Sonntag, 31. Januar 2016

Valentinstags-Kinodate zu zweit mit Popcorn und gesunden Pralinen

Ihr Lieben,

bald ist es wieder soweit... man merkt es schon langsam... Plötzlich kann man wieder überall Herzchen und so Zeugs kaufen... Der Valentinstag naht!
Von diesem Tag kann man nun halten was man mag. Die meisten Herren der Schöpfung behaupten ja standhaft, dass sei eine Erfindung der Blumenindustrie. Und egal, ob man als Frau in einer Partnerschaft lebt oder Single ist - irgendwie gehen sehr viele von uns am Valentinstag leer aus. Dabei ist es doch egal, ob die Blumenindustrie den Tag erfunden hat: Über Blumen freuen wir uns trotzdem! Oder was anderes Kleines! Und wenn es nicht zum Valentinstag ist... Jungs, mal ehrlich: Dann eben wann anders! Wir sind da nicht so strikt!

Nichtsdestotrotz wäre es schon sehr schade, wenn der Valentinstag wegen der Blumenfrage im Streit endet. Denn ein schöner Tag bzw. Abend zu zweit ist allemal schön.
Liebe Damen, wie wäre es also, wenn ihr in die Offensive geht? Plant ihr doch die Zweisamkeit! In einer Partnerschaft als romantischen Abend und als Single als schönes Date mit einem, der euer Interesse geweckt hat.
Nun könnte man natürlich klassisch essen gehen oder ins Kino.
Aber macht das Date doch einfach zu Hause! Ihr müsst ja kein 5 Gänge-Menü auftischen, wenn euch dazu die Zeit fehlt. Bestellt doch einfach mal Pizza und macht einen schönen Heim-Kino-Abend.
Ein bisschen Schnickschnack sollte natürlich trotzdem nicht fehlen, aber auch mit wenig Aufwand könnt ihr ein wenig Valentinstagsgefühl nach Hause holen.

Ladet euren Liebsten doch einfach am Abend vorher ein (so habt ihr die Chance, doch noch Blumen zu bekommen...).


Eine Blanko-Einladung habe ich für euch vorbereitet - schließlich will ich euch ja keinen Film aufzwängen. Wobei mein vorgeschlagener schon sehr toll ist. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es keinen neuen Film mehr mit Alan Rickman geben kann. Was so unglaublich traurig ist...
Die Vorlage könnt ihr euch HIER herunterladen.

Heftet an die Einladung gleich die Kinotickets mit an.



Auch die habe ich für euch zum Download bereit gestellt.

Natürlich gehören zu einem Kinodate auch Getränke! Aber am Valentinstag muss es schon mal was anderes sein als Cola... Es sollte schon Blubbern. Wie wäre es mit Prosecco - aber umfunktioniert zum "Liebestrank"?
Nehmt dafür einfach zwei Prosecco-Dosen und Tafelfolie. Messt zwei Stücke Tafelfolie so ab, dass ihr die Dosen dann damit bekleben könnt. Beschriftet die Folie.


Dann umklebt ihr die Dosen.



Die sehen doch ganz süß aus, oder? Und der Stil bleibt erhalten, wenn ihr Gläser verwendet und nicht aus den Dosen trinkt.

Was dann noch für's Kino fehlt: Natürlich Popcorn!
Und das ist auch echt schnell gemacht! Was das Basisrezept angeht, habe ich mich an die Beschreibung auf der Verpackung gehalten. Jedoch habe ich mich für eine herzhafte, anregende Variante entschieden. Schließlich ist es für den Valentinstag!
Also habe ich zum Grundrezept hinzugefügt:
  • 1-2 EL feines Meersalz
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 1/2 bis 1 TL Chilipulver
Gebt das Öl in einen großen und hohen Topf und erhitzt es. Gebt Salz, Rosmarinnadeln und Chilepulver hinzu. Popcorn-Mais hinein, schnell umrühren und dann schnell den Deckel auf den Topf. Dann geht es schon los. Es poppt! Schaltet die Herdplatte aus, sonst brennen die Körner an. Schüttelt den Topf ab und an ein wenig, damit sich alles schön verteilt. Wenn das "Poppen" nachlässt, könnte ihr vorsichtig den Deckel hochheben. Faszinierend - der Topf ist dann voll mit Popcorn. Rührt  nochmal gut um und füllt dann das Popcorn in eine Schüssel oder in Popcorn-Boxen.




Hm... und was fehlt jetzt noch... Na klar: Pralinen!


Aber wie wäre es denn mal mit wirklich gesunden Pralinen, so genannten Healthy Bites?
Was ihr dazu braucht:
  • 200 g Cashewkerne
  • 100 g getrocknete Datteln
  • 50 g kandierten Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 1 EL Ahornsirup
Gebt alles zusammen in die Küchenmaschine oder hexelt es mit dem Zauberstab klein. Es entsteht ein klebriger Teig, aus dem ihr kleine Kugeln formen könnt.
Ich habe meine Pralinen für etwa 30 Minuten bei 80 °C im Backofen leicht angetrocknet und, passend zum Valentinstag mit Zuckerherzen, Lebensmittelfarbe (Himbeere) oder weißer Schokolade verziert.


Schön verpackt machen die doch was her, oder? Und lecker sind sie allemal!



Jetzt steht eurem romantischen Abend zu zweit nichts mehr im Wege!
Kuschelt euch zusammen und genießt es!

Und mit meinen Ideen zum Valentinstag mache ich mit bei der Valentins-Aktion von Radbag!

Liebste Grüße von Martina

Mittwoch, 27. Januar 2016

Schnelles Sandwich mit Avocado-Ei-Brotaufstrich

Ihr Lieben,

manchmal muss es einfach schnell gehen - man hat nicht viel Zeit und möchte dennoch etwas leckeres und vor allem nichts ungesundes essen. Bei mir muss es heute auch schnell gehen, aber dennoch zeige ich euch, wie ihr ganz schnell ein leckeres Sandwich oder eine Stulle machen könnt.


Das Schöne daran: Die Zutaten bekommt ihr überall und der Aufwand ist minimal.
Für zwei schnelle Sandwiches mit Avocado-Ei-Brotaufstrich braucht ihr:

  • 4 Scheiben Brot oder zwei Brötchen - ich habe Sonnenblumenbrot genommen
  • 1 reife Avocado
  • 2 gekochte Eier
  • 2 Kirschtomaten
  • 2 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • Einen Hauch Chilipulver, wenn ihr mögt
  • Etwas frischen Koriander, wenn ihr mögt

Die Brotscheiben habe ich getoastet, ich mag knuspriges Brot einfach sehr gerne.
Für den Aufstrich schneidet ihr die Avocado, die Eier und die Tomaten in kleine Stücke, danach zerdrückt ihr diese mit der Gabel. Ihr könnt natürlich auch den Pürierstab nutzen, aber ich mag es, wenn noch Stückchen im Aufstrich sind und man so auch noch erkennt, was eigentlich drin ist. Dann gebt ihr das Joghurt, Salz, Pfeffer, Chili und Koriander hinzu und verrührt alles gut.


Jetzt nur noch die Brote oder Brötchen bestreichen und zusammen klappen - fertig!


Und? Was sagt ihr? Geht ganz schnell, oder? 

Lasst es euch gut schmecken!
Herzlichst
Eure Martina

Verlinkt mit Frollein Pfau

Sonntag, 24. Januar 2016

Ich sage JA zum Januar!

Ihr Lieben,

ich muss sagen: Ich mag den Januar. Irgendwie fühlt sich alles so neu an. Man hat ein ganzes Jahr vor sich, man hat das Gefühl, dass einem wieder alle Möglichkeiten offen stehen. Dass man mit neuem Schwung durchstarten kann.
Natürlich ist das irgendwie Quatsch. Denn eigentlich kann man jederzeit etwas ändern - oder eben auch im Januar alles so weiter laufen lassen.
Aber warum nicht den gedanklichen Schwung mitnehmen und einfach was tun?
Ich habe euch ja schon ein paar Denkanstöße für 2016 mitgegeben und auch schon von meinen Vorhaben berichtet.Heute gebe ich euch aber mal einen kleinen Einblick in meine Wohnung, denn da tut sich auch etwas. Nicht viel, denn im Grunde mag ich meine Wohnung und die Einrichtung sehr. Aber auch mit Kleinigkeiten kann man frischen Wind ins Zuhause bringen. Und das zeige ich euch heute in 7 Bildern!

Ich habe sehr viel Deko-Zeugs, aber im Dezember hat mich die Entrümpelungs-Wut gepackt und ich habe rigoros ausgemistet. Das Schöne daran ist, dass man sich jetzt mal wieder was Neues gönnen kann. Und die ersten neuen Demo-Stücke, die bei mir einziehen durften, sind die rosafarbenen Schalen, die ich bei DEPOT ergattert habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, wofür sie gedacht waren. Bei mir wohnen darin jetzt auf jeden Fall kleine Hyazinthen!
Ich habe die Schalen noch mit etwas Moos und Sisalhaar ausgefüllt. Macht sich sehr hübsch auf meinem Tisch.




Auch in meinem Schlafzimmer habe ich Demo ausgetauscht. Mein Wandbild war nun schon 10 Jahre alt. Zwar immer noch schön, aber ich konnte es nicht mehr sehen.
Also habe ich mir bei Juniqe einen schönen Kunstdruck gegönnt - Rahmen gekauft - und fertig ist der neue Anblick. Love it!


Neue Ansichten gibt es nun auch im Flur. Inspiriert wurde ich hier von Ulrike, vom schönen Block Moritzwerk. Sie hat nämlich eine ganz schöne Tafel mit einem tollen Rahmen gezaubert. Einen solchen Rahmen hatte ich nun nicht, aber einen klassischen weißen Rahmen. Und ich wollte auch keine klassische Tafel machen, sondern ein Tafelbild. Also habe ich das Papier, dass immer als Schutz in solchen Rahmen verpackt ist, mit Tafelfolie beklebt und mit einem edding 4095 Kreide Marker beschriftet. Passepartout drüber, Glas drüber und fertig!


Das Bild wird nun zum einen den hässlichen Sicherungskasten im Flur verdecken. Zum anderen wird nun jeder, der aus der Küche oder aus dem Bad kommt, immer an sein Lächeln erinnert!

Der nächste neue Wind weht über meine Zeitschriften. Ich liebe Zeitschriften. Nein. Ich bin süchtig nach ihnen! Für meine Kochmagazine habe ich in der Küche schon Ordner angelegt. Aber es gibt ja noch so viele andere Magazin, die man auch gerne aufheben möchte. Nur wo? Die meisten klassischen Zeitungsständer gefallen mir entweder nicht, oder sie sind mir zu teuer. Aber alle Zeitschriften auf dem Sofa oder zum Tisch zu stapeln, das gefällt mir auch nicht. Was mir aber gefällt, sind Weinkisten! Die eignen sich doch super!
Wenn ihr schon Weinkisten zu Hause habt, streicht sie einfach in eurer Wunschfarbe. Habt ihr keine? Online findet man inzwischen einige Anbieter - und manche bieten auch schon farbige Weinkisten an.
Meine Weinkisten sind jetzt weiß und fungieren als Zeitschriften- und Bücherregal.




Und sollten sie mir mal nicht mehr gefallen, packe ich eben wieder meinen Wein hinein!



Wie ist es bei euch? Sagt ihr auch JA zum Januar! Dann macht doch mit bei der schönen Aktion der German Interieur Bloggers!

Und da ich heute 7 Ansichten aus meiner Wohnung gezeigt habe, linke ich gleich noch rüber zum 7SachenSonntag!

Viel Spaß bei euren kreativen Ideen!
Liebste Grüße von eurer Martina

Mittwoch, 20. Januar 2016

Schnelle süße Leckerei gefällig? Apfel-Cranberry-Crumble aus dem Glas

Ihr Lieben,

Ihr kennt das sicher - es kündigt sich spontan eine Freundin zum Kaffee-Klatsch an. Und natürlich möchtet ihr nicht nur ein Käffchen anbieten, was Leckeres dazu sollte schon sein. Aber zum Bäcker laufen? Neeeee.... das muss auch anders klappen...
Hm... was haben wir denn zu Hause? Äpfel? Check! Mehl? Check! Zucker? Check! Butter? Check! Haferflocken? Check! Zimt und Vanille? Check! Oh, und frische Cranberries? Na daraus lässt sich doch was zaubern!
Ein schneller Apfel-Cranberry-Crumble!


Für 2 kleine Weckgläschen braucht ihr:

  • 1 Apfel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 1 Handvoll Cranberries (natürlich gehen auch die getrockneten, aber die frischen schmecken einfach so viel besser!)
  • 1/2 TL Zimt
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 EL Ahornsirup
Für die Streusel:
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Butter oder Margarine
  • 2 EL brauner Zucker
  • 4 EL Haferflocken
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 TL Zimt
  • Das Mark einer Vanilleschote

Vermischt die Apfelstücke mit den Cranberries, dem Zimt, der Vanille und dem Ahornsirup und teilt sie auf die Gläser auf. Macht die Gläser aber nur zu 2/3 voll, denn die Streusel kommen ja noch leben drauf. 
Vermengt nun alle Zutaten für die Streusel miteinander. Hier kommt es etwas auf euer Gefühl an: Es sollten beim Verkneten schon Streusel entstehen - es wird also kein glatter Teil, aber zerfallen sollten die Streusel auch nicht. Mit der Zeit kriegt man gut raus, wie man die Streusel am besten hinbekommt. 
Streuselt diese nun in die Gläser.
Und ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Backofen - lasst die Gläschen im Ofen, bis die Streusel schön goldbraun sind - das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. 


Die Cranberries platzen dann auf und der Saft vermengt sich mit den Äpfeln. Diese Kombination aus süß und sauer... Herrlich!


Ich gebe auf die Crumbles gerne noch einen Keks Joghurt - mein Favorit ist momentan das Kokos-Joghurt von Alpro! Also ist diese Gericht auch durchaus vegan-tauglich!

Viel Spaß beim Naschen und beim Kaffee-Klatsch wünscht euch
eure Martina! 


Verlinkt mit Mittwochsmagich und RUMS!

Freitag, 15. Januar 2016

Schmecken auch im Winter: Sommerrollen

Ja, ok... komischer Name für einen Post im Winter... Sommerrollen... So ein bisschen ironisch... Aber so heißen die leckeren Röllchen nun mal. Warum? Das weiß ich leider auch nicht. Vielleicht weil man im Sommer tendenziell lieber leichter ist? Aber nach den Weihnachtsfeiertagen ist leichtes Essen ja auch nicht verkehrt... Vielleicht nennen wir die aus Vietnam stammenden Sommerrollen dann lieber Glücksrollen (so werden sie auch manchmal genannt)?


Naja, aber eigentlich ja auch egal. Weil wie auch immer sie heißen - sie schmecken köstlich!
Sie sind auch schnell zubereitet und eignen sich damit auch super als schneller Mittagssnack!

Für zwei glückliche Sommerrollen braucht ihr:

  • 2 Blätter Reispapier
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Salatgurke
  • Ein paar Blätter Salat, z.B. Eisbergsalat
  • 2 TL Sesamsaat
  • 8 Blätter Minze
  • 2 TL süß-scharfe Chilisauce 
  • Nach Belieben: gebratene Hähnchenstückchen, Garnelen oder Krebsfleisch
Das Reispapier und die Chilisauce bekommt ihr im Asialaden. Jedoch haben die großen Supermärkte inzwischen auch ein Regal mit Asiasachen - und Reispapier und Sauce sind meistens im Sortiment.
Füllt zwei Teller mit etwas lauwarmem Wasser und legt darin die Reispapierblätter ein. Die Blätter sind zunächst hart und brechen leicht. Legt ihr sie ins Wasser, werden sie aber ganz geschmeidig.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Karotte und die Gurke in Stifte schneiden.
Nehmt dann die Reispapierblätter aus dem Wasser und legt sie auch ein feuchtes Küchentuch oder Zewa. Bestreicht dann die Mitte der Blätter mit je einem Teelöffel der Chilisauce. Gebt dann zunächst den Salat darauf, dann die Gemüsestifte, die Minzblätter und das Fleisch oder den Fisch. Die Rollen schmecken aber auch als vegetarische Version sehr lecker! Gebt dann je einen TL Sesamsaat darüber. 


Gebt nicht zu viel auf die Blätter, sie müssen sich ja noch gut "rollen" lassen. Positioniert auch alles eher mittig im oberen Drittel des Papiers. Unten und an den Seiten sollten die Blätter leer bleiben. Klappt nun zunächst das untere freie Stück des Reispapiers nach oben über die Füllung. Dann klappt ihr die Seiten übereinander und rollt sie mit leichtem Druck etwas auf. Und schon seid ihr fertig.


Ihr könnt die Rollen natürlich beliebig füllen, z.B. auch mit Pilzen, Sojasprossen oder auch Reisnudeln. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Als Dip eignet sich natürlich auch die Chilisauce. Oder aber ihr verrührt einen Teelöffel Traubenzucker mit zwei Esslöffel Sojasauce und gebt noch einen Teelöffel Sesamsaat hinzu. Und los geht's mit dem Dippen und Genießen!


Viel Spaß beim Rollen!
Eure Martina

Und weil ich mich so freue, dass dieses leichte Gericht super in meine "Kein-Weizenmehl"-Woche passt, linke ich gleich noch rüber zum Freutag

Mittwoch, 13. Januar 2016

Mein Gastbeitrag zum Blog-Geburtstag: Pasta al Forno

Ihr Lieben,

kennt ihr den schönen Blog Jessi's Schlemmer Kitchen?
Nein? Dann schaut doch gleich mal vorbei! Da gibt's nämlich was zu feiern!

Die liebe Jessi und ihr Blog feiern Geburtstag! Seit einem Jahr backt und kocht Jessi auf ihrem Blog nun allerhand Leckereien - wobei ihre große Liebe wohl Cupcakes bleiben werden. Da sie - genau wie ich - laktoseintolerant ist, verwendet sie meist laktosefreie Milchprodukte und zeigt, dass man selbst mit einer Unverträglichkeit fast uneingeschränkt genießen kann. Ich mag Jessis Blog sehr - und so hat es mich natürlich riesig gefreut, als sie mich gefragt hat, ob ich nicht einen Beitrag für ihre Blog-Geburtstagswoche schreiben mag. Na klar mag ich das!


Und ich finde, zum Geburtstag darf man sich mal so ein richtig leckeres Seelenfutter gönnen! Deshalb gibt's heute Pasta al Forno! Schön heiß aus dem Ofen mit schön viel Käse überbacken! Mmmmhhhhh....
Das Rezept findet ihr heute nicht nur bei mir - schaut gleich mal rüber zu Jessi, da gibt's noch allerhand anderes Tolles zu stöbern!


Für eine große Auflaufform für 4 bis 6 Personen (je nach Hunger) braucht ihr:
  • 500 g Rigatoni oder Penne oder ähnliche Pasta
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Schalotten
  • 200 ml Rotwein
  • 200 ml Rinderfond
  • 800 g gestückelte Dosentomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g gekochter Schinken
  • 400 g Champignons
  • 400 g Erbsen aus der Dose
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Thymian (gehackt)
  • 1 Zweig Rosmarin (gehackt)
  • 1 TL Majoran
  • Olivenöl
  • 5 Eier
  • 2 EL Milch
Und so geht's:
Schneidet die Schalotten in Würfel und bratet sie in einem hohen Topf in Olivenöl an. Gebt dann das Hackfleisch hinzu und bratet es, bis es gar ist.
Löscht dann alles mit dem Rotwein ab, gebt dann den Rinderfond, die Tomaten und das Tomatenmark hinzu. Lasst die Soße nun mindestens 30 Minuten leicht köcheln. Schmeckt sie dann mit den Kräutern, Salz und Pfeffer ab.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudeln in gut gesalzenem Wasser kochen, den Schinken in Würfel schneiden, die Champions putzen und in Scheiben schneiden. 

Fettet dann eine Auflaufform mit Olivenöl ein und gebt als unterste Schicht einige Nudeln hinein. Übergießt diese mit der Hackfleisch-Soße, streut dann Erbsen, Schinken und Champignons darüber und bedeckt die Schicht dann mit geriebenem Parmesan. Den Vorgang wiederholt ihr solange, bis die Auflaufform voll ist. Als letzte Schicht solltet ihr etwas Soße einplanen und den Auflauf dann mit reichlich Parmesan bedecken. 

Verquirlt die Eier mit der Milch, salzt und pfeffert sie und gebt sie dann über die Pasta - das sickert dann schön hinein. Bedeckt dann alles mit dünnen Scheiben Mozzarella. 

Dann gebt ihr den Auflauf für ca. 45 Minuten in den auf 180°C (Ober-Unterhitze) vorgeheizten Backofen.
Nehmt die Form dann aus dem Ofen. Wartet ein paar Minuten, bevor ihr die Portionen auf die Teller verteilt - wenn man kurz wartet, zerfällt der Auflauf nicht so leicht.
Und dann lasst es euch einfach schmecken!!!


Liebe Jessi, herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag! Ich hoffe, die Pasta al Forno schmeckt dir genauso gut wie mir!

Liebste Grüße von Martina

Sonntag, 10. Januar 2016

7 Sachen Sonntag mit 7 neuen Vorhaben

Ihr Lieben,

nun ist mein Urlaub leider auch vorbei - ab morgen geht es wieder ins Büro. Ich kann jetzt nicht wirklich sagen, dass ich mich darauf freue. Aber wenn man mal wieder drin ist, macht es ja auch wieder Spaß. Zumindest, bis der richtige Stress wieder losgeht. Ich habe mir festgenommen, mich dieses Jahr nicht wieder so überrollen zu lassen. Und wieder mehr auf mich und meine Bedürfnisse zu achten.
Deswegen habe ich den Sonntagmorgen heute genutzt, um mir 7 Strategien zu überlegen, wie ich mich selbst nicht wieder so schnell aus den Augen verliere und fit bleibe.

Hier meine 7 Vorhaben:

1. Wieder gesund in den Tag starten

Im Sommer 2015 hatte ich das echt gut hinbekommen mit meiner täglichen Smoothie-Ration. Das hat mir wirklich gut getan! Ein großes Glas Smoothie - das war mein Frühstück! Und dann habe ich es wieder schleifen lassen. Warum eigentlich?
Das lasse ich wieder aufleben!


2. Neue Orte entdecken

Vergangenes Jahr war für mich sehr ungewöhnlich - ich habe nur einen einzigen Wochenend-Kurztrip nach London unternommen! Sonst bin ich überhaupt nicht verreist! Das wird sich 2016 wieder ändern. Geplant ist ein Road-Trip mit meinen Eltern in Rumänien - was sicher sehr spannend wird! Aber auch die Berge stehen auf dem Programm - und Malcesine am Gardasee, auch wenn das kein neuer Ort für mich ist, aber ein Seelenort! Und ich werde auch wieder kleine Gelegenheiten für kleine Reisen und Ausflüge wahrnehmen. Schluss mit der Stubenhockerei!!!

Eine kleine Erinnerung an den Gardasee-Urlaub 2013

3. Des Wandern ist der Nina Lust

A propos Schluss mit der Stubenhockerei: 2016 findet wieder draußen statt! Zu Weihnachten habe ich Wanderstöcke bekommen - und die kommen nun fleißig zum Einsatz! Ach, wie ich mich darauf freue!


4. Lesen, lesen, lesen

Auch so etwas, das ich habe schleifen lassen. Ich lese aber doch für mein Leben gern! Also muss ich mir dafür wieder Freiräume schaffen! Wie wäre es da vielleicht mit einer kleinen Challenge...? Tina vom schönen Blog lunchforone ist auf was Tolles gestoßen: Eine Reading Challenge! Das Tolle an dieser Challenge ist, das keine Titel vorgegeben werden, sondern Themen, wie z.B. ein Buch mit weniger als 150 Seiten lesen, ein Buch mit einem blauen Cover lesen etc. Ich finde das extrem witzig!  Mal sehen, ob ich das schaffe. Ich werde mir die Liste auf jeden Fall ausdrucken und mal damit anfangen. Und das erste Buch, das ich dann abhaken kann, ist ein Blaues:


Naja, man kann sich nun darüber streiten, ob das Cover tatsächlich blau ist - oder blau-grün. Aber ist auch letztlich egal, weil es einfach toll ist!
Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut mal hier vorbei: http://michelehuegin.ch


5. Neue Dinge ausprobieren

Es ist ja nicht so, dass ich wenige Interessen habe und nie was Neues ausprobiere. Mein Problem ist eher, dass ich zu viele Ideen habe und zu viele Dinge ausprobiere, dann aber leider nicht dabei bleibe. Aber ganz ehrlich: Da will ich mich gar nicht ändern, denn das macht Spaß. Und als Neuestes Projekt habe ich mir nun Handlettering ausgesucht. Das wollte ich längst ausprobieren und tolle Stifte habe ich schon lange. Nun habe ich auch noch das passende Buch dazu (muss gleich mal auf der Liste nachsehen - kann ich da was abhaken?) - und los geht's!


6. Mich von Dingen trennen

Ich habe schon im alten Jahr angefangen, Bücher auszusortieren. Oh man, das tut echt so ein bisschen weh. Aber wenn man dann mal losgelassen hat, fühlt es sich toll an! Ballast abwerfen - das hat was. Und tatsächlich nicht nur bei materiellen Dingen. 2016 will ich mich von Ballast nicht mehr klein halten lassen, nicht von unnützen Dingen, nicht von Energie-raubenden Menschen und nicht von belastenden und unnötigen Pflichten. Das ist ein Mammut-Projekt, ohne Frage. Und alles andere als leicht. Aber irgendwann muss man ja auch mal anfangen. Und ich fange nun mal an, meine Kochbücher auszusortieren. Oh oh oh oh....Naja, da muss man durch.
Ein Buch wird aber sicher nicht aussortiert, weil das einfach so toll ist:


Außerdem erfülle ich mit diesem Buch gleich noch Vorhaben Nummer 4! Denn es handelt sich hier um ein Koch- und Lesebuch, in dem die Rezepte passend zu acht Märchen der Gebrüder Grimm ausgesucht wurden. Ist das nicht klasse?

7. Wieder mehr Abwechslung in den Alltag bringen

Gerade im letzten Jahr gab es leider nicht viel mehr als Arbeit. Wenn ich dann abends spät heim kam, war ich einfach durch. Und der Weg führte oft direkt auf's Sofa. Wirklich zufrieden macht einen das nicht. An der langen Arbeitszeit kann ich oft nichts ändern (oder vielleicht doch?) - aber dann geht es eben nicht auf's Sofa, sondern dennoch unter Leute! Auch wenn man sich dazu oft aufraffen muss - letztlich tut es einem doch gut! Wie viele Kinofilme sind in den letzten Jahren ungesehen an mir vorbeigezogen? Wo ich doch früher zweimal die Woche im Kino war! Wie viele tolle neue Restaurants haben eröffnet, von denen ich noch gar nichts gehört habe? Und wie viele neue Möglichkeiten, sich sportlich auszutoben, gibt es inzwischen. Also, Hintern hoch und raus mit mir!
Heute fange ich gleich mal damit an und sehe mir endlich den neuen StarWars an! Und ich freue mich darauf!

Was möchtet ihr 2016 angehen, worum möchtet ihr euch wieder mehr kümmern und was wollt ihr erleben? Und wie sieht euer 7SachenSonntag so aus?
Liebste Grüße von Martina

p.s. Ich bin finanziell an diesen Büchern übrigens nicht beteiligt! Ich finde sie einfach nur toll!

Donnerstag, 7. Januar 2016

Lecker und gesund: Rotes Thai Curry

Ihr Lieben,

jetzt, da die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage nun leider wirklich vorbei sind, haben ja viele den Vorsatz gefasst, wieder gesünder und leichter zu essen. So auch ich! Wobei ich eigentlich nie wirklich ungesund esse - nur war es in letzter Zeit etwas viel und doch eher deftig. Jetzt kommen wieder die leichteren Gerichte auf den Tisch - und so fange ich gleich mal mit einer meiner Leibspeisen an:
Einem roten Thai Curry.


Ich liebe dieses Gericht - das Gemüse, die Gewürze, die Schärfe, die Cremigkeit. Und man kann es so toll kombinieren, verschiedene Gemüsesorten verwenden, mit Fleisch oder Fisch oder ohne, man kann ein rotes oder grünes (etwas schärfer) Curry machen, usw.
Ich koche das sehr gerne und nicht gerade selten, denn es ist nicht aufwendig und es schmeckt! Die Zutaten bekommt ihr in jedem Asialaden - doch inzwischen gibt es das Meiste tatsächlich auch bei den größeren, gut-sortierten Supermärkten.


Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 400 g Basmati-Reis (ihr könnt natürlich auch jeden anderen Reis verwenden)
  • Verschiedenes Gemüse - ich habe verwendet:
    • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
    • 1 Aubergine
    • 1 Zucchini
    • 250 g Zuckerschoten
  • 1 Bund frischen Koriander - fein gehackt
  • 2 Stangen Zitronengras (einritzen)
  • 5 getrocknete Limettenblätter
  • Ca. 7 Spritzer Fischsauce (die ist sehr salzig, also lieber abschmecken)
  • 2 TL rote Curry-Paste (vorsichtig dosieren, da scharf)
  • 500 ml Kokosmich
  • Salz, Pfeffer
Und so geht's:
Wascht den Reis dreimal - das solltet ihr mit jedem Reis machen, so wascht ihr die Stärke etwas weg. Kocht den Reis, bis er gar ist. Wenn ihr den Reis fluffig mögt, nehmt reichlich Salzwasser und gießt ihn am Ende ab. Mögt ihr ihn eher "klebrig", dann gebt soviel Salzwasser zum Reis, dass er ca. 3 cm unter Wasser ist - auf niedriger Stufe köcheln, bis das Wasser aufgebraucht und der Reis gar ist - evtl. noch Wasser nachgießen. 

Putzt und wascht das Gemüse und schneidet es in Würfel, die Zuckerschoten müsst ihr nur putzen und waschen. Bratet in einer hohen Pfanne zuerst den Kürbis einige Minuten an, dann kommt das andere Gemüse hinzu. Bratet es nicht zu lange, es soll nur ein paar Röstaromen bekommen - 3 Minuten reichen. 
Verrührt die Curry-Paste in der Kokosmilch. Gebt die Mischung über das Gemüse, gebt das Zitronengras, die Limettenblätter und eine kleine Handvoll Koriander hinzu und lasst nun alles köcheln, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Zitronengras vor dem Anrichten aus der Pfanne nehmen - ich die Limettenblätter isst an nicht mit - also heraus fischen oder eure Gäste darauf hinweisen.


Wenn ihr, wie ich, Garnelen dazu servieren wollt, empfehle ich, diese separat anzubraten und beim Servieren dazuzugeben. 
Hühnchen-, Rind- oder Schweinefleisch schmecken aber auch lecker dazu - auch hier gebe ich die Stückchen gerne erst beim Servieren dazu - aber es klappt auch prima, wenn man das Fleisch nach dem Anbraten direkt zum Gemüse gibt. 

Jetzt noch schön auf Tellern dekorieren - ich habe Pasta-Teller genommen, weil die so schön tief sind und ich doch die Soße so gerne mag.
Stellt ein Schälchen mit dem restlichen Koriander auf den Tisch - wer mag, kann noch etwas über seinen Teller streuen. Koriander mag leider nicht jeder, deshalb bin ich eher vorsichtig.

Diesmal gab es zum Curry einen tollen Wein aus der Lugano-Region, vom Weingut Cà dei Frati.


Da macht nicht nur die Flasche was her - sondern auf jeden Fall auch der Inhalt!


Viel Freude beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit RUMS

Dienstag, 5. Januar 2016

3 Fragen für 2016 - Gedanken zum neuen Jahr

Ihr Lieben,

jetzt ist das Jahr schon ein paar Tage alt. Zeit, sich ein wenig Gedanken zu machen...
Ich schreibe jedes Jahr eine Art Jahrbuch. Ich notiere mir Anfang des Jahres, was ich mir von dem Jahr wünsche, welche Pläne und Ziele ich habe. Und auch, woran ich selbst arbeiten möchte, an mir, an meiner Einstellung usw. Während des Jahres notiere ich mir, welche schönen Momente ich verleben durfte, welche Reisen und Ausflüge ich gemacht habe, welche Bücher ich gelesen und welche Filme ich gesehen habe. Am Ende des Jahres ziehe ich dann ein Resümee: Welche meiner Wünsche wurden wahr. Wo hatte ich Erfolg, wo gab es Hindernisse, was hat sich vielleicht gänzlich anders entwickelt. Ich mag diese Reflexion sehr.
Und so habe ich mir auch wieder Gedanken zu diesem Jahr, zu 2016 gemacht.
Was wird das Jahr wohl bringen? Was erhoffe ich mir? Was kann ich selbst angehen?
Und auch, wenn man das Leben nicht wirklich planen kann, was mir die vergangenen Jahre deutlich gezeigt haben, so finde ich es doch schön und wichtig, nicht alles dem Zufall zu überlassen.
Zu Weihnachten habe ich von einer lieben Freundin ein sehr schönes und spannendes Geschenk bekommen. Ein Buch: "Q & A a day".
Über 5 Jahre hinweg stellt einem das Buch täglich je eine Frage. Und das sind nicht so Fragen wie: Wie war das Wetter heute? Nein, das sind manchmal ganz schön knifflige Fragen!
Weil mich diese Art, sich Fragen zu stellen, wirklich begeistert, habe ich dieses Jahr auch meine "Jahresplanung" daran orientiert und mir selbst 3 Fragen gestellt.
Vielleicht habt ihr Lust, euch diese Fragen auch zu stellen?



Die Vorlage könnt ihr euch hier herunterladen.

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr persönlich. Daher kann ich sie euch auch nicht alle verraten.
Aber meine 3 Wörter für 2016 zeige ich euch gerne!



Ich habe diese Wörter auf Blanko-Postkarten geschrieben, die ich mit Tafelfolie beklebt habe. Und ich werde einen lieben Menschen bitten, mir diese über das Jahr verteilt zu schicken - ohne weitere Kommentare oder Aufwand. Diese Postkarten sollen mich nur während des Jahres erinnern, was ich 2016 verfolgen wollte. Denn allzu oft verliert man das im Alltag ja aus den Augen.


Na, wie wäre es? Habt ihr nicht auch Lust dazu?
Ich bin gespannt auf eure Meinung dazu!

Wenn euch das mit den Fragen zu viel ist - was ich auch gut verstehen kann - dann habe ich noch einen anderen Tipp für euch: Es gibt nämlich noch andere Formate von 10- oder 5-Jahresbüchern. Ich habe ein solches Buch vor 1,5 Jahren von einer anderen lieben Freundin geschenkt bekommen. Jeden Tag gibt es da über 10 Jahre hinweg Platz für etwa eine Zeile. Ich notiere mir da, was an diesem Tag schön, wichtig oder bemerkenswert war. Ich bin bei diesem Buch nun im zweiten Jahr. Und es ist extrem spannend zu lesen, was heute vor einem Jahr passiert ist. Das Buch, das ich habe, ist momentan leider nicht verfügbar. Aber es gibt ein ähnliches für 5-Jahre.

Ich verdiene an den Links zu den Büchern übrigens nichts! Ich finde die Bücher nur einfach so toll, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte!

Viel Spaß beim Fragen stellen und Antworten formulieren!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit Dienstagsdinge und Creadienstag.
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