muss man nicht schälen), entkernt ihn und schneidet ihn in schmale Spalten. Gebt diese Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, beträufelt sie mit etwas Olivenöl, gebt Salz darüber und gebt sie für etwa 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. 
Während der Kürbis backt und die rote Beete kochen, putzt und wascht ihr den Feldsalat und bereitet das Dressing aus Kürbiskernöl, Himbeerbalsamessig, Honig, Salz und Pfeffer zu.
Entkernt die Hälfte des Granatapfels - das klappt am besten in einer Schüssel voll Wasser. Danach sieht eure Küche nicht aus, als hätte sie Windpocken. 

Wintersalat mit rote Beete und Kürbis

Nehmt die Rote Beete aus dem Wasser, schält sie und schneidet sie in Scheiben, die ihr dann auf beide Teller verteilt. Gebt dann den Feldsalat darauf. Dann kommen die Kürbisspalten dazu, den Ziegenkäse setzt ihr oben drauf. Beträufelt dann alles mit dem Dressing, gebt die Kürbis- und Granatapfellikören hinzu und lasst es euch so richtig schmecken!

Wintersalat mit rote Beete und Kürbis

Der Salat ist perfekt, wenn ihr gerade etwas Detox machen möchtet oder abends auf Kohlenhydrate aus Nudeln, Brot und Co. verzichten wollt. Er schmeckt super lecker und macht dabei richtig satt.

Guten Appetit!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit FrolleinPfau

Dienstag, 7. Februar 2017

Rotkohl-Bulgur-Salat

Ihr Lieben,

ich habe mal wieder etwas experimentiert - ich hatte noch Rotkohl zu Hause und wollte ihn nicht klassisch zubereiten. Also habe ich mir überlegt, was ich sonst damit machen könnte - ich hatte Lust auf einen Salat. Also habe ich kurzerhand einen winterlichen Salat mit Rotkohl und Bulgur kreiert.

Rotkohl-Bulgur-Salat

Je nachdem, wie groß euer Rotkohl ist, erhaltet ihr mit dem Rezept so um die 4 Portionen.
Ihr braucht:

  • Einen kleinen Rotkohlkopf oder einen halben
  • 1 EL Meersalz
  • 1 TL gemahlenen Kümmel
  • 1 Tasse Bulgur
  • 1 TL Couscous-Gewürz
  • 1 Clementine oder Mandarine
  • 1 Hand voll Rosinen oder Cranberries, wenn ihr Rosinen nicht mögt
  • 1 Hand voll Cashewkerne, gehakt
  • 2 EL Portwein
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL weißen Balsamico-Essig
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer

Rotkohl-Bulgur-Salat

Putzt den Rotkohl und schneidet ihn klein - ich habe dafür die Küchenmaschine genutzt, das ist einfach doch bequemer und schneller. Gebt den Kohl in eine Schüssel, Salz darüber und knetet den Kohl dann einige Minuten so richtig gut durch. Dann lasst ihr ihn eine Stunde ziehen. Danach könnt ihr ihn probieren: Wenn er euch zu salzig ist, braust ihr ihn kurz ab. Wenn nicht, könnt ihr ihn direkt weiterverarbeiten. Gebt dann den Kümmel dazu - dieser dient weniger dem Geschmack, sondern der Bekömmlichkeit.
In der Zwischenzeit gart ihr den Bulgur - auf 1 Tasse Bulgur kommen 2 Tassen Wasser, das Couscous-Gewürz und etwas Salz - aufkochen, dann ca. 10 Minuten zimmern lassen. Dann ist das Wasser aufgesaugt und der Bulgur al dente. Kurz mit der Gabel auflockern und fertig.
Filetiert die Clementine und gebt die Stücke zum Rotkohl. Den Saft fangt ihr auf und gebt ihn auch dazu. Die Rosinen, die Cashewkerne und der Bulgur kommen auch dazu - mischt alles gut durch.
Kocht den Portwein mit dem Balsamico, dem Öl, Honig, Salz und Pfeffer kurz auf und gebt es dann über den Rotkohl. Gut durchmischen, etwas durchziehen lassen und dann noch mal abschmecken.

Rotkohl-Bulgur-Salat

Ist diese Farbe nicht der Wahnsinn?
Wie mögt ihr Rotkohl oder Blaukraut, wie wir in Franken sagen, am liebsten?
Liebste Grüße von Martina

Rotkohl-Bulgur-Salat

Verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag

Sonntag, 29. Januar 2017

Milchreis mit Apfel-Johannisbeer-Kompott

Ihr Lieben,

als ich noch ganz klein war, habe ich sehr viel Zeit bei meiner Oma verbracht. Ich kann mich natürlich nicht mehr an alles erinnern, was wir gemeinsam gemacht haben - ist das nicht schade, dass man so vieles aus der Kindheit dann doch nicht mehr weiß?
Aber an eine Sache erinnere ich mich so gut. Und völlig überraschend hat das mal wieder etwas mit Essen zu tun. Ein absolutes Highlight bei den Oma-Tagen war der Milchreis, den sie für mich gekocht hat. Der Geruch und der Geschmack von Milchreis, das ist für mich Kindheit pur, und Geborgenheit, und Glück, und einfach Zuhause. Sie hat ihn mir noch ganz heiß in eine Schüssel gefüllt und ich durfte selbst Zucker hinzugeben - und zwar so viel wie ich wollte! Und sie hat auch mit gemacht. Wir saßen also zu zweit in der Küche, in der Mitte stand der Zuckerspender, den man gefühlt 1000mal kippen musste, bis endlich genug Zucker im Milchreis war. Ach war das schön!
Ich werde immer an meine Oma denken, wenn ich Milchreis esse...

Heute habe ich eine kleine Milchreis-Inspiration für euch - denn ich habe diesmal keinen ganz klassischen Milchreis gekocht, sondern Mandelmilch verwendet. Und glaubt mir: Das macht glücklich!

Milchreis mit Apfel-Johannisbeer-Kompott

Für eine Schüssel voll leckerem Milchreis braucht ihr - je nach Milchreis (auf die Beschreibung auf der Verpackung achten!):

  • 2oo g Milchreis
  • 500 ml Milch - ich habe 350 ml ungesüßte Mandelmilch mit 150 ml laktosefreier Milch gemischt (zwecks der Konsistenz)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Ahornsirup - oder mehr, wenn ihr es gerne süßer mögt
Für das Kompott braucht ihr:
  • 2 Äpfel
  • 50 g Mandelstifte
  • eine Handvoll Cranberries
  • 200 ml Johanissbeersaft
  • 1 Päckchen Gelatine
Milchreis mit Apfel-Johannisbeer-Kompott

Bringt die Milch zum Kochen und gebt den Milchreis, Salz, den Zimt und die in der Mitte aufgeschnittene Vanilleschote hinzu. Stellt dann die Hitze zurück und lasst den Milchreis vor sich hin köcheln. Vergesst dabei nicht, immer wieder umzurühren, den angebrannter Milchreis ist nicht ganz so lecker. Nun dauert es etwa 20 bis 30 Minuten, bis der Milchreis schön "schlontzig" und gar ist - das hängt aber von der Sorte ab - deshalb kocht ihr ihn am besten nach Verpackungsangabe.
Gebt dann kurz vor Ende der Garzeit den Ahornsirup hinzu und schmeckt den Milchreis ab. Ihr könnt natürlich auch Honig oder Zucker verwenden.
In der Zwischenzeit schält ihr die Äpfel und schneidet sie in kleine Stücke.
Gebt sie zusammen mit den Mandelstiften, den Cranberries und dem Johannisbeersaft in einen Topf und kocht sie etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze. Rührt in der Zwischenzeit die Gelatine an. Lasst die Apfelmischung dann etwas abkühlen, dann dickt ihr sie mit der Gelatine etwas ein.

Milchreis mit Apfel-Johannisbeer-Kompott

Ich liebe Milchreis ja besonders, wenn er heiß ist. Deswegen habe ich den Reis zusammen mit dem Kompott gleich probieren müssen. Aber auch kalt schmeckt beides lecker.

Was ist eure Glücksrezept? Was ist euer #sonntagsglück?
Liebste Grüße von Martina

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