Samstag, 30. September 2017

Kulinarisch auf Vorrat - Zwetschgen-Chutney


Ihr Lieben,

huiuiui - als ich "Zwetschgen-Chutney" gerade ausgeschrieben habe, habe ich erst gemerkt, was für ein Zungenbrecher das ist. Natürlich kann ich auch "Pflaumen-Chutney" schreiben. Aber wenn man es ganz genau nimmt, habe ich für mein Rezept tatsächlich Zwetschgen und keine Pflaumen verwendet.

Zwetschgen-Chutney-Gläser

Ihr fragt euch jetzt vielleicht, ob es da überhaupt einen Unterschied gibt. Ja, gibt es:
Zwetschgen sind eher länglich, während Pflaumen eher gleichmäßig rund sind. Zwetschgen sind oft von einer dünnen weißen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Bei Pflaumen kann man eine durchgehende Furche oder Naht im Fruchtfleisch erkennen, diese fehlt bei Zwetschgen. Das Fruchtfleisch der Zwetschgen ist fester und trockener als das von Pflaumen und der Kern lässt sich leichter entfernen. Der geschmackliche Unterschied: Zwetschgen sind eher süß-säuerlich, Pflaumen sind süßer.
Aber süß-säuerlich passt einfach prima zum Chutney - außerdem haben meine Eltern nun mal einen Zwetschgenbaum und den muss ich natürlich nutzen. Denn was gibt es besseres, als Früchte direkt aus dem eigenen Garten? Und wenn diese dann auch noch unbehandelt sind, ist das doch ein Traum. Dafür muss man eben den einen oder anderen kleinen Wurm in Kauf nehmen und auf ein paar Zwetschgen verzichten.
Die Zwetschgen meiner Eltern sind übrigens die besten auf der ganzen Welt! Meine Mama macht traditionell immer traumhaften Zwetschgenkuchen und mein Papa feines Zwetschgenmus. Und ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Zwetschgen-Chutney probiert. Prädikat: LECKER!

Aber zurück zur Überschrift des Posts: "Kulinarisch auf Vorrat" - das ist nämlich das aktuelle Blogevent von Vergissmeinnicht. Und da bin ich natürlich dabei!


Blogevent "Kulinarisch auf Vorrat"

Mein Rezept für Zwetschgen-Chutney

Zubereitungszeit: 1 Stunde
Portionen: 7 Gläser



Zwetschgen-Chutney-Glas

Die Zutaten:

  • 1 kg Zwetschgen (mit Kern)
  • 4 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 70 g Cashewkerne
  • 2 TL gelbe Senfsaat
  • 1 TL Kurkuma - gerieben
  • 1 TL Fenchelsaat - leicht zerstoßen
  • 1 TL Koriandersaat - leicht zerstoßen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Sternanis
  • 2 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 250 g brauner Zucker
  • ca. 3 EL Rotweinessig
  • etwas Salz
  • Öl zum Anschwitzen

Zwetschgen-Chutney


Die Zubereitung

Schält Zwiebel und Knoblauch und schneidet beides in Würfel - um ehrlich zu sagen, mache ich mich das Leben hier leicht. Ich habe nämlich einen QuickChef von Tupper - und das Ding lohnt sich echt (und das ist keine Werbung sondern einfach eine Empfehlung). Mit diesem zerkleinere ich auch die Cashewkerne.
Wascht und entsteint die Zwetschgen und schneidet sie in grobe Stücke.
Gebt Sternanis, Nelken und Zimtstange in einen Teefolder und verschließt diesen.
Erhitzt das Öl in einem hohen Topf und gebt Senfsaat, Kurkuma, Fenchelsaat, Koriandersaat und Kreuzkümmel hinein. Röstet die Gewürze nur leicht an, sonst werden sie bitter, und gebt dann die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu. Leicht anschwitzen, dann kommen erst die Cashewkerne und dann die Zwetschgenstücke hinzu. Gebt dann noch das Säckchen mit den übrigen Gewürzen dazu, verrührt alles gut miteinander und lasst die Masse etwas aufkochen. Dann kommt der Zucker hinzu. Lasst die Masse nun mindestens 25 Minuten köcheln. Dann gebt schmeckt ihr mit Essig und etwas Salz ab und lasst das Chutney noch mal 5 Minuten köcheln. Dann füllt ihr das Chutney in sterile Gläser ab, verschließt sie und stellt sie für etwa 5 Minuten auf dem Kopf. Und fertig ist ein leckerer Vorrat um Glas.

Zwetschgen-Chutney

Chutney schmeckt super zu Gegrilltem und Käse.
Ihr könnt damit aber auch tolle Kleinigkeiten zaubern. Wie wäre es zum Beispiel mit frischen Feigen, Ziegenkäse und Chutney? Oder Crostinis mit Frischkäse und Chutney?

Zwetschgen-Chutney auf Feige


Was macht ihr gerne ein?
Liebste Grüße von Martina

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Dienstag, 19. September 2017

[Buchrezension] Food, Love & Wine - Die besten Rezepte zum Wein

Ihr Lieben,

ich habe ein neues Lieblingsbuch. Und es dürfte für euch wenig überraschend sein: Es ist ein Kochbuch. Aber nicht ein normales Kochbuch. Es ist ein Kochbuch, das die zweite kulinarische Freude thematisiert, die ich liebe: Wein!
Wer mich kennt wird sagen: Mensch, das ist ja genau ihr Ding. Und genau so ist es auch!
Ich hatte solche Freude, durch das Buch zu stöbern! Und ich glaube, das ist bislang das allererste Kochbuch, das ich tatsächlich von Anfang bis Ende durchgelesen habe.
Insofern schicke ich ein großes Dankeschön an den Hölker-Verlag, der mir "Food, Love & Wine als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Buchcover Food, Love & Wein

Aber jetzt mal von vorne - Das Buch Food, Love & Wein:

Food, Love & Wine ist ein Gemeinschaftsprojekt der leidenschaftlichen Hobby-Köchin und Bloggerin Kerstin Getto (cookingaffair) und der bekannten Sommerlière Natalie Lumpp.
Und es geht um Essen - und den dazu passenden Wein.
Das Buch beginnt schon mit einer tollen Übersicht über die verschiedenen Weinarten, von leichtem Weißwein bis hin zu Süßwein, und welche Speisen dazu passen.
Dann geht es weiter mit einem netten Vorwort von Kerstin Getto und einem Einblick, wie sie zu Wein kam. Das wirkt ganz charmant und ehrlich - man merkt, wie viel Freude ihr das Projekt gemacht hat. Auch Natalie Lumpp ließ es sich nicht nehmen, ein paar persönliche Zeilen zu verfassen - sehr schön!
Und dann geht es auch schon los - jedes Kapitel startet mit Wein - und jede Weinart wird schön beschrieben - welche Weine gibt es, was macht sie aus, welche Besonderheiten gibt es. Und dann folgen dazu passend leckere Gerichte - und zu jedem Gericht gibt es eine explizite Weinempfehlung. Dabei ist das Buch nicht kategorisch zu verstehen, denn das Credo lautet: Erlaubt ist, was schmeckt.
Und so sind die Weinempfehlungen auch wirklich als Empfehlungen zu verstehen.
Besprochen werden leichte Weißweine, kraftvolle Weißweine, leichte Rotweine, kräftige Rotweine, Roséweine, Schaum- und Desertweine.

Weißweinglas

Das Buch an sich:

Man merkt alleine schon am Einband, dass man einen kleinen Schatz in den Händen hält. Denn dieser ist eine Kombination aus braunem Leinenstoff, Folien- und goldener Tiefprägung. Es fasst sich toll an und sieht schön aus.
Und auch die Fotos im Buch sind toll. Die Fotografin Daniela Haug hat alles wunderbar in Szene gesetzt, nicht nur das Essen, sondern auch Szenen der beiden Autorinnen. Alle Beteiligten scheinen einfach ganz viel Freude an der Erstellung des Buchs gehabt zu haben.

So ein schönes Buch!

Meine Testrezepte:

Natürlich ist es in jedem Kochbuch so: Nicht alle Rezepte gefallen einem persönlich. Aber mir haben in diesem Buch so viele Rezepte gefallen, dass mir die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Zwei davon stelle ich euch heute vor - ein Rezept zu Weißwein und eines zu Rotwein.

Passend zu kraftvollem Weißwein - Kartoffelgratin mit Champignons

Kartoffelgratin mit Champignons

OK, ich gebe zu, das Originalrezept ist mit Steinpilzen. Ich bin aber auf Champignons ausgewichen, denn ich vertrage keine Steinpilze (ja, ist das nicht schrecklich?). Dafür habe ich das Gratin noch mit Serrano-Schinken gepimpt - wer das mag...

Ihr braucht für 4 Portionen:

  • 5 große Champignons - ich habe braune Champignons verwendet
  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 50 g Butter plus 1 EL für die Form
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 ml Schlagsahne
  • 250 ml Vollmilch
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • 2 EL grob geriebenen Gruyère
  • Und evtl. ein paar Scheiben Serrano-Schinken, die ihr unter die Kartoffeln verteilt

Kartoffelgratin mit Champignons


Heizt den Backofen auf 200°C vor.
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in sehr dünne Scheiben - ich habe das mit der Küchenmaschine gemacht. Auch die Champignons habe ich durch die Küchenmaschine gejagt - die haben es aber nicht alle im ganzen überlegt, was aber nichts gemacht hat. Ich habe sie einfach mit den Kartoffeln vermischt und beides dann fächerförmig in einer Tarteform verteilt.
Den Knoblauch schält und halbiert ihr und erhitzt ihn zusammen mit der Milch, der Sahne und der Butter. Den Knoblauch könnt ihr dann herausnehmen - habe ich jedoch nicht gemacht.
Würzt die Mischung mit der Muskatnuss und mit Salz. Gießt die Sahnemischung dann über die Kartoffeln und gebt die Form für 30 Minuten in den Ofen. Dann streut ihr den Käse drüber und gratiniert ihn etwa 10 Minuten, bis er goldbraun ist.
Lecker, oder? Wenn ihr einen bunten Salat dazu macht, habt ihr eine tolle Malzeit.

Kartoffelgratin


Und natürlich braucht ihr einen tollen Wein dazu! Die Empfehlung hier ist Grauburgunder, da dieser meist wenig Säure hat und mit einer nicht gerade leichten Malzeit gut mithalten kann. Aber auch ein leichter Spätburgunder würde gut passen.
Ich habe mich für Grauburgunder entschieden - ich habe nämlich zwei leckere im Haus:
Grauburgunder Kaisermantel vom Weingut Dr. Koehler und Grauburgunder von Karl Müller aus Nordheim in Franken.

               Grauburgunder KaisermantelGrauer Burgunder Karl Müller

Passend zu kräftigen Rotweinen: Gruyère-Kekse mit Thymian

OK, zwei Rezepte mit dem gleichen Käse, werdet ihr vielleicht denken... Aber sie sind einfach beide zu lecker - und wenn man den Käse schon zu Hause hat, ist das doch auch noch praktisch.
Da es gerade im Herbst und Winter fast nichts Schöneres gibt, als mit einem Buch, einem guten Rotwein und etwas leckerem zu Knabbern auf dem Sofa zu kuscheln, habe ich mich für die Kekse entschieden. Und ganz ehrlich: Die sind soooo lecker!

Gruyère-Kekse mit Thymian


Für etwa 30 Stück braucht ihr:

  • 100 g reifen Gruyère
  • 125 g Weizenmehl plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 TL Salz
  • 80 g zimmerwarme Butter
  • 1 Eigelb (Größe L)
  • 1 EL frische Thymianblätter 
  • 1 EL kaltes Wasser


Reibt den Käse fein und verknetet ihn mit Mehl, Salz, Butter, Eigelb, Thymian und Wasser zu einem glatten Teig. Rollt diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle mit 4 cm Durchmesser. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und gebt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vor.
Legt ein Blech mit Backpapier aus. Schneidet die Teilrolle in 1 cm dicke Scheiben und legt diese auf das Backblech. evtl. müsst ihr diese noch etwas nachformen. Backt sie dann in 10 bis 15 Minuten goldbraun.

Gruyère-Kekse mit Thymian


Der Weintipp hier: Thymian verbindet sich wohl am besten mit einem südländischen Rotwein. Ich habe mir hier einen Wein aus Italien ausgesucht, eine Entdeckung aus dem Gardasee-Urlaub, ein wahnsinnig geschmeidiger schöner Rotwein: Paradiso vom Weingut Scaia. Alleine das Etikett ist herrlich, denn auf der Rückseite steht - grob übersetzt - geschrieben: Wer gut trinkt, schläft gut. Wer gut schläft, sündigt nicht. Wer nicht sündigt, kommt ins Paradies. Ist das nicht schön?! Und wenn sowas dann auch noch so lecker schmeckt, fühlt man sich doch schon fast wie im Paradies. Und die Kekse passen perfekt dazu.

Rotwein Scala - Paradiso

Mein Fazit:

Wenn ihr euch selbst etwas Schönes gönnen wollt oder vielleicht ein Geburtstagsgeschenk, oder sogar schon die ersten Weihnachtsgeschenke sucht: Greift zu! Wenn ihr gutes Essen und Wein liebt, ist dieses Buch einfach schön!

Liebste Grüße von Martina

Trauben

Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt.

Verlinkt mit Dienstagsdinge

Donnerstag, 14. September 2017

Filoteig-Pudding-Pfirsich-Muffins

Ihr Lieben,

ich oute mich heute mal: ich bin ein Lebensmittelshopaholic. Noch viel lieber als zum Klamottenshopping, gehe ich Lebensmittel-shoppen. Ich liebe es, durch die Reihen zu schlendern, zu gucken, was es Neues gibt, das frische Obst und Gemüse zu begutachten und mich inspirieren zu lassen. Manchmal übermannt es mich dann aber auch, und ich komme statt mit einem Päckchen Butter mit einem ganzen Korb voller Lebensmittel aus dem Laden heraus. Und zu Hause stelle ich dann wieder völlig überrascht fest: "Mensch, Martina, du bist doch Single. Und du hast wieder für eine Großfamilie eingekauft!" Davon profitieren dann meistens meine Familie und Freunde, da ich dann lieber einmal mehr etwas Leckeres mitbringe, wenn ich zu Besuch komme.
Hin und wieder passiert es dann aber leider doch auch, dass ich den Überblick in meinem Kühlschrank verliere - und dann fällt mir etwas in die Hände, das ich unbedingt schnell verarbeiten muss.
Diesmal standen auf der Liste: Filoteig und Magerquark.
Ok, mal kurz überlegen - was mache ich daraus? Also, Weinbergpfirsiche hätte ich ja auch noch da, die wollen auch gegessen werden.
Also habe ich kurzerhand eine Filoteig-Quark-Pfirsich-Kombination kreiert.
Und da das so lecker war, hab ich heute das Rezept für euch dabei!

Filoteig-Muffins

Für 8 Filoteig-Pudding-Pfirsich-Muffins braucht ihr:

  • 1/2 Päckchen Filoteig (Yufkateig)
  • 1 Päckchen Quark (Magerstufe)
  • 2 EL Mascarpone
  • 2 EL Puddingpulver
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 Weinbergpfirsiche
  • Etwas Zucker und Zimtpulver zum Bestreuen
Filoteig-Muffins

Teilt den Teig in 4 Rechtecke und gebt jeweils zwei der kleinen Teigrechtecke über Kreuz in eine gefettete Muffinform oder in Papierförmchen.
Verquirlt den Quark, die Mascarpone, das Puddingpulver, die Eier, den Vanillezucker und den Zucker mit einem Schneebesen. Gebt dann jeweils etwa 2 EL in die Teigtäschchen.
Schneidet die Pfirsiche in Spalten und verteilt sie auf die Muffins. Zum Schluss streut ihr noch etwas Zucker und Zimt darauf
Dann kommen die Muffins in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Nach 25 bis 30 Minuten sind die leckeren Pfirsich-Muffins fertig. Abkühlen lassen und einfach genießen.

Filoteig-Muffins

Ich finde, für so eine spontane Resteverwertung lassen sich die Muffins wirklich sehen. Sie eigenen sich perfekt als Süßigkeit bei spontanem Besuch oder spontanen Einladungen. Und nett anzusehen sind sie doch auch, oder was meint ihr?
Aus dem restlichen Teig könnt ihr übrigens eine feine Tarte oder Quiche machen. Eine Rezeptidee habe ich hier für euch - das Gemüse kann man saisonal anpassen und den Blätterteig durch den Yufkateig ersetzen.

Filoteig-Muffins

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr auch so gerne ein wie ich?
Liebste Grüße von Martina

verlinkt mit decorize, Freutag, Samstagsplausch und #sonntagsglück

Sonntag, 10. September 2017

Kurzurlaub mit Wandern, Wellness und Genuss - ein paar Tipps für's Fichtelgebirge

Ihr Lieben,

ich muss sagen: Mein Vorhaben, dieses Jahr wieder mehr zu reisen und zu wandern, wird ganz gut in die Tat umgesetzt. Ach, und wie ich das genieße!!!
Es hat ja schon super angefangen mit einer Schneeschuhwanderung im Stubaital, dann folgte eine sehr spannende Dienstreise nach Marrakesch und schließlich ein entspannter Urlaub auf Mallorca.
Und jetzt hat es mich noch in die für uns nähere Umgebung verschlagen, nämlich ins Fichtelgebirge. Zusammen mit meiner lieben Freundin, die ich schon seit der 1. Klasse kennen, habe ich mir eine Übernachtung im Posthotel von Alexander Herrmann gegönnt. Ja, DER Alexander Herrmann. Leider war er an dem Tag wohl nicht da - schade - aber toll war es trotzdem!

Posthotel Alexander Herrmann - der Blick vom Balkon
Der Blick vom Balkon unseres Zimmers im Posthotel von Alexander Herrmann
Wir sind erstmal eine schöne Runde im Fichtelgebirge wandern gegangen. Gestartet sind wir in Warmensteinach und haben uns einen Rundwanderweg über Fleckl und Grassamen ausgesucht. Dabei haben wir uns, ehrlich gesagt, immer wieder verlaufen. Ich bin mir nicht sicher, ob es an der nicht so tollen Beschreibung des Wanderführers lag - oder eher daran, dass wir vor lauter quatschen nicht genug auf die Markierungen geachtet haben. Aber ganz nach dem Motto "Alle Wege führen nach...", haben wir dennoch die wichtigsten Highlights der Tour gesehen. So haben wir einen schönen Blick auf den Ochsenkopf gehabt und haben Rast an einem absolut ruhig und idyllisch gelegenen Naturmoorbad gemacht.

Naturmoorbad Fichtelgebirge

Naturmoorbad Fichtelgebirge
Idylle pur am Naturmoorbad in der Nähe vom Ochsenkopf im Fichtelgebirge
Und nach ein paar Stunden und etwa 9 km waren wir auch wohlbehalten zurück am Auto. Irrungen und Wirrungen machen ja meistens sowieso mehr Spaß, als die normalen Wege.
Die Runde ist gut zu laufen, die meiste Zeit auf Waldwegen. Ein paar Mal geht es allerdings steil nach oben, so dass man doch etwas ins Schwitzen kommen kann.

Im Hotel konnten wir uns dann prima erholen - im schönen Sauna-Wellness-Bereich und dem kleinen Hallenbad. Die Zimmer sind wirklich schön, wir hatten auch einen schönen Balkon hinaus zum kleinen Fluss.

Posthotel Alexander Herrmann - der Blick vom Balkon

Am Abend haben wir uns ein Menü im Gourmet-Bistro gegönnt. Das war sehr lecker, doch nächstes Mal würde ich eher à la carte bestellen. Aber die Küche war super flexibel und ist auf unsere Sonderwünsche prima eingegangen. Also Daumen hoch.

Geschmorte Haxe an mariniertem Blumenkohl
Geschmorte Haxe an mariniertem Blumenkohl - traumhaft lecker!

Noch höher haben wir aber den Daumen beim Frühstück gereckt. Das war mit so viel Liebe und schönen Details angerichtet - vieles gab es in kleinen Weck-Gläsern und auf Löffeln präsentiert. Wir hätten den ganzen Tag dort zubringen können.
Alles in allem war es ein wirklich wunderbarer Mädelsausflug - und eine Übernachtung in Wirsberg kann man sich durchaus mal gönnen - ob als Ausflug mit einer Freundin oder romantisches Wochenende mit dem Liebsten.

Habt ihr einen besonderen Tipp für einen Kurztrip/Wellnessausflug?
Liebste Grüße von Martina

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