Mittwoch, 26. April 2017

Die süßen Seiten des Frühlings - Rhabarber-Tiramisu

Ihr Lieben,

es gibt bestimmte Gerichte, die mag eigentlich so gut wie jeder. Tiramisu gehört unbedingt dazu. Mittlerweile gibt es zahlreiche Rezepte, neben dem klassischen, das mit Espresso und Amaretto gemacht wird, gibt es Erdbeere-Tiramisu, Himbeer-Tiramisu und auch winterliche Varianten.
Ich habe mir ein Frühlings-Tiramisu-Rezept ausgedacht und bringe Rhabarber mit ins Spiel. Ich liebe Rhabarber. Ich mag dieses säuerlich-süße! Egal ob auf einem leckeren Kuchen, als Konfitüre, im Eis... Es gibt so tolle Rezepte! Und ich bin mit meiner Rhabarber-Liebe wohl nicht alleine. Die liebe Sarah vom Blog "feiertäglich" hat aus Liebe zu diesem Gemüse gleich zur RHA-BAR-BER-MANIA ausgerufen. Schaut mal bei ihr vorbei, da findet ihr sicher noch tolle Inspirationen!

Jetzt aber wieder zurück zum Tiramsu:
Da Rhabarber roh zwar interessant, im Dessert aber nicht ganz so lecker schmeckt, habe ich ein Kompott aus den säuerlichen Stangen gekocht. Da dieses ganz abkühlen muss, bevor ihr das Tiramisu schichtet, solltet ihr Zeit einplanen oder es am besten am Vortag vorbereiten.

Rhabarber-Tiramisu

Für 4 Gläser Rhabarber-Tiramisu braucht ihr:
  • 4 Stangen Rhabarber
  • 1/4 l Weißwein, ich habe Silvaner verwendet
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL Piment
  • 2-3 Esslöffel brauner Zucker
  • 1 Päckchen Gelatine-Pulver
  • 1 Becher Mascarpone
  • 3-4 EL Joghurt (ich habe Soja mit Kokos genommen)
  • 2 EL brauner Zucker (oder mehr, je nachdem, wie süß ihr das Dessert gerne hättet)
  • Löffelbiskuits
  • Fruchtlikör - ich habe Kirschlikör genommen

Rhabarber-Tiramisu

Kocht am Vortag das Rhabarberkompott. Schält dazu den Rhabarber und schneidet ihn in kleine Stücke. Gebt sie in einen Topf, gebtVanille, Piment, Zucker und Weißwein hinzu und bringt alles zum Kochen. Lasst dann alles mindestens 15 Minuten einkochen. Schmeckt dazwischen mal ab, vielleicht braucht ihr noch etwas Zucker, Rhabarber ist ja unterschiedlich sauer.
Nehmt dann den Topf vom der heißen Platte und rührt dann nach Packungsanleitung die Gelatine hinein. Natürlich könnt ihr das Kompott auch ohne Gelatine verwendet, jedoch ist es dann sehr flüssig und die Schichten des Tiramisu verlaufen dann recht. Mit Gelatine ist es schön fest und besser "schichtbar".

Rhabarber-Tiramisu

Am nächsten Tag verrührt ihr Mascarpone mit Joghurt und Zucker zu einer cremigen Masse. Zerteilt dann die Löffelbiskuits so, dass sie gut in die Gläser passen. Die unterste Schicht ist nun auch eine Schicht Löffelbiskuits. Tränkt diese mit etwas Likör. Dann gebt ihr eine Schicht Mascarpone-Creme darüber, dann eine Schicht Rhabarberkompott. Das Ganze wiederholt ihr noch mindestens ein Mal. Die letzte Schicht sollte Kompott sein. Wenn ihr mögt, streut zur Demo noch etwas Haselnuss-Krokant darüber.

Rhabarber-Tiramisu

Stellt die Gläser dann bis zum Servieren in den Kühlschrank.
Ihr habt dann einen absolut leckeren Nachtisch, mit dem ihr Gäste verzücken könnt.
Was ist euer liebster Nachtisch oder eure liebste Tiramisu-Variation?

Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Mmi und decorize

Sonntag, 16. April 2017

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Ihr Lieben,

ich wünsche euch ein frohes, schönes, gemütliches Osterfest mit tollen Gaumenfreuden, schönen Gesprächen und lieben Menschen um euch! Genießt es und lasst es euch richtig gut gehen!

Und wenn ihr auf die Schnelle noch was Leckeres zum Kaffee backen mögt, habe ich hier ein schönes Rezept für euch: Osterhasen aus Quark-Öl-Teig. Die Zutaten habt ihr sicherlich zu Hause.

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Entdeckt hatte ich die Idee schon letztes Jahr in der Zeitschrift LINING AT HOME - wie immer habe ich sie aber etwas variiert.
Mit dem Rezept bekommt ihr, je nach Größe eurer Ausstechen, etwa 16 leckere Osterhäschen - wenn ihr keinen Häschen-Ausstecher habt, nehmt einfach Herzen, die gehen doch immer.
Ihr braucht:
  • 150 g Magerquark 
  • 6 El neutrales Öl 
  • 1 Ei 
  • 75 g Zucker 
  • Salz 
  • 300 g Mehl 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 TL Zimtpulver
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Ei 
  • 75 g Butter 
  • feiner Zucker zum Bestreuen
Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Verrührt den Magerquark mit dem Öl und einem Ei mit dem Schneebesen. Mischt in einer zweiten Schüssel das Mehl mit 75 g Zucker, einer Prise Salz, Backpulver, Zimt und dem Mark der Vanilleschote und gebt die Mischung dann zur Quarkmischung. Vermengt alles zu einem glatten Teig.
Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt den Teig etwa 0,5 cm dick aus. Stecht die Häschen aus und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Verquirlt das zweite Ei mit etwas Wasser und bestreicht die Hasen damit. Gebt das Backblech dann für etwa 15 Minuten in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen, bis die Häschen goldbraun sind.
Lasst die Butter in einem Topf schmelzen und bestreicht die Häschen sofort damit, wenn ihr sie aus dem Ofen holt. Bestreut sie dann sofort mit Zucker und lasst sie dann auskühlen.

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Sind die nicht putzig? Und echt lecker!
Wenn ihr mögt, schmückt sie noch mit einer schönen Schleife. 
Darüber freut sich sicher jeder Besuch!

Ein schönes #sonntagsglück, oder?
Liebste Grüße von Martina

Osterhase

Dienstag, 11. April 2017

Kleine Hefekränze mit Mandelfüllung

Ihr Lieben,

seid ihr schon bereit für Ostern? Ist es nicht unglaublich, wie dieses Jahr schon wieder dahin rast? Man hat schon wieder das Gefühl, nicht hinterher zu kommen. Also, ich zumindest. Das Schöne daran ist: Wenn Ostern vor der Tür steht, steht der Frühling schon direkt daneben. Und daneben stehen dann auch wieder die ersten Feiertage des Jahres. Oh wie ich mich darauf freue!
Ich hab auch schon mal das Ostergebäck geübt - und damit ihr euch auch rechtzeitig vorbereiten könnt, stelle ich euch das heute auch vor:
Leckerste kleine Hefekränze mit einer Mandelfüllung.

Kleine Hefekränze

Mit meinem Rezept backt ihr etwa 8 Faustgroße Hefekränze.
Ihr braucht:

  • 600 g Mehl (stellt lieber etwas mehr parat, zum Ausrollen und falls der Teig zu klebrig ist)
  • eine Prise Salz
  • 1/2 Würfel frischer Hefe
  • 80 g brauner Zucker 
  • 150 g weiche Butter
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 100 g geriebene Mandeln
  • 2 EL Butter
  • 2 EL brauner Zucker
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 EL Schoko-Drops
  • 1 Ei und etwas Milch zum Betreichen der Kränze.
  • Zitronensaft, Puderzucker und Mandelblättchen für die Deko.

Kleine Hefekränze

Gebt das Mehl in eine Schüssel und vermengt es mit mit Salz. Formt in der Mitte eine Kühle und gebt 100 ml Milch hinein. Zerkrümelt die Hefe in einem kleinen Schälchen, gebt 1 EL Zucker hinzu und verrührt alles. Den Trick habe ich in der Sendung "Enie backt" gesehen: Die Hefe reagiert mit dem Zucker und wird flüssig. Völlig faszinierend, oder? Gebt die Hefemischung zur Milch in die Mulde, bestäubt alles mit etwas Mehl und lasst es etwa 10 Minuten gehen.
Gebt dann die restliche Milch, Den Zucker, die Butter und das Ei hinzu und verknetet die Masse zu einem geschmeidigen Teig. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch Mehl hinzu. Lasst den Teig dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen.
Rollt den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Viereck aus (etwa 40cm x 40cm).
Vermengt die geriebenen Mandeln, die Butter, den Zucker, die Vanille und den Zimt und bestreicht den Teig damit. Streut die Schoko-Drops darauf und klappt den Teig einmal nach oben zusammen. Geht noch ein paar Mal mit dem Nudelholz darüber und schneidet den Teig dann in gleichmäßige Stränge.

Kleine Hefekränze

Nehmt die Enden dieser Streifen und dreht sie in sich zu Kordeln, die ihr dann zu Kringeln formt. Drückt die Enden fest zusammen und legt die Kränze auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lasst zwischen den Kränzen etwas Abstand, sie gehen noch etwas auf.
Verquirlt das Ei mit der Milch und bestreicht die Hefekringel damit.
Gebt das Blech dann für etwa 20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Lasst die Hefekränze dann auf einem Gitter auskühlen.
In der Zwischenzeit verrührt ihr Zitronensaft mit Puderzucker. Bekleckst die Kringel damit und betreut sie mit Mandelblättchen.

Kleine Hefekränze

Sehen die nicht lecker aus? Und wisst ihr was? Die schmecken auch so!
Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit decorize, Dienstagsdinge und Creadienstag
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Dienstag, 4. April 2017

[Buchrezension] Vegetarisch mit Liebe - 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini

Ihr Lieben,

jetzt beginnt die Jahreszeit, in der man sich wieder leichter und gesünder ernähren möchte. Und wenn man das vor hat, dann baut man in den Speiseplan automatisch wieder mehr Gemüse ein.
Da kommt das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, wie gerufen:
Vegetarisch mit Liebe - 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini

Kochbuch-Cover "Vegetarisch mit Liebe"

Vielen Dank an dieser Stelle an den südwest Verlag und die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.
Ihr findet in dem Kochbuch viele leckere vegetarische Gerichte und Rezeptideen. Auch Nicht-Vegetarier werden in diesem Buch sicher tolle Inspirationen finden - kann man ja auch als Beilage machen.
Das Buch von Jeanine Donofrio und ihrem Mann Jack Mathews aus Austin, Texas entstand aus dem Blog "Love&Lemons". Die Geschichte, wie es zu diesem Blog kam, wird sehr nett zu Anfang des Buches beschrieben.
Das (zugegeben recht dicke Buch - was ich persönlich ja liebe) ist nach der Idee aufgebaut, ausgehend von einem saisonalen Produkt ein Gericht zu kochen. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Habe ich also tolle Auberginen zu Hause, dann schlage ich unter Auberginen nach und muss nicht in einem klein gedruckten Verzeichnis suchen. Erleichtert wird einem die Suche zusätzlich, da das Buch alphabetisch aufgebaut ist.

Das Buch beginnt mit einem Leitfaden für Ad-hoc-Kochen, also Tipps wie man mit dem kocht, was man zu Hause hat. Ein toller Ansatz, wie ich finde. Vielleicht liegt meine Begeisterung auch daran, dass das oft auch mein Vorgehen in der Küche ist? So lernt man aber auf jeden Fall, wie man Reste lecker verwerten kann. Die Autorin gibt auch Tipps, was man auf jeden Fall immer zu Hause haben sollte. Den Abschluss des Buches machen Basisrezepte wie Pesto, die jeweils vierfach variiert werden.

Seht euch hier eine Leseprobe an.

Mir gefallen wirklich sehr viele Rezepte in dem Buch, ich kann es euch daher wirklich empfehlen. Es gibt mediterrane Gerichte, aber auch asiatisch und mexikanisch inspirierte.
Auch wenn manche Rezepte etwas einfach erscheinen - die Inspiration alleine macht ja oft schon viel aus. Die Aufmachung des Buches ist gelungen, die Fotos sind wunderbar und machen Lust, sofort mit dem Kochen loszulegen. Es gibt zudem zu jedem Rezept mindestens ein Foto, was mir sehr wichtig ist.
Wenn ihr also wieder mehr Gemüse (und auch Obst) auf euren Teller packen möchtet, lohnt sich das Buch auf jeden Fall.

Wie immer zeige ich euch heute ein paar Rezepte aus dem Buch, und zwar ein Hauptgericht, einen Salat und einen Cocktail.

Penne mit Kürbis-Cashew-Soße und Apfel-Radieschen-Salat


Los geht's mit einem knackigen, frischen Salat: Ich habe den Apfel-Radieschen-Salat ausprobiert, da ich Radieschen total liebe und die Kombi mit Äpfeln spannend klang.

Apfel-Radieschen-Salat

Die Rezeptangabe erschien mir für 4 Portionen zu wenig, deshalb habe ich die Zutaten etwas erhöht.
Ihr braucht:

  • 2 Äpfel, möglichst feste und keine mehligen
  • 1 Bund Radieschen
  • 4 Frühlingszwiebeln ind Ringe geschnitten (das erschien mir wiederum sehr viel, ich habe einfach einen halben Bund Schnittlauch verwendet, da ich keine Frühlingszwiebeln bekommen habe)
  • Saft einer Limette
  • 1/2 TL natives Olivenöl
  • 20 g frisch gehackten Koriander
  • Meersalz und schwarzen Pfeffer

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Äpfel schälen, müsst ihr aber nicht. Viertelt sie, entkernt sie und schneidet sie in feine Scheiben. Legt diese übereinander und schneidet sie in feine Stifte.
Die Radieschen schneidet ihr auch in feine Stifte. Gebt beides zusammen in eine Schale, gebt die Frühlingszwiebeln, den Koriander, den Limettensaft, das Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzu, vermischt alles gut und stellt den Salat für 30 Minuten in den Kühlschrank. Fertig ist ein erfrischender Salat.

Apfel-Radieschen-Salat

Nun komme ich zum Hauptgericht, einem Teller voll Pasta mit einer cremigen Soße aus Kürbis und Cashewkernen.

Penne mit Kürbis-Cashew-Soße

Der Titel des Gerichtes hat mich zunächst etwas irritiert: Penne in cremiger Kürbis-Käse-Sauce - denn Käse sucht man vergebens. Das Gericht ist vegan, es handelt sich also um eine Kürbis-Cashew-Soße - cremig ist sie dennoch.

Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 300 g Hokkaido-Kürbisfruchtfleich, in Würfel geschnitten
  • 1/2 Zwiebel, in Spalten geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • natives Olivenöl
  • Meersalz und schwarzen Pfeffer
  • 5 Blätter Salbei - da ich keinen zu Hause hatte, habe ich etwas Thymian verwendet
  • 175 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Cashewkerne, mindestens 3 Stunden (besser länger) eingeweicht, abgespült und abgetropft
  • 450 g Penne

Heizt den Backofen auf 180°C vor. Gebt den Kürbis zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch in eine Auflaufform, salzt, pfeffert und beträufelt alles mit Olivenöl. Ab damit für etwa 25-30 Minuten in den Ofen. In den letzten Minuten gebt ihr den Salbei hinzu. Nehmt die Form dann aus dem Ofen und lasst sie 10 bis 15 Minuten abgedeckt ruhen.
Gebt die Gemüsebrühe in den Standmixer. Gebt die Kürbismischung, die Cashewkerne, Salz und Pfeffer hinzu und püriert das Ganze cremig. Gebt 2 EL Olivenöl hinzu und püriert die Soße weiter.
In der Zwischenzeit kocht ihr die Penne al dente. Fangt beim Abgießen etwa 125 ml Nudelwasser auf. Gebt die Pasta zurück in den Topf und mischt die Soße unter, so dass alle Nudeln etwas davon abbekommen. Gebt so viel Nudelwasser hinzu, dass die Soße schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anrichten und auf Wunsch mehr Soße hinzufügen.

Penne mit Kürbis-Cashew-Soße


Zu guter Letzt komme ich nun noch zu einem total leckeren Cocktail, der mein neuer Lieblingsdrink für laue Sommernächte werden könnte: (Gin)Cocktail mit Minisirup


Gin-Cocktail mit Minzsirup


Zunächst braucht ihr hierzu Minzsirup. Ich empfehle euch: Macht gleich ein bisschen mehr davon, hält sich prima im Kühlschrank und schmeckt super lecker auch einfach nur in Sprudelwasser.
Für 3 kleine Fläschchen braucht ihr:

  • 250 g Rohrzucker
  • 250 ml Wasser
  • eine gute Handvoll Minzblätter

Bringt das Wasser zum Kochen, gebt den Zucker hinein und löst ihn unter Rühren auf. Lasst den Sirup 2 Minuten köcheln, nehmt ihn dann vom Herd und gebt die Minzblätter hinein. Lasst sie mindestens 15 Minuten, lieber sogar etwas länger ziehen. Damit der Sirup haltbar wird, lasst ihn noch einmal gut aufkochen, nachdem ihr die Minze entfernt habt und fühlt ihn dann sofort in sterile Fläschchen ab.

Minzsirup

Für 2 Cocktails braucht ihr dann

  • 60 ml Gin
  • 30 ml Minzsirup
  • 30 ml frisch gepressten Zitronensaft
  • Eiswürfel
  • 60 ml Prosecco
  • evtl. noch etwas Sprudelwasser
  • Minzblätter zum Servieren

Gebt Gin, Sirup, Zitronensaft und Eis in einen Cocktailshaker. Kräftig shaken und dann auf zwei Gläser verteilen. Fühlt diese dann mit Prosecco und ggf. etwas Sprudelwasser auf und garniert die Gläser mit der Minze. Und dann: CinCin!

Gin-Cocktail mit Minzsirup

Mein Fazit: Ich mag das Buch sehr und es viel mir tatsächlich schwer, für euch Rezepte auszuwählen, weil mir wirklich so einige gefallen haben. Das Buch werde ich sicher noch öfter zu Rate ziehen.

Na, habt ihr auch Lust bekommen?
Liebste Grüße von Martina

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

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Sonntag, 26. März 2017

Marrakesch - Farben, Riads, Gewürze und Gaumenfreuden

Ihr Lieben,

dieses Jahr steht für mich wieder unter dem Zeichen toller Reisen.
Nicht nur privat habe ich einige schöne Pläne, auch beruflich bin ich viel unterwegs.
Meine letzte Reise ging nach Marrakesch. Und auch wenn es Arbeit war, ich entsprechend nicht privat unterwegs war und somit auch nicht viel Zeit hatte, mich umzusehen, so konnte ich dennoch einige wunderbare Eindrücke mitnehmen.

Und so habe ich heute ein paar Tipps für euch, vielleicht plant ihr ja demnächst eine Reise nach Marrakesch.

Wir hatten das Glück und waren mitten in der Medina in einem wunderbaren Riad untergebracht. Das faszinierende daran ist: man läuft durch laute und übervolle Gassen, erreicht die Tür des Riads, tritt ein - und mit einem Mal ist man von einer wunderbaren Stille umgeben.
Herrlich!
Riads sind immer ähnlich aufgebaut. Man findet einen oder mehrere Innenhöfe, die wie kleine Gärten angelegt sind. Manchmal findet man im Zentrum dieser Höfe auch einen kleinen Pool. Die Zimmer und sonstigen Räumlichkeiten sind um diese Innenhöfe herum gebaut - und oben befinden sich herrliche Dachterrassen, die einem einen tollen Blick über Marrakesch bieten - oft sieht man am Horizont sogar das schneebedeckte Atlas-Gebirge. Marrakesch  - eine Stadt der Gegensätze.

Ich kann euch zwei Riads empfehlen, die zugegebener Maßen nicht die günstigsten sind. Doch sie sind ganz bezaubernd und die Menschen, die dort arbeiten, sind unglaublich herzlich.
Das Riad Azzar ist ein kleines aber feines Riad, geführt von einem holländischen Ehepaar, das vor einige Jahren sein Zuhause in Marokko gefunden hat.

Riad Azzar Marokko
Bei Nacht noch zauberhafter: Das Riad Azzar Marokko

Riad Azzar Marokko
Doch auch bei Tag ist es wunderschön!
Das andere Riad, das Riyad El Cadi, wurde vom ehemaligen deutschen Botschafter gegründet als Rückzugsort für Liebhaber von Kunst und Kultur. Heute wird es liebevoll von den Töchtern Julia Bartels und ihrer Schwester geführt. Wer Lust auf einen Kochkurs hat - auch das wird hier geboten!

Riyad El Cadi
Über den Dächern von Marrakesch - auf der Dachterrasse des Riyad El Cadi
A propos Essen: Das kann man in Marrakesch ganz wunderbar! Ich muss zugeben, ich hatte keine Gelegenheit mal etwas von den zahlreichen Garküchen zu probieren, hätte es aber gerne getan.
Aber auch wer sich da nicht ran traut, findet tolle Restaurants, in denen es natürlich die typischen Tajine-Gerichte gibt, aber auch viele Gemüse-Gerichte, Salate und natürlich Couscous.
Ein tolles Restaurant, das ich euch ans Herz legen möchte, ist das Nomad. Tolle Location, insbesondere die Dachterrasse, und leckere Gerichte. Top!

Couscous mit Rind
Leckerstes Couscous mit Rind im Nomad 

Die marokkanische Küche ist für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und osmanischen Einflüssen zusammen setzen, bekannt. Marokko bildet auch hier eine Brücke zwischen dem Orient, Afrika und Europa.
Wenn ihr auch zu Hause marokkanisch kochen möchtet, nehmt euch gleich ein paar Gewürze mit. Ich habe mich mit Harissa, Ras-el-Hanout, Safran und natürlich Kreuzkümmel eingedeckt. Und das zu wahnsinnig günstigen Preisen - vorausgesetzt ihr lasst euch auf das obligatorische Handeln ein. Aber nach ein bisschen Üben macht das sogar richtig Spaß! Und die Händler, die mir begegnet sind, waren alle total nett.

Gewürze in den Souks von Marrakesch
Gewürzvielfalt in den Souks von Marrakesch

Also, ich bin total angefixt, ich liebe diese Küche.
Ich habe kein rein marokkanisches Kochbuch zu Hause, aber eines mit tollen Rezepten aus dem Orient: Persiana von Sabrina Ghayour.
Und daraus habe ich gleich mal zwei Rezepte ausprobiert (wie immer leicht variiert), die mich auch zu Hause gedanklich und geschmacklich zurück nach Marokko führen - vor allem wenn ich sie in meinen zauberhaften marokkanischen Schälchen als Mezze anrichte.

Marrakesch und seine Küche


Auberginen à la Chermoula
Für 6 kleine Mezze-Portionen braucht ihr

  • Olivenöl
  • 2 Auberginen, in Würfel (etwa 2,5 cm) geschnitten
  • Meersalz
  • 1 Schalotte, in dünne Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste zerstoßen
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 rote Paprikaschote, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 Handvoll Sultaninen
  • 400 g stückige Tomaten
  • 3 EL Rotweinessig
  • 2 El Honig


Auberginen à la Chermoula

Gebt etwas Olivenöl in eine große Pfanne und bratet die Auberginen goldbraun an. Salzt sie und lasst sie schön braun werden, dann gebt ihr sie in eine Schüssel.
Schwitzt in derselben Pfanne die Schalottenscheiben bei reduzierter Hitze an. Gebt dann die Knoblauchpaste, Kreuzkümmel, Zimt und Paprikapulver hinzu. Dann gebt ihr die Paprikastreifen hinein und dünstet sie, bis sie weich sind. Gebt die Sultaninen, etwas Salz und die Tomaten dazu und lasst alles etwa 5 Minuten köcheln. Dann gebt ihr noch den Essig und den Honig hinzu. Dann dürfen auch die Auberginen zurück in die Pfanne und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten schmoren. Fertig ist ein wahnsinnig leckeres und aromatisches Gericht.

Auberginen à la Chermoula


Dazu schmeckt orientalische Focaccia!
Ihr braucht für ein Brot

  • 125 g saure Sahne
  • 2 TL Meersalz und noch etwas zum Bestreuen
  • 2 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 550 g Weizenmehl
  • 3 EL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1 EL getrocknete Minze
  • 1 TL Chiliflocken
  • 200 ml Olivenöl
  • Thymianblättchen von etwa 4 Stängeln

orientalische Focaccia

Gebt die saure Sahne in eine Rührschüssel und verrührt sie mit 150 ml kaltem und 100 ml heißem Wasser. Mischt Salz, Pfeffer und Hefe unter und gebt dann das Mel, 2 EL Kreuzkümmelsamen, den Koriander, die Minze und die Chiliflocken hinzu. Vermengt alles zu einem Teig (der darf etwas klebrig sein) und lasst ihn etwa 10 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen.
Gebt den Teig dann in eine große Auflaufform oder auch ein tiefes Backblech - Backpapier nicht vergessen - und zieht den Teig auf die gewünschte Größe. Feuchtet dann einen Finger an und drückt mit ihm tiefe Löcher in den Teig (aber nicht durchbohren).
Lasst den Teig dann noch mal zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen. Kleiner Tipp: bei 30°C im Backofen geht das super und ihr spart euch Zeit.
Träufelt dann das Olivenöl über den Teig - es soll die gesamte Oberfläche bedecken. Nehmt zur Not einen Pinsel zur Hilfe. Bestreut den Teig dann mit Meersalz, den restlichen Kreuzkümmelsamen und den Thymianblättchen. Jetzt kommt das Brot für etwa 25 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Wenn es goldbraun ist, ist es fertig.

orientalische Focaccia

Wenn ihr jetzt noch Hummus dazu macht...

Hummus


... und vielleicht ein Joghurt mit Salatgurkenraspeln und Minze, habt ihr ein tolles Essen gezaubert.

Joghurt mit Gurke und Minze

Na? Lust auf Marrakesch bekommen?
Liebste Grüße von Martina

Marokkanische Mezze

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Dieser Post enthält KEINE bezahlte Werbung! Ich bin von den hier beschriebenen Riads, Restaurants und Büchern einfach absolut überzeugt.

Sonntag, 19. März 2017

Rogan Josh - Indisches Curry mit Huhn

Ihr Lieben,

ich bin nun nicht der größte Indien-Fan der Welt.
Indien hat mich eigentlich schon immer gereizt: Die Gewürze, die Farben, Yoga...
Doch dann bin ich nach Indien gereist, nach Kerala, um dort eine traditionelle Ayurveda-Kur zu machen. Nun werdet ihr wahrscheinlich denken: Toll, das hat sicher gut getan. Nun: Hat es nicht.
Es gab schöne Momente wie die zwei Yogastunden am Tag. Auch die Ölmassagen fand ich anfangs toll. Aber nach ein paar Tagen wollte ich nicht mehr auf einer unbequemen Holz-Pritsche sitzen und von mindestens 4 Händen gleichzeitig durchgeknetet werden. Ich wollte auch keine ekligen ayurvedisch-medizinischen Breis mehr trinken. Ich musste auch feststellen, dass man an einem indischen, muslimisch-geprägten "unberührten Traumstrand" nicht unbedingt ins Träumen kommt. Und wenn man dann zurück kommt und einem die Haare büschelweise ausfallen, ist man endgültig bedient.
Ok, ich darf meine Erfahrung natürlich nicht auf ein ganzes Land übertragen. Und eine Sache mag ich nach wie vor sehr gerne: die indische Küche.
Und deswegen stelle ich euch heute ein sehr leckeres Gericht vor:
Ein indisches Curry, Rogan Josh genannt.
Normalerweise wird dieses Curry mit Lammfleisch zubereitet. Da ich Lamm nicht so sehr mag, habe ich es mit Hähnchenbrust gekocht.

Rogan Josh - indisches Curry

Für 4 Portionen braucht ihr:
  • 1 kg Hähnchenbrust
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • ein etwa 3 cm großes Stück Ingwer
  • 2 EL Ghee (geklärte Butter)
  • 2 TL Kreuzkümmel (ihr könnt gemahlenen oder ganzen nehmen)
  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala (diese indische Gewürzmischung gibt es fertig zu kaufen)
  • schwarzen Pfeffer
  • 150 g Tomatenpüree
  • 400 g Naturjoghurt
  • 4 EL Naturjoghurt zum Dekorieren
  • ein paar Stängel Petersilie
Wascht das Fleisch, trocknet es mit Küchenpapier ab und schneidet es in etwa 3 cm große Würfel. Reibt die Stücke mit Salz und Zitronensaft ein und lasst es etwas 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen.
Schneidet die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer fein, erhitzt das Ghee in einem Bräter und bratet die Zwiebel-Mischung darin ein paar Minuten an. Gebt nun das Fleisch und den Kreuzkümmel hinzu und bratet das Hähnchen etwas 15 Minuten an.
Gebt dann großzügig Pfeffer, das Paprikapulver und das Tomatenpüree hinzu. Lasst alles bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten an. Dann kommt der Joghurt dazu, lasst alles weitere 5 Minuten köcheln.

Rogan Josh - indisches Curry

Zum Rogan Josh schmeckt Reis. Aber ihr könnt ihn etwas pimpen und Champignonreis daraus machen.
Putzt dazu Champigons (300 g) und schneidet sie in Scheiben. Bratet sie in einem hohen Topf in Ghee an, salzt sie großzügig, würzt sie mit einem Teelöffel Garam Masala und gebt dann 400 g Reis dazu. Mit etwa 800 ml kochend-heißem Wasser auffüllen und etwa 20 Minuten bissfest garen.

Gebt den Reis und das Curry auf einen Teller, gebt auf das Curry noch einen Esslöffel Joghurt und bestreut es mit etwas Petersilie.
Wenn ihr mögt, könnt ihr das Gericht natürlich auch richtig scharf machen, indem ihr Chiliflocken untermengt. Aber auch der Ingwer sorgt schon für eine angenehme Schärfe.
Macht euch noch einen bunten Salat dazu und ihr habt eine super leckere und abwechslungsreiche Malzeit.

Rogan Josh - indisches Curry

Habt ihr ein Lieblingsgericht aus Indien?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit #sonntagsglück

Dienstag, 7. März 2017

Zweierlei Brot: Walnuss-Tomaten-Brot und Walnuss-Trüffel-Brot

Ihr Lieben,

ich bin laktose-intolerant. Das ist nicht weiter schlimm, zumindest nicht mehr. Denn inzwischen gibt es so viele leckere Alternativen aus laktosefreier Mich oder auf Soya-Basis. Als das bei mir 2005 festgestellt wurde, war das noch etwas anders. Aber inzwischen ist das echt nicht mehr weiter schlimm. Viel viel schlimmer wäre für mich, wenn ich auf Gluten verzichten müsste. Das stelle ich mir so schwer vor. Auch da gibt es zwar schon viele Alternativen. Aber klassische Pasta oder leckeres Brot sind einfach Tabu.
Ich liebe Brot! Ob Schwarzbrot, Vollkornbrot, Baguette oder Brezen - ich esse das so gern. Frisch gebackenes Brot und Butter - oft brauche ich nicht mehr. Und wenn es dann noch so leckere Brotsorten sind, wie ich sie euch heute vorstelle, bin ich quasi willenlos.
Wenn ich Zeit und Muße habe, backe ich selbst. Da weiß man einfach, was drin ist und man kann die erste Scheibe noch warm genießen.

Walnuss-Tomaten-Brot

Heute zeige ich euch ein Brotrezept in zwei Variationen:
Walnuss-Tomaten- und Walnuss-Trüffel-Brot.
Das Basisrezept habe ich aus der Zeitschrift Sweet Dreams - aber ich habe es mal wieder angepasst.
Für den Basisteig braucht ihr:
  • 300 g Mehl - Ihr könnt Weizenmehl nehmen, oder auch Dinkel- oder Roggenmehl, gerne auch Vollkornmehl, evtl. braucht ihr dann nur etwas mehr Flüssigkeit. Oder ihr mischt die Mehlsorten einfach. 
  • 1 gute Prise Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Zucker
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 gute Hand voll Walnüssen

Für das Walnuss-Tomaten-Brot braucht ihr zusätzlich:
  • 1 EL Olivenöl
  • Etwa 7 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 Rosmarinzweig
Walnuss-Tomaten-Brot

Für das Wallnuss-Trüffel-Brot braucht ihr
  • 1 EL Trüffelöl
  • Wenn Saison ist, könnt ihr auch ein Stückchen frischen Trüffel klein hacken und in den Teig geben. Oder ihr nehmt 1/2 TL Trüffelcreme.
Walnuss-Trüffel-Brot

Gebt das Mehl in ein Schüssel, dann gebt ihr Salz, Zucker und eines der Öle hinzu. Verrührt die Masse zunächst nicht, sondern bröckelt die Hefe darauf und vermengt sie etwas mit dem Zucker und der Flüssigkeit.
Inzwischen könnt ihr die anderen Zutaten in Stücke schneiden und hacken. Vermengt dann das Mehl mit der Flüssigkeit und gebt die übrigen Zutaten hinzu. Knetet alles, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Und ihr wisst ja: Hefeteig wird gerne etwas länger geknetet. 
Formt dann eine Kugel aus dem Teig und lasst ihn zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen. 
Dann knetet ihr den Teig noch mal kurz durch, formt dann einen oder auch zwei kleinere Laiber daraus und gebt ihn dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bestäubt die Laibe etwas mit Mehl und gebt das Blech dann in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen. In etwa 20 Minuten ist euer duftendes, leckeres Brot fertig.

Walnuss-Tomaten-Brot

Das ist wirklich total einfach und schnell gemacht - und schmeckt toll! Der Teig ist richtig fluffig und das Brot schmeckt auch am nächsten Tag noch prima. 

Lasst es euch schmecken!
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit Creadienstag und Dienstagsdinge

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Freitag, 3. März 2017

[Buchrezension] Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele

Ihr Lieben,

ihr liebt Smoothies? Egal ob grün, rot, gelb oder in welcher Farbe auch immer? Manchmal hättet ihr aber lieber etwas Warmes im Magen? Ihr liebt Suppen? Dann wären warme Soupies doch genau das Richtige für euch! Soupies, das sind im Prinzip warme Smoothies.
Sylvie Hinderberger hat dem leckeren Soulfood aus dem Mixer ein ganzes Büchlein gewidmet und das darf ich euch heute vorstellen:
Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele.

Buch-Cover: Grüne Soupies - Warme Smoothies für Leib & Seele

Vielen Dank an den Verlag Goldmann und die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

Das Format des Buches ist für ein Kochbuch etwas ungewöhnlich, denn es kommt als DIN A5-Buch daher. Das Cover finde ich sehr ansprechend, da sofort klar wird, worum es geht und da ich Fotos auf dunklem Untergrund sehr mag, trifft es voll meinen Geschmack. Auch die Haptik ist toll, denn für das Cover wurde ungestrichenes Papier verwendet.

Das Buch startet mit einer ausführlichen Einleitung: Warum ist es wichtig, viel Gemüse zu essen, Rohkost vs. Gekochtes, Trends und Soupies, was steckt in den einzelnen Gemüsesorten und Kräuter usw. Dann geht es weiter mit den Rezepten. Hier ist der Titel etwas irreführend, denn es werden nicht nur grüne Soupies vorgestellt, sondern durchaus auch rote. Aber das ist ja ein Pluspunkt.
Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert, jedoch gibt es leider nicht zu jedem Rezept ein Foto, was ich persönlich sehr schade finde. Die vorhandenen Fotos sind allerdings toll und machen direkt Hunger. Die Ideen sind abwechslungsreich und klingen eigentlich alle lecker. Es ist für jede Jahreszeit etwas dabei, also wird auch das Thema Saisonalität gut bedient.
Den Abschluss machen Ideen für Basics und Dopings. Hier werden verschiedene Öle vorgestellt, aber auch Pestos und Gemüsechips.

Habt ihr Lust auf eine Leseprobe? Dann klickt einfach hier.

Ich habe zwei Rezepte aus dem Buch ausprobiert, die ich euch hier nun gerne vorstelle.

Rosenkohl mit Mandel
  • Für zwei kleine Portionen oder eine große Portion braucht ihr:
  • 500 g Rosenkohl
  • 600 ml Gemüsebrühe (ich verwende nur noch selbst gemachte - das Rezept muss ich auch auch mal vorstellen)
  • 3 EL weißes Mandelmus
  • 1 EL Agavendicksaft 
Rosenkohl-Soupie mit MandelRosenkohl mit Mandel

Wascht und putzt die Rosenkohlröschen und halbiert oder viertelt sie, je nach Größe.
Bringt die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen und die Rosenkohlröschen hinzufügen. Gart sie bei reduzierter Hitze etwa 8 Minuten weich.
Gebt dann alles in de Mixer oder püriert das Süppchen mit dem Pürierstab. Gebt dann das Mandelmus und den Agavendicksaft hinzu und mixt alles noch mal durch.

Rosenkohl-Soupie mit MandelRosenkohl mit Mandel

Das Mandelmus nimmt dem Rosenkohl das Bittere. 
Da ich eine ungesalzene Gemüsebrühe verwendet habe, habe ich noch etwas Meersalz hinzugefügt.

Rote Bete mit Meerrettich
  • 450 g rote Bete
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kernöl, z.B.
  • 1-2 TL frisch geriebenen Meerrettich
Rote Bete mit Meerrettich Soupie


Schält die Rote Bete und schneidet sie in kleine Würfel. Tragt dazu am besten Einweghandschuhe. Wenn ihr Rote Bete mit Grün bekommt, wascht dieses auch und legt es beiseite.
Bringt die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen. Gebt die Koriandersamen und die Rote Bete hinzu und gart sie etwa 5 Minuten bei geschlossenem Deckel.
Gebt alles in den Mixer und püriert es zum Soupie. Das Rote Bete Grün könnt ihr nun auch dazu geben und durch mixen. Verteilt das Soupie dann auf Schälchen, träufelt das Kernöl darauf und streut dann noch den frischen Meerrettich darüber. Wenn ihr es nicht so scharf mögt, seid lieber etwas zurückhaltender.

Rote Bete mit Meerrettich Soupie

Na, Lust bekommen? Dann holt euch das Büchlein. Mit 12,99 € hält sich die Investition absolut in Grenzen und ihr bekommt sicher die eine oder andere tolle Inspiration für eine gesunde und leckere Malzeit.

Liebste Grüße von Martina

Verlinkt mit Freutag

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.
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Sonntag, 26. Februar 2017

Schneeschuhwandern, Winterwandern und Höhensonne im Stubaital

Ihr Lieben,

ich habe mir ja für dieses Jahr wieder so einiges vorgenommen. Keine wirklichen ToDos, aber Dinge, die ich gerne angehen oder machen möchte. Und bei einem Punkt auf meiner Bucket List kann ich zumindest schon ein ganz kleines Häkchen machen: Ich habe ein wunderbares Winterwochenende mit meinen Eltern im zauberhaften Stubaital verbracht.
Ans Stubaital habe ich nur gute Erinnerungen. Hier habe ich die allererste richtige Kurve auf meinem Snowboard geschafft, hier hatte ich immer eine gute Zeit!
Als es also nun darum ging, Mamas Geburtstagsgeschenk endlich einzulösen, habe ich direkt ans Stubaital gedacht: Schön ist es da, schneesicher auch -  also top!
Und was soll ich sagen? Es war einfach toll!
Wir hatten solches Glück: als wir ankamen, hat es noch mal ein bisschen geschneit - Samstag und Sonntag war dann herrlichstes Wetter mit Sonnenschein pur und toller Fernsicht. Genauso hatten wir uns das gewünscht! Also ein absolutes #sonntagsglück!
Aber seht selbst...

Stubaier Gletscher

Stubaier Gletscher

Meine Eltern sind keine Skifahrer, aber sie wandern gerne. Und Winterwanderwege gibt es im Stubtaital so einige, sowohl im Tal als auch in den Bergen.
Wir haben uns an den Winterwanderweg auf dem Stubaier Gletscher gewagt, jedoch nur bergab. Wir sind mit der Gondel bis zur Aussichtsplattform "Top of Tyrol" hochgefahren, haben die Aussicht genossen und sind dann zur Bergstation Gamsgarten hinab gewandert. Der Weg ist jedoch nicht ohne, es geht zum Teil recht steil bergab - Wanderstöcke sind sehr zu empfehlen! Aber der Ausblick ist einfach traumhaft. Und danach kann man sich wunderbar in den Sonnenstühlen auf der Bergstation erholen.

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Top of Tyrol - Stubaier Gletscher

Wenn man es lieber etwas gemütlicher mag, dann sind die Winterwanderwege im Familienskigebiet Serles zu empfehlen.

Unser absolutes Highlight aber war eine Schneeschuhwanderung im Oberbergtal bei Milders.

Oberbergtal - Stubaital

Wir haben sie über das Bergführerbüro Stubai Alpin gebucht. Das war total unkompliziert und auch nicht teuer! Im Betrag von 40 € pro Person (für eine private Gruppe von nur drei Personen!) ist die Ausrüstung inbegriffen. Die Wanderung hat so viel Spaß gemacht! Es ist zwar schon etwas anstrengend - wenn man bergauf durch den Tiefschnee stapft, fühlt es sich etwas an wie Treppensteigen - aber es ist ein ganz toller Sport! Man genießt die Natur, setzt seine Schritte ganz gemächlich und mit Bedacht, und wenn man mal über die Schneeschuhe stolpert, fällt man ja nur in den weichen Schnee - und das ist dann eine riesen Gaudi!
Ich kann euch wirklich nur empfehlen, das mal auszuprobieren. Bei mir war das sicher nicht die letzte Schneeschuhtour.

Schneeschuhwanderung

Oberbergtal - Stubaital

Ach, sind die Berge im Winter nicht ganz besonders schön?
Wie ist das bei euch? Mögt ihr den Winter in den Bergen? Habt ihr schon mal Schneeschuhe angeschnallt?

Liebste Grüße von Martina