Samstag, 30. April 2016

Herzhafte Muffins - mit Tomaten und Bärlauch

Meine Lieben,

ich denke, heute zeige ich euch für diese Saison das letzte Rezept mit Bärlauch. Diesmal gibt es Tomaten-Bärlauch-Muffins, denn Muffins müssen ja nicht immer süß sein!
Ihr könnt dieses Rezept übrigens prima variieren: Wenn keine Bärlauchzeit mehr ist, nehmt ihr Thymian und Rosmarin, auch Salbei ist lecker. Gebt noch Oliven dazu, wenn ihr mögt, oder auch eingelegten Paprika.


Mit meinem Rezept werden es bei mir 18 Muffins. Ihr braucht dazu:
  • 150g Quark
  • 100 g Schmand
  • 75 ml Olivenöl
  • 75 ml Milch
  • 2 Eier
  • 100 g geriebenen Parmesan
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Kirschtomaten (halbiert oder geviertelt)
  • 10 bis 15 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten (in Streifen geschnitten)
  • 10 Bärlauchbätter (gehackt)
  • Salz und Pfeffer


Heizt den Backofen auf 190°C vor.
Verquirlt den Quark, den Schmand, das Öl, die Eier, den Parmesan, Salz und Pfeffer miteinander. Das Mehl und das Backpulver vermischt ihr und gebt es dann zu den anderen Zutaten und vermischt alles gut. Gebt dann zunächst den Bärlauch, dann die getrockneten Tomaten und zuletzt vorsichtig die Kirschtomaten unter.
Verteilt den Teig dann in Muffinförmchen, füllt diese aber nur zu etwa 2/3. Nun kommen die Muffins für etwa 25 Minuten in den Ofen.


Die Muffins sind super als Partysnack, zum Brunch oder Picknick. 
Liebste Grüße von Martina


Sonntag, 24. April 2016

Fächer-Ofenkartoffeln mit Schinken-Gauda-Bärlauch-Füllung

Ihr Lieben,

ihr habt doch jetzt nicht wirklich gedacht, dass ich schon aufhöre mit den Bärlauch-Rezepten, oder?
Ne ne, eines habe ich noch!
Diesmal darf sich die Kartoffel über grünen Besuch freuen!
Ich packe den Bärlauch nämlich in die Fächer-Ofenkartoffeln! Was haltet ihr davon?



Diese tollen Ofenkartoffeln sieht man ja jetzt öfter - mit wirklich tollen Füllungen oder einfach pur!
Ich fülle meine Knollen unter anderem mit Bärlauch! Und ich verwende eher kleinere Kartoffeln, ganz einfach, weil die schneller gar sind.

Die Bärlauch-Ofenkartoffeln sind ein leckeres Hauptgericht - einen Salat dazu - mehr braucht man nicht. Aber natürlich sind sie auch toll als Beilage, zum Beispiel zu Steak oder auch Fisch.


Für eine Portion zum satt werden braucht ihr:

  • 5 kleine Kartoffeln
  • 1-2 Scheiben Gauda
  • 1-2 Scheiben gekochten Schinken
  • 4 Blätter Bärlauch
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Heizt den Backofen auf 200°C Umluft vor. Wascht die Kartoffeln, die Schale kann dran bleiben, und gebt sie in eine Auflaufform. Schneidet sie nun in ca. 0,5 cm dicke Scheiben, aber ACHTUNG: nicht ganz bis zum Boden durchschneiden. Nun pinselt ihr die Kartoffeln mit Olivenöl ein, salzt und pfeffert sie.
Nun kommen die Kartoffeln für etwa 15 Minuten in den Ofen - dann werden sie noch einmal mit Öl eingepinselt und dürfen noch mal ca. 15 Minuten in den Ofen.
Nehmt die Auflaufform heraus und gebt nun abwechselnd Schinken und Gauda in die Kartoffelspalten. Und je nachdem, wie intensiv ihr den Bärlauchgeschmack haben möchtet, gebt ihr in jede oder eben nur in einige Spalten ein Stückchen von einem Bärlauchblatt hinzu.


Nun noch mal ein kleines bisschen mit Öl einpinseln und noch mal für ca. 5 Minuten in den Ofen geben.
Und fertig sind unglaublich leckere und Aroma-intensive Bärlauch-Fächer-Ofenkartoffeln.


Und? Was meint ihr? Lecker? Ich finde schon!
Und deswegen sind die leckeren Bärlauchkartoffeln heute mein #sonntagsglück. Mehr Sonntagsglück gibt es bei Soulsistermeetsfriends.
Macht es euch lecker!

Liebste Grüße von Martina

Mittwoch, 20. April 2016

Und noch mal Bärlauch - Bärlauch-Baguette und Feta in Bärlauch-Öl

Ja, ihr Lieben, so ist das eben... Es ist Bärlauch-Zeit, also gibt es nicht nur eine Rezeptidee mit dem leckeren Knoblauch-Gewächs!
Diesmal wird aber nicht gekocht, sondern gebacken. Zwar schmeckt Brot auch super mit Bärlauch-Butter - aber warum nicht einfach den Bärlauch mal gleich mit backen?
Im letzten Post habe ich euch ja schon den Link zu Elisabeth gezeigt, die mein Dinkelvollkornbrot mit Bärlauch verfeinert hat.
Ich habe diesmal ein Baguette-Rezept für euch.


Natürlich schmeckt dieses Rezept auch klasse einfach pur - aber dieses kleine Extra macht es doch besonders.


Für ein kleines Baguette braucht ihr:

  • 250 g Mehl
  • ca. 7 g frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • ca. 10 Blätter Bärlauch, fein geschnitten
Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und verarbeitet sie zu einem glatten Teig.
Und wie immer bei Hefeteig heißt es nun: kräftig und ruhig etwas länger durchkneten.
Ich habe den Teig abends zubereitet und dann über Nacht in einer bemehlten Schüssel zugedeckt ruhen lassen. 
Am nächsten Morgen habe ich den Teig noch mal gut durchgeknetet und dann in die Baguette-Form gebracht. In der Mitte habe ich einen etwa 1/2 cm-tiefen Schnitt mit einem Messer gemacht. Dann kommt das Bärlauch-Baguette auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 200°C für etwa 30 Minuten in den Ofen.


Natürlich könnt ihr den Teig auch direkt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen und dann in den Ofen geben. 
Etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit habe ich etwas Wasser über das Baguette gespritzt, so wird es schön goldbraun und knusprig. Das muss man aber nicht unbedingt machen.


OK, ich gebe zu, dass ich das mit der Baguette-Form noch etwas üben muss. Aber trotzdem - Ich kann euch sagen: Traumhaft lecker!!!
Und da ich noch nicht genug von Bärlauch habe, habe ich gleich auch noch Fetakäse zusammen mit in Streifen geschnittenem Bärlauch, getrockneten Tomaten und Oliven in Öl eingelegt. 2 Tage ziehen lassen und dann genießen. 
Das eignet sich übrigens auch super als kleines Geschenk aus der Küche!


Ach, macht Essen und Essen-zubereiten nicht einfach Spaß?

Liebste Grüße
Eue Martina!

verlinkt mit Mittwochsmagich

Mittwoch, 13. April 2016

Bärlauch-Zeit: Eine leckere Zeit, mit Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Öl

Ihr Lieben,

freut ihr euch auch so, dass es jetzt wieder Bärlauch gibt? Jetzt ist er auch im Garten meiner Eltern soweit, geerntet zu werden - also haben wir nicht lange gefackelt.
Mit Bärlauch kann man so viele Dinge lecker verfeinern und so tolle Gerichte kochen.
Aber der Top-Favorit ist und bleibt bei mir Bärlauch-Pesto! Und ja, das ist nichts Neues. Und ja, es gibt tausendfach Bärlauchpesto-Rezepte. Aber trotzdem... Hier gibt's eben auch mein Rezept.


Für zwei Gläschen braucht ihr etwa:
  • 300 g Bärlauch (gewaschen und geputzt)
  • 60 g Pinienkerne, die ihr kurz anröstet
  • 100 g geriebener Parmesan
  • gutes Olivenöl - nach Gefühl, aber sicher 150 ml
  • Ein paar Blätter Basilikum
  • Salz

Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und püriert sie mit dem Pürierstab. Alternativ geht das auch super in der Küchenmaschine. Seid mit dem Salz etwas vorsichtig: Lieber etwas weniger dazugeben und später abschmecken.
Nun noch das Pesto in gut gereinigte Gläschen füllen, mit gut 1 cm Olivenöl bedecken und in den Kühlschrank stellen. So hält sich das Pesto bestimmt 2 Monate. Durch das Öl wird es konserviert.
Das Bärlauch-Pesto schmeckt natürlich super zu Pasta, aber auch auf geröstetem Brot oder im Salat-Dressing.



Und habt ihr schon mal Bärlauch-Öl angesetzt? Dazu braucht ihr einfach nur ein schönes Fläschchen und gutes Olivenöl. In das Fläschchen gebt ihr 5 Bärlauch-Blätter  und gießt dann das Olivenöl darüber. Verschließt die Flasche gut und lasst es ein paar Tage ziehen. 
Das Bärlauch-Öl dann in ein Schälchen, bisschen Salz drüber und mit Baguette dippen - so lecker!!
Das Bärlauch-Öl könnt ihr lange aufbewahren, am besten an einem kühlen, dunklen Ort. Bei mir hält es so ein Jahr.


Die liebe Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld zeigt übrigens auf ihrem Blog, wie sie mein Dinkelvollkornbrot mit Bärlauch zum Dinkel-Bärlauchbrot verfeinert!
Was sind eure Bärlauch-Favoriten?

Genießt die schöne Bärlauch-Zeit!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Mittwochsmagich

Sonntag, 10. April 2016

Gut verpackt: Blätterteigtaschen mal anders

Ihr Lieben,

heute mache ich zum ersten Mal bei Inas tollem Projekt LET'S COOK TOGETHER 2016 mit. Das Motto ist diesmal "Gut verpackt!". Und beim Überlegen, welches Rezept ich euch da zeigen könnte, ist mir eines eingefallen, das ich selbst fast vergessen hatte, obwohl ich es eigentlich so gerne mag. Wie kann das eigentlich passieren? Komisch, oder?
Das Rezept habe ich von der Mama eines gute Freundes, mit dem ich in einer WG zusammengewohnt habe. Da sie auf den Philippinen geboren und aufgewachsen ist, könnte es also sein, dass es sich um ein philippinisches Rezept handelt - aber sicher bin ich mir da nicht. Aber das ist ja letztlich auch egal, wenn es schmeckt, oder?


Für die Blätterteigtaschen braucht ihr:
  • 1 Päckchen Blätterteig - ich habe eine Rolle frischen Blätterteig verwendet
  • 200 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Möhren, in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g Erbsen
  • Etwa 2 EL Sojasoße
  • 1 hartgekochtes Ei
  • Etwas geriebenen Parmesan zum Bestreuen
Gebt das Hackfleisch in eine Pfanne und bratet es gut durch. Dann kommen zunächst die Möhren, dann die Erbsen hinzu. Schneidet dann das gekochte Ei in Würfel und gebt es auch mit in die Pfanne. Schmeckt alles mit Sojasoße ab. Wichtig: Ihr braucht dann wahrscheinlich kein Salz mehr! Natürlich könnt ihr noch andere Gewürze wie z.B. Chili hinzugeben. Aber die Mischung schmeckt auch so super!


Schneidet den Blätterteig nun in Quadrate (je nachdem, wie groß ihr die Taschen dann haben wollt, würde ich ca. 10 cm vorschlagen) und gebt in die Mitte etwa 1 1/2 EL von der Hackmischung. Gebt nicht zu viel darauf. Ihr könnt nun den Teig zu Dreiecken zusammenklappen oder einfach zu Rechtecken. Drückt den Rand mit einer kleinen Gabel zusammen. Gebt die Taschen dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Wenn ihr mögt, streut etwas Parmesan darauf. 
Gebt das Blech nun für etwa 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen, bis die Blätterteigtaschen schön goldbraun sind.
Und schon seid ihr fertig!


Die leckeren Teigtaschen eignen sich super als Partysnack oder für's Picknick, weil man sie gut vorbereiten kann und in der Regel sowieso kalt genießt.
Und wenn etwas von der Hackmischung übrig bleiben sollte: Schmeckt super zu Reis!


Viel Freude beim Verpacken!
Liebste Grüße von Martina

Sonntag, 3. April 2016

Selbst-gemachtes Knuspermüsli aka Homemade Granola

Ihr Lieben,

heute habe ich endlich wieder meinen Knuspermüsli-Vorrat aufgefüllt. Seit ich angefangen habe, mir Granola selbst zu machen, mag ich gekauftes Müsli überhaupt nicht mehr. Es ist mir immer zu süß und meistens gefallen mir die Mischungen nicht 100 %ig. Und Granola ist ja nun wirklich schnell gemacht - man muss nur seine Lieblingszutaten einkaufen.

Homemade Granola

In mein Lieblings-Granola gehören:

  • Haferflocken
  • Dinkelflocken
  • Gepuffter Quinoa
  • Ungesüßte Cornflakes
  • Haferfleks
  • Mandeln
  • Walnusskerne
  • Cashewkerne
  • Kürbiskerne
  • Chiasamen
  • Getrocknete Cranberries
  • Zimtpulver
  • Vanille aus der Vanillemühle
  • Lein- oder Sonnenblumenöl
  • Ahornsirup oder Agavendicksaft
Homemade Granola

Ich mache immer ein bisschen mehr, auf Vorrat eben, damit es sich auch lohnt. Mal nehme ich mehr von den Nüssen, ein andermal mehr Haferflocken. Das ist ja das Schöne an selbst-gemachtem Müsli: Es gibt keine Regeln - man mischt einfach alles so zusammen, wie es einem am besten schmeckt.
Ich gebe alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel und vermenge alles. Dann kommen 2-3 EL Öl und 2-3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft hinzu. Dann vermische ich alles noch mal gut, gebe es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und packe das Blech für 15 bis 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Das Müsli sollte angeröstet, aber natürlich nicht angebrannt sein. Also mischt es zwischendurch ein bis zweimal durch. 


Lasst das Granola dann kurz abkühlen und gebt es dann in Aufbewahrungsgläser.
So ein Gläschen eignet sich übrigens auch immer super als Geschenk oder Mitbringsel. Bei einer Freundin steht es inzwischen dauerhaft auf der Wunschliste.


Ich liebe das Granola auf Joghurt - insbesondere auf Alpro Soja Naturjoghurt mit Kokos. Kann ich morgen, mittags und abends essen... 
Ich finde, es macht sich ja auch super als kleiner Nachtisch, was meint ihr?


Also, mixt und knuspert drauf los - es lohnt sich!
Mein Granola ist heute mein #sonntagsglück! So bin ich gut in den Tag gekommen - und wahrscheinlich muss ich es nachher noch mal zum Nachtisch knuspern...
Mehr Sonntagsglück findet ihr bei soulsistermeetsfriends.

Liebste Grüße von Martina