Freitag, 30. Dezember 2016

Guten Rutsch und Happy New Year! Glückskarte 2017

Ihr Lieben,

nicht mehr lange und wir müssen uns von 2016 schon wieder verabschieden. Was für ein Jahr... Und wie schnell es nun vorüber war.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es vermissen werde oder nicht. Es ist so viel passiert, im Inneren und Äußeren. Es war viel Gutes und Schönes dabei, aber auch viel Schwieriges, Trauriges und Beängstigendes. Die Welt scheint 2016 recht aus dem Gleichgewicht geraten zu sein - ich hoffe, sie kann sich 2017 wieder ausbalancieren.
Wir heißen das neue Jahr auf jeden Fall mal herzlich willkommen und geben ihm die Chance, ein wirklich tolles Jahr zu werden.
Und das alte Jahr wollen wir dennoch gebührend verabschieden - denn an fordernden Jahren wachsen wir, so schwer das manchmal ist.

Ich habe euch alle guten Wünsche, die ich für euch habe, in einer DIN A5 Postkarte zusammengestellt. Vielleicht mögt ihr sie ausdrucken und verschenken? Dann könnt ihr sie HIER HERUNTERLADEN.

Glückskarte 2017


Wie lasst ihr das Jahr ausklingen? Mit einem rauschenden Fest und eher in Stille? Ich hoffe doch, auf jedem Fall mit leckeren Gaumenfreuden.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Jahresausklang und einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes, harmonisches, leckeres neues Jahr!

Ich freue mich auf ein 2017 mit euch!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit decorize und Freutag
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Dienstag, 27. Dezember 2016

Wärmt von innen: Leckerer Apfel-Likör

Ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben. Habt gefeiert, geschlemmt, gelacht, Freudentränen geweint, beschenkt und euch beschenken lassen und einfach eine herrliche Zeit gehabt.
Ich hatte ein sehr schönes Weihnachtsfest - überraschend schön sogar. Und ich werde noch lange Zeit davon zehren - vielleicht sogar bis zum nächsten Weihnachtsfest?
Eine leckere Kleinigkeit wird mir zumindest noch eine ganze Weile ein wohliges Gefühl bescheren: mein selbst angesetzter Apfel-Likör.
Das Rezept habe ich in der Ausgabe 12/2016 der essen&trinken entdeckt und musste es einfach ausprobieren. Wie so oft habe ich es aber leicht abgeändert. Gerade rechtzeitig zu Weihnachten war der leckere Likör aus Bratäpfeln fertig und ich konnte ihn verschenken - und ein Fläschchen habe ich auch selbst behalten.
Der Likör fordert etwas Geduld, denn wenn man in angesetzt hat, heißt es erstmal: Warten. Und das etwa 4 Wochen! Aber es lohnt sich.

Apfel-Likör

Wenn ihr jetzt sagt: Ach Mensch, jetzt ist Weihnachten vorbei, es lohnt sich jetzt nicht mehr, den Likör anzusetzen - dann irrt ihr euch. Denn der Apfel-Likör ist ein tolles Wintergetränk und lässt sich ganz prima mit in den Ski-Urlaub nehmen. Ob ein Stamperl nach dem Essen, als Heißgetränk in einem Apfelpunsch mit Sahne  oder einfach über einer Kugel Vanilleeis - immer lecker!

Für 1 Liter Apfel-Likör braucht ihr:

  • 700 g süß-säuerliche Äpfel - ich habe Braeburn verwendet
  • 1 EL Rohrzucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange (achtet darauf, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist!)
  • 1 Bio-Zitrone (achtet darauf, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist!)
  • 150g brauner Rohrzucker
  • 700 ml guter Wodka
  • 300 ml brauner Rum

Apfel-Likör

Viertelt die Äpfel und entkernt sie - aber bitte nicht schälen. Gebt sie dann in eine feuerfeste Auflaufform und gebt einen EL Rohrzucker und 1 TL Zimtpulver darüber. Bratet sie nun im auf 180°C vorgeheizten Backofen, bis sie halbweich sind, sie sollten aber nicht zerfallen. Das dauert so 20 bis 30 Minuten. Lasst die Äpfel in der Form abkühlen.
Wascht die Orange und die Zitrone mit heißem Wasser gut ab und schneidet sie dann in Scheiben. Schneidet die Vanilleschote der Länge nach auf. Gebt die Scheiben in ein großes Einmachglas (1,5 l Inhalt), das ihr vorher heiß auskocht und so sterilisiert. Gebt dann die Äpfel, den Süd, die Zimtstangen und die Vanilleschote dazu, gebt den Zucker darüber und füllt das Glas dann mit dem Wodka und dem Rum auf.
Verschließt das Glas fest und wendet es täglich einmal, damit sich der Zucker auflöst und alles gut vermischt.
Und nun heißt es: Geduld haben!
Ja, das ist schwierig, aber es lohnt sich!
Nach etwas 4 Wochen könnt ihr den Likör durch ein feines Sieb in vorher ausgekochte Fläschchen füllen, beschriften, verschenken und selbst genießen.

Apfel-Likör

Sehr zum Wohl, ihr Lieben!
Eure Martina

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Dienstag, 20. Dezember 2016

Glühweingelee mit Johannisbeersaft

Ihr Lieben,

ich bin ein Weihnachtsstreber. Ich liebe Weihnachten so sehr, dass ich wirklich so viel Freude beim Vorbereiten habe, dass ich immer schon früh mit allem fertig bin. So früh wie dieses Jahr war ich allerdings noch nie dran - ich hatte tatsächlich schon im November die meisten Geschenke! Das entspannt ungemein, glaubt mir. Es ist so viel schöner, wenn man die Adventswochenenden ganz in Ruhe genießen kann und keine Besorgungen mehr machen muss.
Und auch dieses Jahr werde ich viel Selbstgemachtes verschenken. Das meiste davon kommt als Gruß aus der Küche.
So wie das Glühweingelee mit Johannisbeersaft.

Glühwein-Gelee

Solche Geschenke sind einfach immer etwas besonderes - und oft gar nicht so aufwendig wie wenn man in die Stadt rennen muss und irgendetwas kauft. Und falls ihr kein solcher Streber seid wie ich, dann könnt ihr das ganz prima noch als last minute Geschenk vorbereiten!

Glühweingelee

Für 7 Gläser á 210 ml braucht ihr:
  • 500 ml trockenen Rotwein. Nehmt bitte Wein, der euch wirklich gut schmeckt und keinen Fusel. Das wirkt sich direkt auf das Gelee aus.
  • 200 ml Orangensaft ohne Fruchtfleisch - frisch gepresst oder aus der Flasche
  • 250 ml Johannisbeersaft
  • 6 Nelken
  • 4 Pimentkörner
  • 2 Vanilleschoten
  • 2 Zimtstangen
  • 3 Sternanis
  • ca. 2 cm einer Ingwerwurzel (geschält und grob in Scheiben geschnitten)
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
Gießt den Wein und den Orangensaft in einen hohen Topf. Gebt alle Gewürze und den Ingwer in einen Teefilterbeutel, bindet diesen zu und hängt ihn in den Topf. Bringt die Weinmischung nun zum Kochen und lasst die Mischung mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen.
Nehmt das Gewürzsäckchen dann heraus, gebt Johannisbeersaft und Gelierzucker dazu und bringt die Weinmischung zum kochen. Lasst sie etwa 4 Minuten sprudelnd kochen. Macht dann die Gelierprobe -  sollte das Gelee noch nicht gut genug gelieren, dann lasst es noch etwas köcheln.
Füllt das Gelee dann in heiß ausgespülte Gläser ab, erschließt sie mit Alkohol und Feuer und stellt sie für ein paar Minuten auf den Kopf. Jetzt noch schön beschriften und schon habt ihr ein tolles Geschenk aus der Küche!



Glühwein-Gelee

Ich wünsche euch ein ganz wunderbares, besinnliches, harmonisches und fröhliches Weihnachtsfest!
Liebste Grüße von Martina

Und hier bin ich dabei:

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Donnerstag, 15. Dezember 2016

Weihnachtsbäckerei mal anders: Matcha-Plätzchen

Ihr Lieben,

ich bin natürlich immer offen für Neues. Aber ich renne auch nicht jedem Trend hinterher. Aber dieses Jahr sieht man eines bei Weihnachtsplätzchen-Rezepten immer wieder, was mich dann doch sehr gereizt hat: Matcha! Ich mag Matcha gerne! Als Tee, in Eis, im Smoothie. Warum also nicht auch in Plätzchen?
Also habe ich mir ein paar Rezepte angesehen und daraus meine eigenen Matcha-Plätzchen kreiert.
Und diese zeige ich euch heute zum 1-jährigen Blog-Geburtstag! Wow, schon wieder ein Jahr vorbei. Und es macht mir noch immer unglaublich viel Freude! Ich hoffe, euch gefällt es nach wie vor bei mir?

Matcha-Plätzchen


Für etwa 4 Bleche Matcha-Plätzchen braucht ihr:
  • Natürlich Matcha-Pulver, etwa 2 TL
  • 230 g Margarine
  • 100 g Zucker - ich habe Rohrzucker genommen, aber ich fürchte, deshalb sind die Plätzchen nicht ganz so grün geworden - also nehmt lieber klassischen Zucker
  • 1 Ei
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 300 g Mehl und noch etwas Mehl zusätzlich für die Fläche
  • 1 Prise Salz
Matcha-Plätzchen

Schlagt die Margarine mit dem Zucker schaumig und gebt dann das Ei und die Vanille hinzu. In einer separaten Schüssel vermengt ihr Mehl, Matcha-Pulver und die Prise Salz. Gibt die Mehlmischung dann nach und nach zur Buttermischung und vermengt alles zu einem glatten Teig. Formt diesen dann zu einer Kugel, wickelt sie in Frischhaltefolie und legt sie etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.
Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Den Teig rollt ihr auf einer bemühten Unterfläche aus und stecht ihn mit Plätzchenausstecher aus. Ich habe einen Tannen-Ausstechet gewählt - passt einfach so schön zu grün.
Gebt die Plätzchen mit etwas Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche und gebt diese nacheinander für 10-15 Minuten in den Backofen. 
Lasst die Matcha-Tannen auskühlen und verziert sie dann, wenn ihr mögt, mit Zuckerperlen. Ich habe dafür Lebensmittelkleber verwendet. Sieht doch hübsch aus, oder?
Ein bisschen grüner dürften sie sein - vielleicht nehme ich nächstes Mal ein wenig mehr Matcha-Pulver.

Matcha-Plätzchen

Viel Freude beim Backen!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit #challengeyourcreativity, decorize und RUMS.

Sonntag, 11. Dezember 2016

[Buchrezension] Wohlfühlküche - Mit Heimischen Superfoods

Ihr Lieben,

ich habe mich verliebt - Hals über Kopf und mit Haut und Haar.
Es fühlt sich toll an, es sieht toll aus, es lässt mich träumen... es ist... ein Buch!
Der EMF-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des wunderbaren Buches "Wohlfühlküche  - Mit Heimischen Superfoods" von Stefanie Hiekmann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Buchcover Wohlfühlküche


Das Buch hat bei mir vollkommen ins Schwarze getroffen! Das Cover spricht mich sofort an, die Bilder sind fantastisch und die Rezepte würden mir wirklich alle schmecken! Das Buch ist nach Jahreszeiten aufgebaut - trifft also auch hier genau meinen Geschmack, weil ich ein großer Fan von regional&saisonal bin. Die heimischen Superfoods werden schön erklärt und aufgezeigt, dass es eben nicht immer super trendy und von möglichst weit weg sein muss, was wir zu uns nehmen, weil wirklich tolle Lebensmittel direkt vor unseren Haustüren wachsen. Also ein ganz klares "Daumen hoch" von meiner Seite! Gönnt euch das Buch, lasst es euch zu Weihnachten schenken oder verschenkt es selbst. Es macht wirklich Spaß!

Blick ins Buch Wohlfühlküche

Natürlich musste ich auch gleich das eine oder andere Rezept ausprobieren - und ich habe mich selbstverständlich an das Thema "saisonal" gehalten. Heute stelle ich euch zwei Rezepte vor: Das super leckere Wintergulasch mit bunten Rüben und Knollen und den Chicorée mit fruchtiger Honig-Gin-Marinade.

Fangen wir mit dem Wintergulasch an:
Ich habe es leicht abgewandelt, da ich es für meine Familie gekocht habe und mein Opa keine gekochten Möhren mag. Die habe ich einfach durch Hokkaido-Kürbis ersetzt, das passt auch hervorragend.

Wintergulasch

Für 4 Portionen leckerstes Gulasch braucht ihr:
  • 800g Rindergulasch - lasst es am besten direkt vom Metzger in Würfel schneiden
  • Salz, Pfeffer
  • 2-3 EL Öl
  • 2 TL Paprikapulver - wenn ihr es etwas schärfer mögt, gebt noch 1 TL rosenscharfes Paprikapulver hinzu
  • 2 Gemüsezwiebeln, gewürfelt (ich habe rote Zwiebeln verwendet
  • 300 ml trockener Rotwein (ich habe Tempranillo verwendet)
  • 1250 ml Fleischbrühe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Pastinaken inWürfel geschnitten
  • 2 Petersilienwurzeln, in Würfel geschnitten
  • 3 Topinampurknollen, in Scheiben geschnitten
  • 6 Möhren in Scheiben geschnitten, alternativ 1 Hokkaido-Kürbis, in Würfel geschnitten
  • 6 getrocknete Pflaumen, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie, fein geschnitten
  • 2 TL Tomatenmark (das steht nicht im Originalrezept, aber ich fand es passend)

Wintergulasch

Salzt und pfeffert das Gulaschfleisch und bratet es in einem großen Kochtopf in Olivenöl von allen Seiten gut an. Gebt dann die Zwiebeln hinzu, reduziert dann die Hitze und gebt das Paprikapulver hinzu. Löscht dann mit Rotwein und Brühe ab. Bringt alles zum Kochen, fügt Salz hinzu und lasst das Gulasch im geschlossenen Topf bei geringer Hitze etwa eine Stunde kochen - rührt immer mal wieder um.
Gebt dann das Gemüse und die Pflaumen hinzu und lasst das Gulasch weitere 30 Minuten köcheln. Schmeckt mit Tomatenmark, Salz und Pfeffer ab und gebt die Petersilie hinzu. Hebt noch etwas Petersilie zum Garnieren auf.
Sollte das Gulasch zu flüssig sein, könnt ihr es mit Mehl oder Speisestärke etwas eindicken.

Das Gulasch schmeckt super zu Rosmarinkartoffeln, Nudeln oder auch Reis.
Und es schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt noch super!
Klingt das nicht lecker? Ihr könnt das Gulasch auch super variieren, indem ihr Selleriewürfel nehmt, oder auch Süßkartoffeln.

Nun zum Chicorée:
Das ist ein ganz schnell gemachtes Gericht, dass sich prima als Vorspeise oder auch als leichte Hauptmahlzeit oder Beilage eignet.
Für 4 Portionen braucht ihr:
  • 4 Chicorée-Kolben, aus denen ihr den Strunk herausschneidet und die ihr dann längs halbiert
  • 3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 1-2 EL Honig
  • 1 EL Gin
  • 2 getrocknete, in feine Würfel geschnittene Feigen
  • 2 getrocknete, in feine Würfel geschnittene Apfelringe (ich hatte keine Zuhaue, also habe ich ein paar Cranberries verwendet
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL Orangensaft, am besten frisch gepresst
  • Salz und Pfeffer
Mixt eine Marinade aus dem Olivenöl, dem Honig, dem Essig, dem Gin, dem Orangensaft, Salz und Pfeffer und mariniert darin die Trockenfrüchte mindestens 10 Minuten.
Fettet eine Auflaufform leicht ein und setzt die Chicorée-Hälften mit den Schnittflächen nach oben hinein. Salzt sie leicht, dann gebt ihr die Marinade darüber. Ab in den auf 150°C Umluft vorgeheizten  Backofen, für 20 bis 25 Minuten.
Wenn ihr mögt, könnt ihr noch geröstete Kürbiskerne und Petersilie darüber streuen.

Chicorée aus dem Ofen

Das ist für mich absolute Wohlfühlküche - und jetzt habe ich das passende Wohlfühlküchekochbuch!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Dienstag, 6. Dezember 2016

Cashew-Mus einfach selbst gemacht

Ihr Lieben,

ich habe mal wieder etwas Neues ausprobiert - und ich finde das so lecker, dass ich euch das gleich zeigen muss. Jeder von uns kennt Haselnusscreme, vielleicht auch Mandelcreme. Aber habt ihr schon mal Cashew-Mus probiert? Lässt sich super leicht selbst machen und schmeckt sehr lecker auf dunklem Brot, vor allem Nussbrot, in Cremes, in Eis und auch als Zugabe in Teigen. Mein Herz hat es auf jeden Fall erobert. Ich habe meinem Cashew-Mus eine weihnachtliche Note verpasst, aber das muss natürlich nicht sein.

Cashew-Mus

Für 4 kleine Gläser braucht ihr:
  • 400 g Cashewkerne - naturbelassen
  • 130 ml Mandelmilch
  • je nach Geschmack 1/2-2 EL Ahornsirup (oder Honig) - am besten, ihr probiert es aus
  • 1 TL Spekulatiusgewürz

Cashew-Mus

Röstet die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht an und gebt sie dann in eine Schüssel. Füllt diese mit reichlich Wasser und lasst die Cashews mindestens 3 Stunden einweichen.
Dann gebt ihr sie in ein Sieg, braust sie ab und lasst sie etwas abtropfen. Püriert dann die Cashewkerne mit dem Ahornsirup, dem Gewürz und der Milch mit dem Pürierstab oder in der Küchenmaschine, bis die Masse schön cremig und fein ist. Gebt das Mus dann in saubere, ausgekochte Weckgläser und bewahrt sie im Kühlschrank auf. So hält sich das Mus eine ganze Weile, auf jeden Fall bis nach Weihnachten, wenn ihr es nicht eh schon vorher vernascht.

Cashew-Mus

Wenn ihr eher auf eine herzhafte Variante steht, gebt statt Sirup und Spekulatiusgewürz einfach etwas Salz und Pfeffer hinzu.

Eine genussvolle Zeit wünscht euch
eure Martina

Cashew-Mus

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Sonntag, 27. November 2016

Advent, Advent... Mein Adventskranz 2016

Meine Lieben,

jetzt ist es tatsächlich schon so weit: Heute ist der 1. Advent!
Habt ihr schon alle eure Adventskränze gebastelt?
Meiner ist gerade noch rechtzeitig fertig geworden. Wenn ihr auch etwas spät dran seid und euch mein Kranz, der ja eigentlich kein Kranz ist, gefällt, dann könnt ihr ihn ganz leicht nachmachen. Denn das meiste davon habt ihr sicher zu Hause - und den Rest findet ihr schnell im Wald.

Adventskranz

Ich habe für mein Adventsgesteckt dieses Jahr einfach schöne Gläser genommen, Kerzen hinein und ein paar kleine Tannenzapfen drum herum gebunden. Die Gläser habe ich auf ein Holzbrett gestellt, das ich dann mit kleinen Kugeln und Schnickschnack dekoriert habe. Ich hatte noch Zahlen aus Pappe zu Hause, die habe ich auf die Gläser geklebt. Und schon war mein Adventskranz fertig.
Wie gefällt er euch?

Adventskranz

Diesmal habe ich keine Zweige verwendet, das hat den Vorteil, dass ich das Gesteck auch noch nach dem 4. Advent stehen lassen kann.

Adventskranz

Inzwischen ist auch der Stollen gebacken - das Rezept findet ihr hier.

Stollen

Die Plätzchen sind auch gebacken - einer gemütlichen und leckeren Adventszeit steht also nichts im Wege.
Ich freue mich auf die Vorweihnachtszeit - der Start in diese herrliche Zeit ist mein persönliches #sonntagsglück!

Habt einen wunderbaren ersten Advent!
Liebste Grüße von Martina

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Sonntag, 20. November 2016

Brownies - denn manchmal muss es einfach Schokolade sein

Ihr Lieben,

kennt ihr die Gilmore Girls? Mutter und Tochter aus dem kleinen Örtchen Stars Hollow, wo die Welt noch in Ordnung ist, solange der Kaffee nicht ausgeht?
Ich liebe diese Serie! Und jetzt ist sie endlich zurück! Und deswegen hat Rezeptebuch zum #gilmoregirlssynchronkochen aufgerufen. Na, und da muss ich natürlich dabei sein.
Mal überlegen... was mögen die Gilmores gerne... Klar, Kaffee. Aber wie man Kaffee kocht, wissen wir ja alle.
Was mögen sie noch... Eigentlich alles, was lecker und umgehend auf den Hüften ist.
Also habe ich heute Brownies gebacken - absolut schokoladig lecker!

Brownies

Für mein Rezept braucht ihr:
  • 50 g Cashewkerne
  • 50 g Walnusskerne
  • 120 g Butter
  • 30 g dunkle Schokolade (mindestens 70% Kakao-Anteil)
  • 30 g Kakao-Pulver
  • Das Mark einer Vanille-Schote
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Mehl
  • 1 Prise Salz
Brownies

Hackt zunächst die Kerne grob. Schmelzt dann die Butter unter Rühren zusammen mit der Schokolade und dem Kakao über dem Wasserbad. Lasst die Schokomischung dann etwas abkühlen und gebt sie dann in eine Schüssel. Gebt die Eier dazu und schlagt sie kräftig unter. Gebt dann die anderen Zutaten, zuletzt die Nusskerne, hinzu und vermengt alles gut.
Legt eine Auflaufform mit Backpapier aus und füllt den Teig hinein.
Dann kommt die Form in den auf 170 °C vorgeheizten Backofen. Je nach Form brauchen die Brownies etwa 20 bis 30 Minuten. Wichtig ist, dass sie innen weich bleiben und außen dabei nicht zu dunkel werden.
Lasst den Browniekuchen dann gut auskühlen, bevor ihr ihn in Stücke schneidet.

Brownies

Jetzt noch nen leckeren Kaffee kochen, ein riesiges Stück Brownie essen und dabei noch mal die alten Gilmore Girls Folgen ansehen - das perfekte #sonntagsglück!

Genießt es!

Und schaut auch mal bei den anderen Blogs vorbei - da sind tolle Sachen dabei!
Pfefferbeeren – Asiapfanne
Kleiner Kuriositätenladen – Hähnchen süß-sauer
Cuisine Violette – Triple Chocolate Brownie
Cooking Worldtour – Pop Tarts
Chiliblüten – Tortillatorte
Jankes*Soulfood – Herzhafte Pop Tartes
Marlene’s sweet things – Vanille Donuts
lecker macht laune – Zweierlei Pizza à la Gilmore – Meatball und Salami Pizza
Kochblog Action – Pop Tartes mit Nutella und Apfelmarmelade
nur mal kosten – Gebratene Asia Nudeln
Die Sonntagsköchin Pop Tarts mit Erdnussbutter Karamell Creme
nikes herz tanzt – donuts und heiße Schokolade
The Culinary Trial – Cherry Danish, Veggie Tacos, Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch
Delicious Stories – Birnen-Speck-Pizza
Uhiesig – Kassler Wraps & Apple-Crumble
Kleines Kulinarium -Mac & Cheese
Dynamite Cakes – Monkey Bread mit Zimtbutter
Ein Häppchen Liebe – Kürbispancakes mit Zimtbutter
Naschen mit der Erdbeerqueen - Schokoladige Erdnuss-Karamell-Torte

Liebste Grüße von Martina
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Dienstag, 15. November 2016

Kürbis-Kartoffel-Brötchen

Ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch an das Kürbis-Kartoffel-Gnocchi-Rezept?
Wie so oft, wenn ich etwas ausprobiere, mache ich zu viel. Dann bleibt etwas übrig - meist sind es dann die fertigen Gerichte und ich freue mich, dann am nächsten Tag etwas mit ins Büro nehmen zu können.
Auch diesmal ist etwas übrig geblieben - und zwar Teig!
Noch mehr Gnocchis wollte ich nicht machen, wegwerfen kam aber auch nicht in Frage. Also habe ich überlegt, was ich wohl noch damit machen könnte... Teig... mit Mehl... Kompakt... Gibt es nicht auch Kürbisbrötchen? Ach, einfach ausprobieren!
Und was soll ich sagen: Es hat geklappt! Total lecker diese Brötchen! Egal ob einfach mit Butter oder sogar als Burger-Buns, die können echt was!

Kürbis-Kartoffel-Brötchen

Und deshalb sollen sie auch auf dem Blog nicht zu kurz kommen!
Mit folgendem Rezept könnt ihr 4 der leckeren Brötchen backen:
  • 1/2 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 4 kleine Kartoffeln, am besten geeignet sind mehlig-kochende
  • 1 Eigelb
  • Etwa 200 g Mehl (ich habe je zur Hälfte Dunkelvollkorn- und Weizenmehl genommen und im Vergleich zum Gnocchi-Rezept habe ich noch mehr Mehl hinzugefügt)
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer
Kürbis-Kartoffel-Brötchen

Das weitere Vorgehen entspricht zunächst 1:1 dem des Gnocchi-Rezeptes.
Nur formt ihr am Ende keine Rollen, sondern Brötchen. Und die gebt ihr dann in den auf 175°C Umluft vorgeheizten Backofen, so etwa für 30 Minuten. Wenn die Brötchen außen braun und knusprig sind, wenn ihr sie andrückt aber nachgeben, sind sie fertig.

Kürbis-Kartoffel-Brötchen

Ach, ich liebe es, wenn durch solche Zufälle tolle neue Ideen und Rezepte entstehen.
Und ihr?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Creadienstag und Dienstagsdinge

Sonntag, 6. November 2016

[Buchrezension] LOVE kitchen - Rezepte für zwei und ein Rezept für Verliebte

Ihr Lieben,

ihr kennt ja alle das Sprichwort: Liebe geht durch den Magen. Nicht umsonst sind es oft bestimmte Geschmäcker, die uns an unsere Kindheit erinnern. Gerüche, die einen sofort in eine Situation zurück versetzen. Man geht mit seinem Date zum Candle Light Dinner. Und bei Liebeskummer muss die große Packung Eis herhalten. Will man mit geliebten Menschen einen schönen Abend verbringen, lädt man sie zum Essen ein. Und mit seiner besten Freundin zu kochen, macht riesig Spaß.
Liebe und Essen sind einfach miteinander verbunden.
Wie schön, dass Eschi Fiege diesem Thema nun ein ganzes Buch widmet: "LOVE kitchen - Rezepte für 2". Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Verlag Brandstätter für das schöne Rezensionsexemplar!

LOVEkitchen Cover

Das Buch ist einfach bezaubernd. Der Einband, mit einer Schrift in Goldprägung macht sofort Lust, es in die Hand zu nehmen. Und da freut man sich gleich weiter, denn die Happig ist toll!
Und dann freut man sich wieder, wenn man den Klappentext liest - ich zitiere: "(...) Es ist ja nicht nur eine Tasse Kaffe, eine Suppe, ein Glas Wein oder eine kleine Gefälligkeit - es ist sichtbar gemachte Liebe. (...)" Ist das nicht schön?
Und dann macht man den Einband ab und schon freut man sich wieder - denn das Buch selbst ist auch geprägt! Love it!

LOVEkitchen Cover

Wirkich schön geschrieben ist auch der Einleitungstext von Eschi Fiege. Die Gerichte sind dann unterteilt nach Vorspeisen, Hauptgerichten, Nachspeisen, kleinen Geheimnissen und Drinks. Viele der Rezepte sind mit kleinen Anekdoten ausgeschmückt, die Fotos haben einen leichten Retro-Stil.
Das ist zwar grundsätzlich schön, passt für mich jedoch nicht so ganz zum ersten Eindruck des Buches. Ich hatte einen anderen Fotostil erwartet. So ging es mir auch etwas bei den Gerichten, diese treffen nicht alle meinen Geschmack, es ist viel Hausmannskost dabei.
Aber oft sind es ja gerade die einfacheren Dinge, die einem lieben Menschen Freude bereiten.
Zwei richtig leckere Rezepte aus dem Buch stelle ich euch heute vor.

Fangen wir mit einer Hauptspeise an: Sugo von Mama Traute

Sugo für Spaghetti - a la Bolognese

Im Grunde handelt es sich dabei um ein Spaghetti Bolognese Rezept, aber mit einem Clou - es kommt Zimt zum Einsatz, was es wirklich überraschend macht.
Dieses Rezept ist auch für mehr als 2 Personen - da werden sicher 4 bis 5 satt. Aber für zwei lohnt es sich auch kaum, es zu kochen. Und die Sugo lässt sich ja auch super einfrieren.
Ihr braucht also:
  • 2 mittelgroße, gehackte Zwiebeln, ich habe rote Zwiebeln genommen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • je 2 TL getrocknetes Basilikum und Oregano (ich finde, da kann man aber auch frische Kräuter verwenden.
  • 3 - 4 TL getrockneter Salbei (oder zwei frische Zweiglein)
  • 2 Lorbeerblätter
  • Ich habe noch etwas Chilepulver dazugegeben
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zimtstange
  • 1 Schuss Rotwein (ich habe mich entschieden, dass ein Schuss bei mir 1/4 l ist)
  • 3 Dosen geschälte, stückige Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Ich habe noch einige Zweige Petersilie gehackt und dazu gegeben, weil es so schön aussieht
  • Spaghetti - ich habe frische genommen
  • Parmesan
Bratet die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl glasig an, gebt dann das Hackfleisch dazu und bratet es gut durch. Würzt es mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen und löscht es dann mit dem Rotwein ab. Etwas einkochen lassen, dann kommen die Tomaten dazu. Alles einmal gut aufkochen lassen und dann für 1 bis 2 Stunden bei niedriger Hitze zugedeckt köcheln lassen. Evtl. könnt ihr noch 1 Tasse Wasser dazu geben, sollte es zu trocken werden. Gebt dann das Tomatenmark dazu, rührt noch mal alles gut um und schmeckt die Sugo ab. Lasst sie dann noch 15 Minuten köcheln und bereitet in der Zwischenzeit die Spaghetti zu. 
Nun noch schön anrichten, Parmesan drüber reiben und genießen!

Sugo für Spaghetti - a la Bolognese

Und zu einem leckeren Essen darf natürlich auch ein leckerer Drink nicht fehlen. Ich liebe Gin, also habe ich den Drink Pink Empire ausprobiert. Ich musste etwas improvisieren, da ich nicht alles zu Hause hatte - aber ich denke, ich war nahe dran.

Drink Pink Empire mit Gin

Für 2 Gläser braucht ihr:
  • 12 cl Gin - ich habe Hendricks genommen
  • 2 Fever-Tree Mediterranean Tonics - habe ich nicht bekommen, also habe ich Thomas Henrys Tonic mit Schweppes Wild Berries gemischt
  • 6-8 TK Himbeeren - hier habe ich TK-Erdbeeren genommen, die ich im Sommer eingefroren hatte
  • 2-4 Dashes Himbeersirup - ich habe selbst gemachten Erdbeersirup genommen
Gebt die Beeren in zwei Gläser, gießt den Sirup darüber und rührt kurz um. Dann kommen Eiswürfel hinzu, dann der Gin und zum Schluss das Glas mit Tonic auffüllen. Wenn ihr frische Minze daheim habt - rein damit, sieht immer schick aus.
Cin cin!

Drink Pink Empire mit Gin

Ich hoffe, die Rezeptauswahl hat euch gefallen.
Mein Fazit zum Buch: Ein Schmuckstück für jedes Küchenregal! Und für alle, die einfachere Gerichte und Hausmannskost mögen, absolut top!
Ich selbst war von der Rezeptauswahl etwas überrascht, aber auch für mich sind leckere Sachen dabei.
Kennt ihr das Buch vielleicht? Wie hat es euch gefallen?

Bei metalLove findet derzeit eine Blogparade mit dem Thema "Das beste Kochrezept für Verliebte" statt - wenn da das Buch LOVE kitchen nicht perfekt zum Thema passt! Ich finde, die beiden Rezepte, die ich hier vorgestellt habe, sind super für Verliebte! Ein bisschen leckeren Alkohol, um etwas gelöster zu werden und ein einfaches, aber super leckeres Essen - was will man mehr.

Liebste Grüße von Martina
Martina

Mittwoch, 2. November 2016

Apfel-Käse-Streusel-Tarte

Ihr Lieben,

dass ich Apfelkuchen liebe, wisst ihr ja inzwischen. Und ich liebe ihn nicht nur irgendwie ein bisschen. Ich meine, ich liebe Apfelkuchen so richtig! Der Geruch, der Geschmack, das ist irgendwie, naja, irgendwie Heimat. Apfelkuchen schmeckt nach Geborgenheit, nach Liebe. Wenn ich in einen Raum komme, in dem es nach Apfelkuchen riecht, entspanne ich mich. Geht es euch auch so?
Das Schöne ist, dass es unzählige Variationen von Äpfeln aus dem Ofen gibt.
Heute zeige ich euch ein Rezept, dass ich ganz neu ausprobiert habe. Die Basisidee habe ich aus der Zeitschrift essen&trinken FürjedenTag, aber natürlich wärt ihr nicht bei NINAmanie, wenn ich das Rezept nicht etwas auf den Kopf gestellt hätte.

Apfel-Käse-Streusel-Tarte

Für meine Apfel-Käse-Streusel-Tarte braucht ihr:
  • 200 g weiche Butter oder Margarine
  • 150 g Rohrzucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 375 g Mehl
  • 150 g Mascarpone
  • 100 g Schmand
  • Das Mark einer weiteren Vanilleschote
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Äpfel, ich habe Braeburn genommen
  • 1 gute Hand voll Cranberries (ich habe getrocknete verwendet)
  • Etwas Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Honig
  • 1 gute Hand voll Mandelstifte
Apfel-Käse-Streusel-Tarte

Vermengt Butter, Zucker, Vanille Salz, Mehl und Ei zu einem Teig. Fettet eine Tarteform ein und drückt 2/3 des Teiges in die Form. Formt auch einen kleinen Rand. Den restlichen Teig gebt ihr in den Kühlschrank. 
Vermischt die Mascarpone mit Schmand, gebt die Vanille und den Vanillezucker hinzu und verteilt die Masse auf der Tarteform.
Schält die Äpfel, entfernt das Kernhaus und schneidet sie der Länge nach in dünne Scheiben. Legt die Scheiben nun dicht an dicht auf die Mascarpone-Schmand-Masse, wie einen aufgefalteten Fächer. Beträufelt die Scheiben mit etwas Zitronensaft und streut dann den Zimt darüber. Dann beträufelt ihr die Äpfel mit dem Honig und verteilt dann die Cranberries darauf. 
Zum Schluss mischt ihr noch die Mandelstifte unter den restlichen Teig und verteilt diesen als Streusel auf den Äpfeln.
Nun kommt die Tarte für ca. 30 bis 35 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.
Könnt ihr es riechen?
Ich bin dann mal glücklich!

Apfel-Käse-Streusel-Tarte

Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit MMI und decorize

Donnerstag, 27. Oktober 2016

In Salbei-Butter gebratene Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Ihr Lieben,

eine Sache steht schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste: Gnocchi selbst machen. Da bietet sich der Herbst natürlich perfekt an, denn statt der traditionellen Kartoffel-Gnocchi darf es im Herbst auch Kürbis-Gnocchi geben.
Oder eben eine Kombi - also habe ich Kürbis-Kartoffel-Gnocchi ausprobiert. Das ist natürlich aufwendiger, als einfach die Fertigen aus der Packung ins Salzwasser zu werfen. Aber wie so oft ist selbstgemacht dann eben doch besonders. Und wenn man die Kürbis-Kartoffel-Gnocchi dann noch in Salbeibutter anbrät.... Lecker!

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Für zwei Portionen braucht ihr:
  • 1/2 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 4 kleine Kartoffeln, am besten geeignet sind mehlig-kochende
  • 1 Eigelb
  • Mindestens 100 g Mehl (ich habe je zur Hälfte Dunkelvollkorn- und Weizenmehl genommen)
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in feine Scheiben. Wascht, halbiert und entkernt den Kürbis und schneidet ihn ebenso in feine Scheiben. Kocht beides zusammen in Salzwasser - dank der feinen Scheiben dauert das nicht lange, etwa 10 Minuten. Gießt beides ab und lasst es etwas abkühlen. Gebt die Kartoffel mit dem Kürbis und dem Eigelb in eine Schüssel und zerstampft alles mit dem Kartoffelstampfer. Gebt Salz, Pfeffer, Parmesan und Mehl hinzu und verarbeitet die Masse zu einem kompakten Teig. Wenn dieser zu klebrig ist, gebt noch Mehl hinzu. 
Teilt dann den Teig und formt jeweils aus einer Hälfte auf einer bemehlten Unterlage eine Rolle von etwa 2 cm Durchmesser. Schneidet diese dann in ca. 1 cm breite Stücke, formt diese zu Kugeln und drückt sie mit einer Gabel leicht an.
Die Gnocchi kommen dann in kochendes Salzwasser. Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen - ich lasse sie dann noch etwas weiter simmern. 
Tropft die Gnocchi dann ab, lasst sie etwas abkühlen und bratet sie dann in einer Pfanne mit reichlich Butter und Salbeiblättern an. Fertig!

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Garnelen

Ich gebe zu - sie sehen nicht so perfekt aus, wie die Fertig-Gnocchi aus der Packung. Ich arbeite daran!
Ich habe meine Kürbis-Kartoffel-Gnocchi auf kurzgebratenem Mangoldgemüse genossen und mir dazu Riesengarnelen gegönnt.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Wie esst ihr Gnocchi am liebsten? 
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit decorize und Freutag.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Gefüllter, überbackener Hokkaido-Kürbis

Ihr Lieben,

vor kurzem war ich in Nürnberg auf dem Chefkoch Foodcamp. Eine tolle, motivierende und inspirierende Veranstaltung rund ums Essen, Kochen, Genießen. Neben interessanten Vorträgen, kulinarischen Genüssen und interessanten Gesprächen mit tollen Menschen, die die Leidenschaft für gutes Essen teilen, hatte ich auch die Gelegenheit, zusammen mit Kai und Patrick von Spicebar aus einer großen Anzahl von hochwertigen Bio-Gewürzen eine leckere Gewürzmischung für orientalisches Couscous zu mischen.
Und da man das Gewürz auch für Bulgur verwenden kann, zeige ich euch heute, wie ihr mit orientalisch-gewürztem Bulgur ein tolles Gericht zubereiten könnt:
Gefüllten, überbackenen Hokkaido-Kürbis!
Je nach Größe des Kürbisses zaubert ihr so entweder eine leckere Vorspeise, eine üppige vegetarische Hauptspeise oder eine tolle Beilage zu Fisch oder Fleisch.

Gefüllter Hokkaido-Kürbis

Zunächst also zum orientalischen Bulgur.
Meine Gewürzmischung besteht aus Ceylon-Zimt, Tomaten-Granulat, grünem Paprika-Pulver, braunem Vollrohrzucker,  Koriandersamen, Rosenblütenblättern, Flor de Sal, Tomatenchips, Kompott-Pfeffer, Knoblauch-Granulat, Andaliman-Pfeffer, Fenchelsamen, etwas extra-scharfem Chili und Thymian.
Wie das duftet!

Bulgur mit Spicebar-Gewürzmischung

Für zwei Portionen braucht ihr:
  • 1/2 Tasse Bulgur
  • 2 TL Gewürzmischung
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 Hand voll getrocknete Cranberries
Bringt den Bulgur mit dem Salz und dem Couscous-Gewürz mit einer Tasse Wasser zum kochen, gebt die Cranberries hinzu und lasst den Bulgur dann mindestens 10 Minuten bei niedriger Hitze quellen.
Und schon ist der Bulgur bereit für den Kürbis.
Und für diesen braucht ihr für zwei Portionen:
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Portionen des Bulgur-Rezeptes
  • 100 g Schafskäse
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Honig
Gefüllter Hokkaido-Kürbis

Heizt den Backofen auf 175°C Heißluft vor.
Wascht den Kürbis, schneidet ihn in der Mitte entzwei und entkernt ihn. 
Bei beiden Hälften schneidet ihr nun ein Stück von der Rundung weg, damit der Kürbis sicheren Stand hat. Setzt beide Hälften nun mit der ausgehöhlten Öffnung nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und beträufelt sie mit Olivenöl. Gebt die Kürbishälften für etwa 10 Minuten in den Backofen. Nehmt das Blech dann heraus, dreht die Kürbisse um, salzt und pfeffert sie, füllt sie mit dem Bulgur, bröckelt etwas Schafskäse darauf und beträufelt die Hälften dann mit etwas Honig. Dann geht es zurück in den Ofen - je nach Größe des Kürbisses für 10 bis 20 Minuten. Wenn ihr den Kürbis mit einem Messer andrückt und dieser weich ist, ist er gar. Sollten die Füllung oder der Kürbisse zu dunkel werden, deckt sie mit Alufolie ab.

Gefüllter Hokkaido-Kürbis

Natürlich könnt ihr den Kürbis auch anders füllen, z.B. mit Hackfleisch, Lachs, Pasta... Es gibt so viele Möglichkeiten.
Weiterhin eine fröhliche Kürbiszeit wünscht euch Martina!

p.s. No sponsored post!

verlinkt mit decorize, Herzblutprojekte, Sonntagsglück und raumseelen

Dienstag, 18. Oktober 2016

Apfel-Blätterteig-Küchlein


Ihr Lieben,

manchmal habe ich unbändige Lust auf Apfelkuchen. Meine Kolleginnen können ein Lied davon singen. Alle zwei Tage kommt von mir eigentlich der Satz: Ich hätte jetzt gerne ein Stückchen Apfelkuchen. So ging es mir auch heute wieder! Aber ich hatte keine Lust, völlig übersüßen Kuchen vom Bäcker zu kaufen. Aber so richtig Lust, jetzt richtig zu backen, hatte ich auch nicht. Aber ich hatte eine rettende Idee: Da war doch noch Blätterteig im Tiefkühlfach! Daraus lässt sich doch was mit Äpfeln machen. Wie wäre es mit Apfel-Blätterteig-Küchlein?

Apfel-Blätterteig-Küchlein

Für 6 meiner schnellen Küchlein braucht ihr:
  • 3 Scheiben Tiefkühle-Blätterteig (natürlich könnt ihr auch frischen nehmen)
  • 150 g Mascarpone
  • 1 Apfel
  • 1 Kaki
  • 2 EL Zitronensaft
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • Rohrzucker
  • 1 Ei
Apfel-Blätterteig-Küchlein

Schält den Apfel und die Kaki, schneidet sie in Stücke und vermischt diese mit dem Zitronensaft, Zimt und der Vanille. Rollt die Blätterteigplatten mit dem Nudelholz etwas aus. Bestreicht sie dann jeweils mit ca. 50 g Mascarpone und bestreut sie mit etwas Rohrzucker. Dann verteilt ihr die Fruchtstücke auf die Teilplatten - gebt die Früchte eher in die Mitte. Dann rollt ihr die Teilplatten der Länge nach auf, wie einen Strudel, und verschließt die Enden. Schneidet dann die drei Strudel in der Mitte auseinander und gebt die einzelnen Stücke mit den Enden nach unten in eine eingefettete Muffinform. Verquirlt das Ei, bestreicht damit die kleinen Küchlein und streut noch etwas Rohrzucker darüber. 
Und ab damit in den auf 200°C vorgeheizten Backofen, für ca. 35 Minuten.

Apfel-Blätterteig-Küchlein

Geht super schnell und stillt den Apfelkuchenhunger!
Ist übrigens auch prima, wenn sich überraschend Besuch ankündigt.

Liebste Grüße von Martina

Apfel-Blätterteig-Küchlein
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